Klose mit schmerzhafter Rippenverletzung

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Klose hat sich am Sonntagabend gegen Uruguay verletzt

München - Miroslav Klose fällt für die EM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich und Aserbaidschan aus. Er ist mit dem Team-Arzt nach München geflogen.

Der 32 Jahre alte Stürmer des FC Bayern hat sich am Sonntagabend beim 2:1-Sieg im Testspiel gegen Uruguay eine schmerzhafte Rippenprellung zugezogen, wie der DFB am Montag mitteilte.

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Klose hatte nach der Partie über starke Beschwerden beklagt. Am Montagmorgen ist er zusammen mit Team-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach München geflogen und in dessen Praxis gefahren. Das Aus folgte nach einer Kernspintomographie. Klose muss einige Tage mit dem Training aussetzen. Der Verdacht auf einen Rippenbruch hat sich nicht bestätigt.

„Es ist bedauerlich, dass Miro ausfällt. Bei unseren Planungen für diese Begegnungen hat er gemeinsam mit Mario Gomez im Sturm eine wichtige Rolle gespielt. Wir wünschen Miro einen guten und schnellen Heilungsverlauf. Über eine Nachnominierung werden wir uns Gedanken machen“, sagte Joachim Löw nach dem Ausfall seines erfolgreichsten Torschützen.

Am Freitag in Wien gegen Österreich ist damit Klose-Konkurrent Mario Gomez erste Wahl im deutschen Angriff.

Fraglich ist auch noch der Einsatz von Sami Khedira. „Ich bin guten Mutes und habe große Lust, nach der langen Pause nochmals zwei wichtige Spiele zu bestreiten. Aber wir müssen auch sehr vorsichtig sein. Eine Muskelverletzung birgt viele Risiken“, sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid dem kicker (Montagausgabe).

Wegen eines Muskelbündelrisses im Adduktorenbereich konnte Khedira nicht am Benefizspiel der DFB-Auswahl am Sonntag in Sinsheim gegen Uruguay (2:1) teilnehmen. Der 24-Jährige absolvierte seit dem Treffen der Nationalelf am Freitag in Frankfurt/Main nur individuelles Training. Löw hofft aber, dass er gegen Österreich im defensiven Mittelfeld wieder auf Khedira zurückgreifen kann.

Der frühere Stuttgarter sieht die deutsche Mannschaft schon bei der EM-Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine auf Augenhöhe mit dem Welt- und Europameister Spanien. „Wir sind definitiv reif für den Titel. Wir haben eine sehr gute Mischung, wir spielen seit einem Jahr in dieser Formation zusammen. Wenn wir diesen Weg weitergehen, können wir den Pott in den Händen halten“, sagte er.

dpa / sid / tz

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