Lazio bangt um Europa League

Italienische Medien kritisieren Klose

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Miro Klose hatte gegen Cagliari nicht seinen besten Tag.

Rom - In der Kritik stand Miroslav Klose nach der 0:1-Pleite von Lazio Rom am letzten Spieltag in Italiens Serie A. Die Teilnahme des Klubs an der Europa League ist in Gefahr.

Der deutsche Nationalspieler Miroslav Klose hat mit dem italienischen Erstligisten Lazio Rom die erneute Teilnahme an der Europa League zunächst verpasst. Die Römer verloren am 38. und letzten Spieltag der italienischen Serie A bei Cagliari Calcio mit 0:1 (0:0) und rutschten noch hinter AS Rom auf Rang sieben ab. Damit muss Lazio am kommenden Sonntag das Stadtduell um den italienischen Pokal gewinnen, um in der kommenden Saison doch noch auf der europäischen Bühne vertreten zu sein.

Der 34-jährige Klose musste sich am Montag heftige Kritik in den italienischen Gazetten gefallen lassen. „Nach einer nichtssagenden ersten Halbzeit ist er in der zweiten Halbzeit wie verschollen. Das Duo mit Teamkollegen Libor Kozak funktioniert einfach nicht“, analysierte der Corriere dello Sport. Noch kritischer zeigte sich die römische Tageszeitung Il Messaggero: „Klose ist konfus und abwesend: Ein Gespenst. Das ist für Lazio die härteste Niederlage.“ Die Gazzetta dello Sport schrieb: „Klose sieht man kaum auf dem Spielfeld, sehr wahrscheinlich auch, weil er von den Teamkollegen kaum unterstützt wird.“

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Im Fernduell um den Platz in der Champions-League-Qualifikation setzte sich der AC Mailand gegen den AC Florenz durch. Der 18-malige Meister Milan gewann bei Absteiger AC Siena dank später Treffer von Mario Balotelli (84./Elfmeter) und Philippe Mexes (87.) mit 2:1 (0:1). Claudio Terzi hatte Siena in der 26. Minute in Führung gebracht. Florenz muss trotz eines Dreierpacks von Adem Ljajic und eines 5:1 (3:0)-Erfolges bei Schlusslicht Delfino Pescara mit Platz vier und der Europa-League-Teilnahme vorliebnehmen

 Milan-Stars wurde in der Nacht zum Montag am Bahnhof von Florenz von rund 30 Rowdys aus Florenz beschimpft und beleidigt. Der Vorfall ereignete sich gegen ein Uhr nachts, als der Milan-Mannschaftsbus, der nach dem 2:1-Erfolg in Siena den Bahnhof von Florenz erreichte. Die Spieler bestiegen den Zug nach Mailand. Es soll sich offenbar um eine geplante Attacke gehandelt haben, da die Randalierer schon länger auf die Ankunft der Spieler gewartet hatten. Die Milan-Asse wurden beschimpft, Star-Stürmer Mario Balotelli wurde mit rassistischen Gesängen beleidigt.

sid

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