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"Noch ein bisschen was drin"

Klopp geht gegen Bayern in die Offensive

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Jürgen Klopp

Dortmund - Das 5:1 im Pokal-Achtelfinale gegen Hannover war eine klare Kampfansage, BVB-Trainer Klopp geht gegen Bayern in die Offensive und sieht „noch ein bisschen was drin“ in der Rückrunde.

Als die rauschende Pokal-Gala vorbei war, schnappte sich Mario Götze rasch das Gerät, mit dem Borussia Dortmunds Jungstar so perfekt umgehen kann wie die wenigsten in seinem Alter. Das runde Souvenir soll ihn für alle Zeiten an einen großartigen Auftritt und einen wunderbaren Abend erinnern. „Den Spielball habe ich mir zum ersten Mal mitgenommen. Felipe hat mir gesagt, dass ich ihn unbedingt mitnehmen soll, wenn ich schon mal drei Tore schieße“ - dieser Empfehlung seines Kollegen Santana kam der 20 Jahre alte Fußballästhet Götze nur allzu gern nach.

Jürgen Klopp schwärmte, nicht nur wegen Götzes virtuoser Treffer in der 3., 40. und 84. Minute beim 5:1 (3:0) des Titelverteidigers im Pokal-Achtelfinale gegen Hannover 96. „Es könnte keinen besseren Abschluss geben für dieses großartigste Jahr, das ich als Trainer bisher erlebt habe.“ Und Klopp ging mit einer Kampfansage an Viertelfinal-Herausforderer Bayern München sofort in die Offensive: „Die Mannschaft hat ein richtiges Zeichen gesetzt, dass noch ein bisschen was drin ist in der Rückrunde.“ Das 5:1 habe ihm einen „Mörderspaß“ bereitet, ergänzte Klopp.

Der 103. Jahrestag der BVB-Gründung lieferte nicht nur ihm und den Dortmund-Fans unter den 77 615 Zuschauern Anlass, ein Jahr des Überschwangs Revue passieren zu lassen. Meister, Pokalsieger, souveräner Gruppensieger in der Champions League - die nationale und internationale Konkurrenz soll 2013 zittern vor Schwarz-Gelb. „Die Mannschaft hat Unfassbares geleistet, die Bilanz fällt natürlich großartig aus“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Bei der Jahresabschlussfeier nach dem meisterlichen Fußball-Akt gegen die bedauernswerten Niedersachsen wollten es Klopp und Co. „noch einmal richtig krachen lassen“. Zurecht, wie Klopp befand: „Was das Team gezeigt hat, war unfassbar. Auch Marios Leistung war natürlich toll, aber ich finde, wie das ganze Team offensiv gespielt hat, war genial. Es ist schön, eine Partie zu sehen, in der alles klappt. Kreativ! Zielstrebig! Großartig! Fantastisch!“ - Klopps Superlative nahmen kein Ende.

47 Pflichtspiele bestritt der BVB im Jahr 2012, verlor nur dreimal, marschierte durch den nationalen Pokal und Europas Königsklasse, in der selbst Real Madrid, Manchester City oder Ajax Amsterdam schwarz-gelbem Powerfußball wenig entgegensetzen konnten. Watzke: „Mehr geht fast gar nicht.“

Es soll indes schnell wieder mehr werden: Unmittelbar nach der Viertelfinal-Auslosung durch den früheren Weltmeister Olaf Thon warf Watzke dem kommenden Gegner den Fehdehandschuh hin: „Wir fahren da hin, um zu gewinnen, auch wenn wir wissen, dass die Bayern außergewöhnlich stark sind.“ Wolle der BVB den Pokal abermals nach Dortmund holen, „musst du eh irgendwann gegen die Bayern spielen“, äußerte Watzke, ehe er Spieler und Verantwortliche bis zum Trainingsauftakt am 3. Januar in den Weihnachtsurlaub entließ.

Den will eigentlich auch Mirko Slomka mit seinen Profis genießen. An dem totalen Leistungseinbruch, den die anderen BVB-Torschützen Jakub Blaszczykowski (18.) und Robert Lewandowski (90.) zu Hannovers Debakel machten, änderte auch Mame Dioufs Treffer zum 1:3 (79.) nichts. „Wir hatten keine Chance, wir stehen ziemlich blöd da“, meinte der 96-Chefcoach. Slomka vermisste eigentlich alles, was unter die Rubrik bedingungsloser Fight passt: „Das war von uns nicht das leidenschaftlich geführte Pokalspiel, bei dem man merkt, dass es um Alles geht.“

dpa

"Grätsche ich meine Frau um?" Die Sprüche der Bundesliga-Hinrunde

"Grätsche ich meine Frau um?" Die Sprüche der Bundesliga-Hinrunde

„Wohin dann mit den Aggressionen? Grätsche ich dann meine Frau von hinten um, ramme ich sie über den Herd? Ist erfreulicherweise nicht der Fall.“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp über die Zeit nach dem Ende seiner aktiven Karriere) © dapd
„Vielleicht sollte ich mich mal so wegschütten wie der Butler.“ (Fürths Trainer Mike Büskens auf die Frage, ob er sich angesichts einer Pleitenserie so fühle wie bei „Dinner for one“) © Getty
„Abhacken müssen die Jungs die Dinger noch nicht, um kein Handspiel zu begehen.“ (Klopp bei Sky über Marcel Schmelzers Verhalten bei einer Rettungsaktion auf der Torlinie) © Getty
„Meine Jungs sind Mentalitäts-Monster!“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nach dem 2:1 in Mainz) © Getty
„Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt in die Isolation treiben.“ (Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß über das Buch des früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger) © Getty
„Das Dumme an Prognosen ist immer, dass sie sich auf die Zukunft beziehen.“ (Werder Bremens Manager Klaus Allofs zu den Gerüchten über einen möglichen Wechsel zum VfL Wolfsburg) © Getty
„Wir haben lange nicht verloren - zwei Spiele.“ (Hoffenheims Torwart Tim Wiese nach dem 1:1 bei Fortuna Düsseldorf) © Getty
„Metzelder? Ist wo Spieler? Auf Schalke? Mich wundert, dass er da Zeit hat, sich darüber Gedanken zu machen. Er soll seinen Job als Spieler machen - und fertig!“ (Trainer Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart über TV-Kritiker Christoph Metzelder) © Getty
„Wir kommen auch nicht aus der Baumschule. Ein bisschen Fußball spielen können wir auch.“ (Fürths Trainer Mike Büskens nach dem 1:1 in Wolfsburg) © dpa
„Was der Reif sagt, geht mir völlig am Arsch vorbei! Dieser Klugscheißer.“ (Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen über die kritischen Worte des Sky-Kommentators Marcel Reif) © dpa
„Eine Garantie kriegen Sie, wenn Sie eine Waschmaschine kaufen.“ (Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf auf die Frage, ob sein Kapitän Clemens Fritz mit einer Stammplatzgarantie rechnen kann) © dpa
„Das ist jetzt ein fester Termin für mich: Dienstag, ab 2.05 Uhr, Afterwork-Party bei Rudas. Da komme ich wenigstens mal von zu Hause raus.“ (Norbert Meier, Trainer von Fortuna Düsseldorf, nach dem nächtlichen Ausflug seines Offensivspielers Andrej Woronin) © dpa
„Ich habe die Schnauze voll. Irgendwann kommen diese Leute noch zu mir nach Hause, durchsuchen meine Mülltonne und schauen nach, was ich gegessen habe.“ (Andrej Woronin von Fortuna Düsseldorf findet Journalisten zu neugierig) © AP
„Wenn einer einen Scheißdreck spielt, muss man ihm das sagen.“ (Präsident Uli Hoeneß von Bayern München zum Umgamg mit Kritik beim Bundesliga-Spitzenreiter) © dpa
„In der zweiten Halbzeit haben alle versagt, alle. Von denen, die auf dem Platz standen, bis hin zum Busfahrer.“ (Sportdirektor Horst Heldt von Schalke 04 nach dem 2:2 bei Fortuna Düsseldorf) © dpa
„Ich habe mit Freunden in der Oberliga trainiert. Sie haben mir auch einen Vertrag angeboten - aber eine Kiste Bier war mir dann doch zu wenig.“ (Ivan Klasnic von Mainz 05 über seine Zeit vor dem Transfer an den Rhein) © dapd
„Ich wollte eigentlich Eto'o, aber der Präsident hat wohl Edu verstanden.„ (Fürths Trainer Mike Büskens über die Ausleihe des brasilianischen Stürmers Edu von Schalke 04) © dpa
„Wenn ich genug Zeit hätte, würde ich eine Zeichnung machen und alles neu einteilen.“ (Jens Langeneke, Abwehrchef von Fortuna Düsseldorf, auf die Frage, ob die Zuordnung bei einem Gegentreffer nicht gestimmt habe) © dpa
„Freu Dich DFB!“ (Plakat im Düsseldorfer Block beim Spiel gegen den SC Freiburg. Der Verein hatte die Fans aufgerufen, ihre Kritik am Deutschen Fußball-Bund nicht mehr so unflätig zu äußern - wohl wie etwa auf dem hier gezeigten Plakat) © dapd

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