Roms Patzer macht alles klar

Juventus Turin feiert 30. Meisterschaft

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Die Fans von Juventus Turin feiern den 30. Meistertitel.

Rom - Den eigenen Titelgewinn konnte Juventus Turin bequem vor dem Fernseher verfolgen: Durch den Patzer von Verfolger Rom durften die Bianconeri ohne eigenes Spiel ihren 30. Meistertitel feiern.

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat am drittletzten Spieltag der Serie A seinen 30. Meistertitel gewonnen. Die Bianconeri liegen vor ihrer eigenen Partie gegen Atalanta Bergano am Montagabend durch die überraschende 1:4-Niederlage von Verfolger AS Rom bei Schlusslicht Catania Calcio uneinholbar vorn. Für das Team von Trainer Antonio Conte ist es der dritte Scudetto hintereinander und der krönende Abschluss einer dominanten Saison.

Der Rekordmeister hat bislang nur zwei Liga-Niederlagen kassiert und kann mit sieben Punkten aus seinen verbleibenden drei Spielen noch die historische Marke von 100 Zählern in einer Spielzeit erreichen. Drei Tage nach dem bitteren Aus im Halbfinale der Europa League gegen Benfica Lissabon hat Juve mit dem Gewinn des Scudetto immerhin sein wichtigstes Saisonziel frühzeitig erreicht. Die Abwehr um Kapitän Gianluigi Buffon kassierte nur 23 Gegentreffer in 35 Spielen, Stürmer Carlos Tevez gehört mit 19 Treffern zu den besten Liga-Torschützen.

Der AS Rom, der zu Beginn der Saison mit zehn Siegen in Serie einen neuen Startrekord aufgestellt hatte, ermöglichte Juve durch seinen Patzer nun einen Tag früher als erwartet die Meisterfeier. Die Giallorossi verloren am 36. Spieltag nach zuvor neun Siegen in Serie erstmals wieder. Für das bisherige Schlusslicht Catania trafen die Argentinier Mariano Izco (26./34. Minute), Gonzalo Bergessio (56.) und Pablo Barrientos (79.). Roms zwischenzeitliches Anschlusstor besorgte Kapitän Francesco Totti (37.), zu mehr reichte es nicht.

Im Kampf um die Europa-League-Ränge punkteten unterdessen die Rivalen von Lazio Rom und Nationalstürmer Miroslav Klose. Während der Hauptstadtclub erst am Montag gegen Hellas Verona antreten muss und vorübergehend hinter Platz sieben abrutschte, siegte der FC Parma mit 2:0 (1:0) gegen Sampdoria Genua, das ohne den gesperrten deutschen Innenverteidiger Shkodran Mustafi antrat. Ebenfalls drei Punkte holte Konkurrent FC Turin durch ein 1:0 (0:0) bei Chievo Verona.

dpa

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