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Gewalt im Amateur-Fußball

HSV-Coach Hecking mahnt «Vorbildfunktion» an

Der Hamburger Trainer Dieter Hecking mahnt die "Vorbildfunktion" der Profifußballer an. Foto: Christian Charisius/dpa
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Der Hamburger Trainer Dieter Hecking mahnt die «Vorbildfunktion» der Profifußballer an. Foto: Christian Charisius/dpa

Berlin (dpa) - In der Diskussion über die Sicherheit von Amateur-Schiedsrichtern und die zunehmenden verbalen und körperlichen Angriffe auf die Unparteiischen hat HSV-Trainer Dieter Hecking die Vorbildfunktion des Profifußballs angemahnt.

Die Zustände in den unteren Spielkassen seien teilweise «gravierend», sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV in der ARD-Sendung «Sportschau Thema». Hecking verwies auf die «Vorbildfunktion, die von ganz oben kommt. Da müssen wir alle dran arbeiten, dass wir uns diese Vorbildfunktion viel, viel bewusster machen müssen», sagte Hecking und sprach neben körperlicher und verbaler Gewalt unter anderem auch Schwalben, Zeitspiel und das grundsätzliche Verhalten von Spielern auf dem Platz an.

Auch Nationaltorhüterin Almuth Schult vom VfL Wolfsburg, früher selbst als Schiedsrichterin aktiv, forderte «Fairness und Respekt» und sprach sich für harte Strafen bei Angriffen auf Schiedsrichter aus. Zuletzt hatte eine brutale Prügelattacke bei einem hessischen Kreisligaspiel für Aufregung gesorgt. Am Wochenende streikten die Berliner Schiedsrichter, ab der 6. Liga fand keine Partie statt.

FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin nannte die Referees in den Amateurklassen die «wahren Helden». Wenn er am Wochenende manchmal ein D-Jugendspiel seines Sohnes pfeife, sei es «wirklich unfassbar, was da teilweise gemacht wird», sagte der 41-Jährige.

Statistiken des DFB-Schiedsrichterwesens von 2005 bis 2019

DFB-Lagebericht Amateurfußball

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