Hertha muss Meisterfeier vertagen

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Hertha verpasst vorzeitigen Titel und verliert gegen den TSV 1860 München.

Köln - Hertha BSC Berlin muss seine Meisterfeier vertagen. Vier Tage nach dem vorzeitigen Aufstieg in die Bundesliga unterlag das Team von Trainer Markus Babbel dem TSV 1860 München.

Zum Auftakt des 32. Spieltages 1:2 (0:0) verlor Hertha gegen 1860 München und konnte damit das selbst gesteckte Saisonziel noch nicht erreichen. Für die Hertha war es die erste Pleite nach zuvor zehn Spielen in Serie ohne Niederlage. Nach der Hertha-Führung durch Pierre-Michel Lasogga (60.) machten Necat Aygün (63.) und Stefan Buck (70.) den Berlinern einen Strich durch die Rechnung.

Der VfL Bochum konnte nach drei Spielen in Folge ohne Sieg 3:0 (1:0) gegen gegen Union Berlin gewinnen und damit Platz drei, der in die Regelation führt, festigen. Mirkan Aydin (11.), Ex-Nationalspieler Paul Freier (55.) und Mirkan Aydin (73.) erzielten die Treffer für die Westdeutschen, die ihren Vorsprung auf den Vierten SpVgg Greuther Fürth, der am Samstag Schlusslicht und Absteiger Arminia Bielefeld erwartet, zunächst auf fünf Punkte ausbauten. Der Rückstand auf den Zweiten Augsburg, der zum Abschluss der Runde am Montagabend bei Energie Cottbus antritt, beträgt zwei Zähler.

Im Tabellenkeller verspielte der Karlsruher SC gegen Fortuna Düsseldorf in der Schlussphase noch eine sicher geglaubte 2: 0-Führung. Nach den Treffern von Macauley Chrisantus (28.) und Matthias Langkamp (32.) sah es lange nach einem Sieg für die Gastgeber aus. In der 81. Minute scheiterte zudem Düsseldorfs Jens Langeneke mit einem Foulelfmeter an KSC-Torhüter Luis Robles, nur eine Minute später traf Thomas Bröker per Kopf zum 1:2-Anschluss für die Gäste. Ken Ilsí rettete den Rheinländern dann in der 90. Minute noch einen Punkt.

Der KSC liegt zwei Punkte vor dem Vorletzten Rot-Weiß Oberhausen, der bei bei Alemannia Aachen unter die Räder kam. Je zweimal Benjamin Auer (14., 71.) und Zoltan Stieber (51., 66.) trafen für die Alemannia. Der VfL Osnabrück liegt nach einem 0:1 (0: 0) beim SC Paderborn als Drittletzter auf dem Relegationsplatz punktgleich (28) vor RWO und zwei Punkte hinter dem KSC. Paderborn sicherte sich mit diesem Erfolg auch den Klassenerhalt.

SID

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