Vertrag bis 2016

Hertha BSC verlängert mit Trainer Luhukay

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Jos Luhukay bleibt bis 2016 Trainer von Hertha BSC

Berlin - Trainer Jos Luhukay hat seinen Vertrag bei Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC bis 2016 verlängert. Seine Pläne für die Mannschaft in der kommenden Saison sind bereits bekannt.

Erfolgstrainer Jos Luhukay wird die Geschicke des Berliner Bundesliga-Aufsteigers Hertha BSC mindestens bis 2016 leiten. Vereins-Manager Michael Preetz verkündete auf der Mitgliederversammlung am Dienstag im Berliner ICC unter Beifall die Vertragverlängerung über 2014 hinaus. „Ich habe immer gesagt, dass die Trainer-Entscheidung das Wichtigste ist“, meinte Preetz.

Der 49-jährige Niederländer hatte den Absteiger aus der Hauptstadt von Otto Rehhagel übernommen und formte in der abgelaufenen Saison ein Erfolgsteam. Die „neue“ Hertha unter Luhukay schaffte den sofortigen Aufstieg, holte Platz eins in der 2. Fußball-Bundesliga und stellte mit 76 Punkten einen Zweitliga-Rekord auf.

Luhukay: "Das ist die neue Herausforderung"

„Ich hoffe, dass wir aus unseren Möglichkeiten das Maximale herausholen. Das ist die neue Herausforderung“, hatte Luhukay nach dem letzten Spieltag mit Blick auf die am 9. August startende Bundesliga-Saison erklärt. In der kommenden Saison plant Luhukay den Klassenerhalt, mittelfristig will er mit der Hertha wieder eine feste Größe in der höchsten deutschen Spielklasse werden.

Der Verein konnte am Dienstag zudem die Verpflichtung des japanischen Fußball-Nationalspielers Hajime Hosogai und eine erhebliche Ausgabensteigerungen in der kommenden Saison bekannt gegeben. Hertha plant in der neuen Spielzeit mit Ausgaben von 68,1 Millionen rund zehn Millionen mehr als in der Bundesliga-Spielzeit 2011/2012 ein. „Das zusätzliche Geld wird vor allem im Personalwesen eingesetzt“, sagte Geschäftsführer Ingo Schiller.

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Die Mehrausgaben wurden möglich, weil der neue TV-Vertrag den Hauptstädtern im Oberhaus mehr Geld in die Kassen spült. Insgesamt stehen den Ausgaben errechnete Einnahmen von 69,0 Millionen Euro gegenüber. „Das ist keine schwarze Null, das ist schon eine schwarze Eins“, sagte Schiller. Die Verbindlichkeiten, die der Hauptstadt-Klub zuletzt im Sommer 2012 mit 42 Millionen Euro angab, sollen durch einen neuen Catering-Vertrag verringert werden.

Welche Summe der Aufsteiger in den Wechsel von Mittelfeldspieler Hosogai von Bayer Leverkusen nach Berlin investierte, ist allerdings unklar. Über die Modalitäten des Transfers wurde zwischen den Vereinen Stillschweigen vereinbart. Vor dem 26-Jährigen, der einen Vierjahresvertrag erhielt und in der vergangenen Saison 14 Mal für die Werkself auflief, hatte Hertha bereits Abwehrspieler Sebastian Langkamp vom Bundesligisten FC Augsburg verpflichtet.

dpa/sid

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