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Heldt verlässt VfB - vor Wechsel zu Schalke

Horst Heldt nimmt Abschied vom VfB Stuttgart
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Horst Heldt nimmt Abschied vom VfB Stuttgart

Stuttgart - Der Wechsel von Sportvorstand Horst Heldt vom VfB Stuttgart zum Ligarivalen FC Schalke 04 steht offensichtlich fest. Noch am Freitag will er sich intern verabschieden.

“Er wird sich heute noch von den Spielern verabschieden“, sagte VfB-Trainer Christian Gross nach dem Trainingsauftakt des schwäbischen Fußball-Bundesligisten am Freitag. “Ich persönlich bin überrascht, weil wir schon am Ende der letzten Saison die Planung für die neue vorangetrieben haben.“

Die kuriosesten Geschichten der Bundesliga-Saison

Die kuriosesten Geschichten der Bundesliga-Saison

 © Getty
GEISTERSCHÜTZEN: Beim 3:5 in Gladbach sorgt Hannover 96 für ein Novum in der Liga. Karim Haggui erzielt gleich zwei Eigentore, sein Mitspieler Constant Djakpa (Foto) trifft ebenfalls ins eigene Netz. Aller schlechten Dinge sind drei. “Eigentlich kann man nur darüber lachen - wenn es nicht so traurig wäre“, sagt der tunesische Nationalspieler Haggui. © Getty
BRILLENDIEB: Beim Spiel des VfB Stuttgart in Mainz rammt Ex- Nationalkeeper Jens Lehmann kurz vor Schluss Aristide Bancé im Strafraum zu Boden und sieht Rot. Durch den fälligen Strafstoß muss der VfB noch das 1:1 hinnehmen. Lehmann flüchtet aus dem Stadion, auf der Suche nach einem Taxi. Einem Fan, der ihn anspricht, reißt er die Brille von der Nase und gibt sie ihm erst auf hartnäckige Nachfrage wieder. © Sky/DSF
FRECHER KERL: Und wieder steht Lehmann (hier beim Schiri-Protest) im Mittelpunkt. Beim Stande von 0:1 in Hannover stürmt der VfB-Keeper auf Balljunge Aron Schulz zu. Der 14-Jährige wirft den Ball über Lehmann hinweg - und bringt ihn damit zur Weißglut: “Unfassbar, hier sind sogar die Balljungen Betrüger.“ Ein paar Monate später die Versöhnung im ZDF-Sportstudio: Der 40 Jahre alte Profi umarmt den Teenager: “Ist doch alles nicht so schlimm.“ © Getty
DER ARME TOR: Früher gab es “Pannen-Olli“ für solche Szenen. André Lenz, Schlussmann des VfL Wolfsburg, sieht in Leverkusen denkbar unglücklich aus. Zuerst rutscht ihm der Ball durch die Hände - 0:1, dann legt er mit einem Eigentor nach - 0:2. Dabei blieb's. Der Stellvertreter von Diego Benaglio entschuldigt sich bei der Mannschaft - und verblüfft mit der Erklärung: Ohne sein Zutun “hätte der VfL hier 2:0 gewonnen“. © Getty
DOPPEL-JOKER: Eintracht Frankfurt hätte Juvhel am liebsten in Gold gefasst. Der 19-jährige Tsoumou mit dem glanzvollen Vornamen ist erst vier Minuten auf dem Platz, als er in der 87. Minute das 1:1 gegen den großen FC Bayern erzielt. 104 Sekunden später trifft in Martin Fenin ebenfalls ein Einwechselspieler zum überraschenden 2:1. “Das war wie in einem Weltmeisterschaftsfinale“, sagt Tsoumou. © Getty
KURZARBEITER: Nach 188 Sekunden war für den Mainzer Mittelfeldstrategen Andreas Ivanschitz die Partie in Nürnberg beendet - Rote Karte. So schnell war noch nie ein Bundesliga-Profi vom Platz geflogen. Der Österreicher hatte versucht, “Club“-Abwehrspieler Javier Pinola in den Allerwertesten zu treten. Manager Christian Heidel machte Ivanschitz für die Niederlage verantwortlich: “Eigentlich müsste er die Reisekosten übernehmen.“ © Getty
WIEDERHOLUNGSTÄTER: Der gerade eingewechselte Hertha-Ersatzkeeper Sascha Burchert kassiert beim 1:3 gegen den HSV zwei fast identische Tore innerhalb von drei Minuten. Zweimal will der 19-Jährige durch Flugkopfbälle retten, dann treffen David Jarolim aus 25 und Zé Roberto aus 40 Metern mit Bogenlampen ins verwaiste Tor. “Ich habe zwei Bälle geklärt. Ich trage an den Toren keine Schuld“, meinte der blamierte Keeper. © Getty
PECHVÖGEL: Für Absteiger Hertha BSC kam's ganz dick in dieser Saison. Unvermögen, unglückliche Gegentore, zweifelhafte Schiedsrichter- Entscheidungen. Gegen den 1. FC Köln haben die Berliner 16:2 Torschüsse - und verlieren 0:1. Sinnbildlich für den Absturz: Raffael trifft innerhalb von sechs Sekunden erst den rechten, dann den linken Torpfosten. © Getty
GESTÜRZTER TRAINER: Bei Bayern Münchens 3:2 in Bremen rennt Siegtorschütze Arjen Robben auf Louis van Gaal zu, der weicht zurück, stolpert und fällt hin. Am Ende liegen beide Niederländer jubelnd am Boden. Großes Gelächter, als die Spieler sich später die Szene im Fernsehen anschauen. Robben: “Das sah sehr komisch aus. Ich glaube, er ist ausgerutscht. Das ist natürlich ein Spaß für die Mannschaft.“ © Getty
CRASH-TEST-DUMMY: Maik Franz von Eintracht Frankfurt gilt als einer der härtesten Knochen im Profigeschäft, der weder sich selbst noch die Gegner schont. Einer war allerdings härter als “Iron Maik“: Im Training prallte der Abwehrspieler gegen einen der “Pappkameraden“, die gerne für Freistoßübungen verwendet werden. Die Folge: eine tiefe Risswunde unter dem linken Knie, die mit vier Stichen genäht werden musste. “Dummer Dummy“, meint Franz. © Getty

VfB-Sprecher Oliver Schraft betonte jedoch, dass Heldts bis 2013 laufender Kontrakt noch nicht aufgelöst sei. “Es gibt keinen neuen Stand im Vertragsverhältnis zwischen Horst Heldt und dem VfB.“ Laut Medienberichten sollen die Stuttgarter von Schalke eine Ablösesumme für Heldt in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro verlangt haben. Zu seiner aktiven Zeit spielte Heldt von 2002 an im Mittelfeld des VfB, ehe er Anfang 2006 auf den Manager-Posten wechselte. Mit Schalke- Trainer Felix Magath ist er befreundet.

Die aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Heldt sollen der frühere VfB-Stürmer und Nationalspieler Fredi Bobic sowie pikanterweise der ehemalige Schalke-Manager Andreas Müller sein. Müller spielte einst als Profi für die “Königsblauen“ wie auch für die Stuttgarter. Zudem taucht der Name Karl-Heinz Riedle auf. Coach Gross betonte, er habe “größtes Vertrauen in die Vereinsleitung, dass sie für Stuttgart die beste Nachfolgelösung präsentieren wird“.

dpa

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