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Unterhaching wirft Freiburg raus - Schalke locker weiter

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Klare Verhältnisse: Mit einem Kantersieg startete Titelverteidiger Schalke 04 beim Siebtligisten FC Teningen in die neue Runde des  DFB-Pokals.

München - Der FC Schalke 04 hat im DFB-Pokal ein Schützenfest beim Siebtligisten FC Teningen gefeiert. Die SpVgg Unterhaching schaffte eine Überraschung gegen den SC Freiburg: alle Spiele im Übebrlick.

Randale in Berlin, Feiertag für die Außenseiter, Blamage für die Favoriten. Gleich vier Bundesligaclubs schieden bereits in der ersten DFB-Pokalhauptrunde aus, drei Erstligisten kamen nur mit viel Dusel in der Verlängerung weiter. Zudem wurden einige Zweitligisten von unterklassigen Teams überrascht. Das peinlichste Pokal-Aus leistete sich Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen beim 3:4 in Dresden, doch auch Werder Bremen (1:2 beim 1. FC Heidenheim), der VfL Wolfsburg (2:3 bei RB Leipzig) und der SC Freiburg durch das 2:3 am Sonntag beim Drittligisten SpVgg Unterhaching sind bereits gescheitert.

Mijo Tunjic stellte den Hachinger Sieg mit gleich zwei verwandelten Foulelfmetern (47./87.) sicher, die dem neuen SC-Coach Marcus Sorg den Pflichtspieleinstand gründlich verdarben. “Das ist eine Niederlage, die richtig wehtut“, klagte der Freiburger Trainer.

“Das ist bitter. Das war eine total unnötige Niederlage“, meinte auch Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler nach dem bitteren K.o. bei Zweiliga-Aufsteiger Dynamo Dresden. 3:0 führte die Werkself, ehe die Gastgeber eine fulminante Aufholjagd zum 3:3 starteten und Alexander Schnetzler in der Schlussphase der Verlängerung der 4:3-Siegtreffer gelang. “Ich bin hier im falschen Film“, meinte Bayer-Stürmer Stefan Kießling. Neu-Trainer Robin Dutt kündigte ungemütliche Tage an, die Sachsen hingegen feierten. “Nach dem 0:3 habe ich eigentlich nicht mehr dran geglaubt“, gab Dynamo-Trainer Ralf Loose zu. Siegtorschütze Schnetzler schwärmte: “Das ist alles unfassbar.“

Von schweren Ausschreitungen überschattet wurde der 3:0-Sieg des 1. FC Kaiserslautern beim ehemaligen DDR-Rekordmeister BFC Dynamo. Hunderte Rowdys stürmten in Berlin den Gästeblock, wo es zu Schlägereien kam. Erst die Polizei konnte die Fan-Gruppen trennen. 18 Polizisten wurden verletzt, 50 Ermittlungsverfahren gegen Hooligans eingeleitet. “Die sollen sich doch im Wald kloppen. Solche Idioten wollen wir hier nicht haben. Sie haben uns einen Bärendienst erwiesen“, sagte BFC-Kapitän Amadeus Wallschläger.

Nicht besser als Leverkusen erging es dem VfL Wolfsburg, der beim viertklassigen Club aus Leipzig patzte. “Wenn man so schlecht gegen einen Viertligisten spielt, stimmt etwas nicht. Tatsache ist, dass das wahrscheinlich Konsequenzen hat“, sagte Trainer Felix Magath. Überragender Spieler der Leipziger beim 3:2-Erfolg war Dreifach-Torschütze Daniel Frahn. “Ein entscheidendes Tor hätte ich mir vielleicht erträumt, aber nicht gleich drei“, sagte der Stürmer.

Auch Werder Bremen erlebte sein Pokal-Desaster. Innerhalb von 100 Sekunden drehte der 1. FC Heidenheim durch die Treffer von Christian Sauter und Marc Schnatterer die Partie gegen die Hanseaten und zog mit dem 2:1-Erfolg in die nächste Runde ein. “Materiell und vom Image her ist das ein großer Schaden für den Verein“, sagte Geschäftsführer Klaus Allofs. “Wenn wir so weiterspielen, wird es keine bessere Saison als die vergangene“, befürchtete Kapitän Clemens Fritz.

Nur knapp an Riesenblamagen vorbei schrammten 1899 Hoffenheim gegen den Sechstligisten Germania Windeck und der FSV Mainz 05 gegen den Fünftligisten SVN Zweibrücken. Fabian Johnson (98.) und Ryan Babel (116.) schossen 1899 erst in der Verlängerung zu einem 3:1 und ersparten dem neuen Trainer Holger Stanislawski so ein bitteres Aus bei seinem Pflichtspiel-Debüt. Petar Sliskovic (95.) und Sami Allagui (115.) erlösten Mainz beim 2:1-Erfolg ebenfalls erst im Nachsitzen.

Gerade noch einmal davongekommen ist auch Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg, der sich in der letzten Minute der Verlängerung durch einen Kopfballtreffer von Jonas de Roeck den 2:1-Erfolg beim Drittligisten Rot-Weiß Oberhausen sicherte. Zdravko Kuzmanovic rettete dem VfB Stuttgart den 2:1-Erfolg beim SV Wehen Wiesbaden. Dabei musste Neuzugang Ermin Bicakcic, der das 1:0 für den VfB erzielte, mit einer schweren Knieverletzung ausgewechselt werden.

Ohne große Mühe zogen dagegen der 1. FC Köln (3:0 beim SC Wiedenbrück), Hertha BSC (4:0 bei ZFC Meuselwitz), Hannover 96 (6:0 bei Anker Wismar), Borussia Mönchengladbach (3:1 in Regensburg), der 1. FC Nürnberg (5:1 in Bielefeld) und Meister Borussia Dortmund (3:0 in Sandhausen) in die nächste Runde ein. Der Hamburger SV zitterte sich zu einem 2:1 beim VfB Oldenburg. Zweitliga-Club Fortuna Düsseldorf gewann 3:0 bei Hessen Kassel. Die Zweitligisten 1. FC Union Berlin, Energie Cottbus und der FC St. Pauli verabschiedeten sich dagegen bei Regionalligateams aus dem Wettbewerb.

Die meisten Treffer in der ersten Runde gelangen Cupverteidiger FC Schalke 04 beim 11:1 gegen Siebtligist FC Teningen. Der Niederländer Klaas Jan Huntelaar traf dabei viermal. Der SC Paderborn und die SpVgg Greuther Fürth feierten jeweils 10:0-Schützenfeste. Gleich viermal war der Fürther Sercan Sararer gegen die junge Elf des Sechstligisten Eimsbütteler TV erfolgreich.

dpa

Die wichtigsten Bundesliga-Transfers der Sommerpause

Die wichtigsten Bundesliga-Transfers der Sommerpause

Viele der etablierten Vereine haben letztes Jahr enttäuscht. Sie versuchen nun, mit teuren Transfers zu alter Stärke zurückzufinden. Spektakulärster Transfer war der Wechsel von Nationaltorhüter Manuel Neuer zu Bayern München. Dieser Transfer erhitzte monatelang die Gemüter. Letztendlich wechselte Neuer für eine Ablöse von 18 Mio. nach München, dazu können noch bis zu sieben Mio. erfolgsabhängiger Zuschläge kommen. © getty
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Nach mühsamen Verhandlungen verpflichtete der FC Bayern Jerome Boateng von Manchester City. Der Nationalspieler soll vorwiegend in der Innenverteidigung eingesetzt werden. © getty images
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Schon in der Hinrunde der vergangenen Saison war klar, dass Shooting-Star André Schürrle vom 1. FSV Mainz 05 zu Bayer Leverkusen wechseln wird. Der Flügelstürmer kam für 8 Mio. Euro. © getty images
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Einer der vielen Rückkehrer in die Bundesliga: Der giftige Rechtsverteidiger Rafinha - früher beim FC Schalke 04 aktiv - wechselte vom FC Genua zum FC Bayern. © getty images
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Der dänische Nationalspieler William Kvist wechselte vom FC Kopenhagen zum VfB Stuttgart. © getty images
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Freistoßspezialist Mehmet Ekici wechselte vom FC Bayern zum SV Werder Bremen. © getty images
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Mittelfeldstratege Andreas Ottl wechselte vom FC Bayern zu Hertha BSC Berlin. © getty images
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Thomas Kraft wechselte vom FC Bayern zu Hertha BSC Berlin. © getty images
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Der kroatische Nationalspieler Ivan Perisic kam vom FC Brügge zu Borussia Dortmund. © getty images
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Abwehrrecke Andreas Wolf wechselte vom 1. FC Nürnberg zum SV Werder Bremen. © getty images
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Ilkay Gündogan wechselte vom 1. FC Nürnberg zu Borussia Dortmund. © getty images
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Der schwedische Nationalspieler Oscar Wendt kam von Rosenborg Trondheim zu Borussia Mönchengladbach. © getty images
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Der holländische Jungnationalspieler Jeffrey Bruma wechselte vom FC Chelsea zum Hamburger Sportverein. © getty images
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Zweitliga-Bomber Nils Petersen wechselte von Energie Cottbus zum FC Bayern. © getty images
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Spielgestalter Lewis Holtby kehrte nach einem Leihgeschäft aus Mainz zum FC Schalke 04 zurück. © getty images
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Michael Mancienne wechselte vom FC Chelsea zum Hamburger SV. © getty images
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Linksverteidiger Christian Fuchs wechselte vom FSV Mainz 05 zum FC Schalke 04. © getty images
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Srdjan Lakic kam vom 1.FC Kaiserslautern zum VfL Wolfsburg. © getty images
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David Alaba kehrte nach einem Leihgeschäft mit 1899 Hoffenheim zurück zum FC Bayern. © getty images
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Markus Rosenberg kehrte nach einem Leihgeschäft vom FC Santander zurück zu Werder Bremen. © getty images
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Patrick Ochs kam von Absteiger Eintracht Frankfurt zum VfL Wolfsburg. © getty images
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Hasan Salihamidzic kehrt zurück in die Bundesliga. Er wechselte von Juventus Turin zum VfL Wolfsburg. © getty images
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Der israelische Stürmer Itay Shechter kam von Maccabi Tel Aviv zum 1. FC Kaiserslautern. © getty images
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Jermaine Jones kehrte nach einem Leihgeschäft mit den Blackburn Rovers zurück zum FC Schalke 04. © getty images
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Der FSV Mainz 05 verpflichtete den zuvor bereits ausgeliehenen Malik Fatih von Spartak Moskau. © getty images
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Mit einer beeindruckenden Torquote von 34 Treffern in 36 Spielen kam Garra Dembe'le' von Levski Sofia zum SC Freiburg. © getty images
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Sascha Riether wechselte vom VfL Wolfsburg zum 1.FC Köln. © getty images
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Rauhbein Maik Franz kam von Eintracht Frankfurt zu Aufsteiger Hertha BSC. © getty images
Sokratis Papastathopoulos kommt auf Leihbasis vom FC Genua zu Werder Bremen © Getty
Christian Träsch wechselt zum VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg © dpa
Ciprian Marica wechselt vom VfB Stuttgart zum FC Schalke 04. © dpa
Aleksandar Ignjovski wechselt vom TSV 1860 München zu Werder Bremen © dpa
Josip Simunic wechselt von 1899 Hoffenheim zu Dinamo Zagreb © Getty
Eintracht Frankfurt hat Angreifer Mohamadou Idrissou vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach verpflichtet. © Getty
Eljero Elia wechselt vom Hamburger SV zu Juventus Turin © dpa
Aliaksandr Hleb kommt vom FC Barcelona zum VfL Wolfsburg © Getty
Ivo Ilicevic wechselt vom 1. FC Kaiserslautern zum Hamburger SV © dpa
Per Mertesacker geht von Werder Bremen zu Arsenal London © dpa

Freitag, 29.07.2011: Rot-Weiss Essen - 1. FC Union Berlin 4:3 i.E. (2:2,2:2,1:0) RB Leipzig - VfL Wolfsburg 3:2 (3:2) 1. FC Saarbrücken - Erzgebirge Aue 1:3 n.V. (1:1,0:1) Jahn Regensburg - Bor. Mönchengladbach 1:3 (1:2) SV Wehen Wiesbaden - VfB Stuttgart 1:2 (1:1) VfL Osnabrück - TSV 1860 München 2:3 n.V. (2:2,2:1)

Samstag, 30.07.2011: BFC Dynamo Berlin - 1. FC Kaiserslautern 0:3 (0:2) Hallescher FC - Eintracht Frankfurt 0:2 (0:0) 1. FC Heidenheim - Werder Bremen 2:1 (0:1) Dynamo Dresden - Bayer Leverkusen 4:3 n.V. (3:3,0:2) Eintracht Trier - FC St. Pauli 2:1 (1:0) Arminia Bielefeld - 1. FC Nürnberg 1:5 (1:3) Rot Weiss Ahlen - SC Paderborn 0:10 (0:4) SV Babelsberg 03 - MSV Duisburg 0:2 (0:2) VfB Oldenburg - Hamburger SV 1:2 (1:1) Holstein Kiel - Energie Cottbus 3:0 (2:0) SV Sandhausen - Borussia Dortmund 0:3 (0:1) Kickers Emden - FSV Frankfurt 1:5 n.V. (1:1,1:1) Hansa Rostock - VfL Bochum 3:5 i.E. (2:2,2:2,1:0) Rot-Weiß Oberhausen - FC Augsburg 1:2 n.V. (1:1,1:1)

Sonntag, 31.07.2011: Anker Wismar - Hannover 96 0:6 (0:4) FC Oberneuland Bremen - FC Ingolstadt 04 1:4 (1:2) SpVgg Unterhaching - SC Freiburg 3:2 (1:1) Karlsruher SC - Alemannia Aachen 3:1 (1:1) Eimsbütteler TV - SpVgg Greuther Fürth 0:10 (0:3) ZFC Meuselwitz - Hertha BSC 0:4 (0:2) Germania Windeck - 1899 Hoffenheim 1:3 n.V. (1:1,1:0) FC Teningen - FC Schalke 04 1:11 (1:6) Hessen Kassel - Fortuna Düsseldorf 0:3 (0:1) SVN Zweibrücken - FSV Mainz 05 1:2 n.V. (0:0) SC Wiedenbrück - 1. FC Köln 0:3 (0:2)

Montag, 01.08.2011: Eintracht Braunschweig - Bayern München 20.30

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