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"Gut vorbereitet, Kopf frei, Selbstvertrauen"

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Franck Ribéry (l.) klatscht mit Luiz Gustavo ab

München - Mit gezielten "Nadelstichen" will Uli Hoeneß im Titelkampf den BVB zermürben. Franck Ribéry sieht das Bayern-Team gewappnet - auch für das Spiel am Mittwoch in Marseille.

Jetzt wird Uli Hoeneß wieder zur Abteilung Attacke. Frohgemut und angriffslustig befeuerte der Präsident nach der “unglaublichen Willensleistung“ seiner noch vom Pokal-Fight in Mönchengladbach erschöpften Bayern beim harten Arbeitssieg gegen Hannover 96 die Nervenschlacht mit Titelrivale Borussia Dortmund.

“Das ist ein Zermürbungskampf, in dem man immer wieder Nadelstiche setzen muss. Irgendwann wird das wirken“, verkündete Hoeneß nach dem 2:1 (1:0) des deutschen Fußball-Rekordmeisters in den Katakomben der Allianz Arena. Noch sei man in der Tabelle nicht “auf Augenhöhe“ mit dem BVB, trotzdem rief Hoeneß ein Mega-Endspiel am 11. April aus: “Wenn wir in Dortmund gewinnen, werden wir deutscher Meister!“

Nach den jüngsten Schützenfesten war der erfolgreiche Kraftakt gegen bis zum Ende aufmüpfige Hannoveraner einer der Nadelstiche, mit denen der Tabellenführer verunsichert werden soll. Der BVB musste am Sonntagabend beim 1. FC Köln die Münchner Vorlage kontern. “Unsere Aufgabe ist, Druck auf Dortmund zu machen“, erklärte Toni Kroos, der mit dem wunderschön herausgespielten und von ihm mit einem Lupfer traumhaft abgeschlossenen 3400. Bundesligator des FC Bayern (36. Minute) den siebten Heimsieg in Serie eingeleitet hatte.

Der 60 Minuten wegen einer Beckenkammprellung geschonte Torjäger Mario Gomez erhöhte mit seinem 23. Saisontreffer (68.). “Kompliment an meine Mannschaft! Es ist nicht so einfach, zweieinhalb Tage nach so einem Pokalspiel wie am Mittwoch so eine Leistung abzurufen“, lobte Trainer Jupp Heynckes sein extrem belastetes Team, das wieder nur kurz durchschnaufen kann. Schon am Mittwoch steht bei Olympique Marseille das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League an. “Wir sind gut vorbereitet, wir haben den Kopf frei und Selbstvertrauen“, erklärte Franck Ribéry vor dem heißen Duell mit seinem Ex-Club.

Fußballer / Fußballerin / Trainer des Jahres 2011: Die Top Ten

Fußballer / Fußballerin / Trainer des Jahres 2011: Die Top Ten

Klicken Sie sich hier durch die Top Ten der vom Kicker im Juli 2011 organisierten Wahl zu "Fußballer des Jahres", "Fußballerin des Jahres" und "Trainer des Jahres". Angegeben sind jeweils die Vereine in der Rückrunde 2010/2011. © Getty
FUSSBALLER DES JAHRES - DIE TOP TEN: 10. Arjen Robben (Bayern München) 18 © Getty
9. Marco Reus (Bor. Mönchengladbach) 22 © Getty
8. Andre Schürrle (FSV Mainz 05) 25 © Getty
7. Raul (Schalke 04) 27 © Getty
6. Mats Hummels (Bor. Dortmund) 43 © Getty
5. Mesut Özil (Real Madrid) 86 © Getty
4. Mario Götze (Bor. Dortmund) 101 © Getty
3. Nuri Sahin (Bor. Dortmund) 142 © Getty
2. Mario Gomez (Bayern München) 190 © Getty
1. Manuel Neuer (Schalke 04, inzwischen FC Bayern) 210 © dpa
FUSSBALLERIN DES JAHRES - DIE TOP TEN: 10. Celia Okoyino da Mbabi (Neuenahr) 25 © Getty
9. Conny Pohlers (1. FFC Frankfurt) 35 © Getty
8. Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt) 43 © Getty
7. Kerstin Garefrekes (1. FFC Frankfurt) 49 © Getty
6. Simone Laudehr (FCR Duisburg) 51 © Getty
5. Alexandra Popp (FCR Duisburg) 61 © Getty
4. Kim Kulig (Hamburger SV) 87 © Getty
2. Birgit Prinz (1. FFC Frankfurt) 88 © Getty
ebenfalls 2. Inka Grings (FCR Duisburg) 88 © Getty
1. Fatmire Bajramaj (Turbine Potsdam) 223 © Getty
TRAINER DES JAHRES - DIE TOP TEN: 10. Bernd Schröder (Turbine Potsdam) 7 © Getty
9. Frank Schaefer (1. FC Köln) 9 © Getty
8. Robin Dutt (SC Freiburg, inzwischen Bayer Leverkusen) 10 © Getty
7. Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern) 11 © Getty
6. Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen, inzwischen Bayern München) 12 © Getty
5. Dieter Hecking (1. FC Nürnberg) 19 © Getty
4. Thomas Tuchel (1. FSV Mainz 05) 30 © Getty
3. Lucien Favre (Mönchengladbach) 38 © Getty
2. Mirko Slomka (Hannover 96) 52 © Getty
1. Jürgen Klopp (Bor. Dortmund) 743 © Getty

Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal - es kann noch eine ganz große Jubel-Trubel-Titel-Saison für die wieder homogen spielenden Bayern werden. “Es bringt nichts, auf Dortmund zu schauen. Wir haben nur noch K.o.-Spiele, wir müssen alles gewinnen. Wenn wir das tun, wird's eng, wenn nicht, ist es eh gegessen“, sagte Torjäger Gomez.

Die Bayern sind in Lauerstellung. “Wir müssen auf einen Fehler warten - und freuen uns natürlich auch tierisch auf das Spiel gegen Dortmund“, erklärte Manuel Neuer. Der Nationaltorhüter hielt nach dem tollen Anschlusstor von 96-Joker Didier Ya Konan per Fallrückzieher (74.) den knappen Sieg in der heißen Schlussphase fest. Mit einem “Super-Reflex“, wie Sportdirektor Christian Nerlinger schwärmte, verhinderte Neuer in der 85. Minute ein Eigentor von Jérome Boateng. “Den Rückwärtspass halten auch nicht viele“, scherzte Hoeneß.

“Wir haben diese eisige Kälte vor dem Tor nicht gehabt“, klagte 96-Coach Mirko Slomka und trauerte einem verpassten “Big Point“ im Kampf um den erneuten Einzug in die Europa League nach. “Wir wissen, dass wir bis zum Schluss kämpfen müssen. Das wird eine heiße Nummer“, sagte Clubchef Martin Kind zum Mehrkampf um Platz sieben.

“Die Niederlage war verdient, aber nicht nötig“, resümierte Kind zwiespältig nach der 20. Pleite der Niedersachsen im 23. Ligaspiel in München. Die Vorfreude auf das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag bei Atlético Madrid konnte das 1:2 absolut nicht trüben. “Das Spiel gibt uns Mut für Madrid“, verkündete Slomka. Kind wagte eine selbstbewusste Prognose für den Ausflug nach Spanien: “Ich bin überzeugt, dass wir nicht verlieren werden in Madrid.“

dpa

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