Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ghana im Viertelfinale: Ganz Afrika aus dem Häuschen

Nairobi/Accra - Ghana bleibt der Stolz Afrikas. Nach dem WM- Viertelfinal-Einzug der “Black Stars“ wurde nicht nur in der Hauptstadt Accra mit Hupkonzerten bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.


Ghanaische Medien schrieben sogar von einer “Begegnung mit dem Schicksal“. “Gott hat unsere Gebete erhört!“, war nach dem 2:1 n.V. gegen die USA zum Beispiel auf der Website “ghanaweb.com“ zu lesen. Der ghanaische Rundfunksender Joy FM hatte bereits vor dem Anpfiff kommentiert: “Wer heute abend siegt, schreibt Geschichte“.

Der Fernsehprediger Lawrence Tetteh sah im Gespräch mit der ghanaischen Nachrichtenagentur GNA gar nachhaltige Verdienste des Zittersieges. Die Spieler könnten das Land einen, über Religions- und Stammesgrenzen hinweg. “Wer weiß? Vielleicht können die Black Stars die erste afrikanische Mannschaft sein, die den Pokal gewinnt, auf der ersten WM auf afrikanischem Boden“, gab er sich zuversichtlich.


Nach dem Ausscheiden der übrigen afrikanischen Teams fühlen sich viele Fans auf dem Kontinent ein bisschen als Ghanaer. Für einen Kommentator der kenianischen Zeitung “Daily Nation“ ist die afrikanische Fußball-WM bereits das wichtigste historische Ereignis auf dem Kontinent seit der Freilassung von Nelson Mandela aus dem Gefängnis.

Bei der Begegnung fieberten nicht nur die Fans im Stadion und in den Sportkneipen Ghanas mit - überall in Afrika drückten die Zuschauer den “Black Stars“ die Daumen. Beim Siegtreffer von Asamoah Gyan lagen sich auch die Gäste von Restaurants und Clubs in Nairobi in den Armen. “Wahnsinn, Wahnsinn, ein afrikanisches Team ist im Viertelfinale!“ kreischte eine Frau im chicen Cocktailkleid, die es von einer formellen Abendveranstaltung in eine der Fußballkneipen Nairobis verschlagen hatte. Ghana, als einzige von ursprünglich sechs afrikanischen Mannschaften noch im Turnier, spielt jetzt für den ganzen Kontinent, Vielleicht gibt das Kraft für einen weiteren Sieg am Freitag im Viertelfinale gegen Uruguay.

Kommentare