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Frings drückt DFB-Elf die Daumen - nur Löw nicht

Seit seiner Ausbootung ist Torsten Frings nicht gut auf Jogi Löw zu sprechen
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Seit seiner Ausbootung ist Torsten Frings (r.) nicht gut auf Jogi Löw zu sprechen

Hannover - Der ausgemusterte Nationalspieler Torsten Frings rechnet mit einem Viertelfinalsieg gegen Argentinien und drückt dem DFB-Team für die weitere WM die Daumen - nur Bundestrainer Joachim Löw nicht.

“Es ist doch klar, dass ich für Deutschland bin. Ich habe doch mit niemandem beim DFB Probleme - außer mit dem Trainer“, sagte der Mittelfeldakteur von Werder Bremen, der von Löw im Januar aus dem Nationalteam-Kader aussortiert worden war, der “Kreiszeitung Syke“.

Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM

Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM

Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Michael Ballack (Deutschland): Der 33 Jahre alte Kapitän der deutschen Nationalmannschaft fällt wegen eines Risses des Innenbandes und eines Teilrisses des vorderen Syndesmosebandes im Sprunggelenk des rechten Fußes für das Turnier in Südafrika aus. Es dürfte Ballack kaum trösten, aber damit ist er nicht der einzige Star, der bei der WM nur Zuschauer ist. Wir zeigen ihnen die prominentesten Fälle: © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Heiko Westermann (Deutschland): Er sollte als Eckpfeiler der Abwehr in das Turnier gehen. Doch im vorletzten Testspiel gegen Ungarn zog sich der 19-malige Nationalspieler in der letzten Spielszene einen Kahnbeinbruch im linken Fuß zu. © dpa
Marco Streller (Schweiz): Muskelfaserriss im linken Oberschenkel © Getty
Christian Träsch
Christian Träsch (Deutschland): Der Mittelfeldmann und potenzielle Ballack-Ersatz fällt wegen einer schweren Kapsel- und Bandverletzung am rechten Fuß für das Turnier in Südafrika aus. © dpa
Nani (Portugal): Wegen einer Verletzung am linken Schlüsselbein fällt Nani für das gesamte Turnier aus. © Getty
Christoph Spycher
Christoph Spycher (Schweiz, links): Bänderverletzung im Knie © dpa
Lassana Diarra: Der defensive Mittelfeldspieler sei “ausgelaugt“ und habe im Trainingslager in der rund 2000 Meter hoch gelegenen Alpen- Gemeinde Tignes “sehr gelitten“, erklärte Frankreich-Trainer Raymond Domenech dem Sender “TF1“. © Getty
Michael Essien (Ghana) fehlt wegen einer hartnäckigen Knieverletzung. © dpa
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Jose Bosingwa (Portugal): Knieverletzung © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
René Adler (Deutschland): Rippenbruch © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Simon Rolfes (Deutschland): Knorpelschaden im Knie © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Michael Owen (England): Operation nach Oberschenkelverletzung © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
David Beckham (England): Englands Superstar wird nach seiner schweren Achillessehnen-Verletzung zwar nicht als Spieler nach Südafrika reisen, dafür soll der Popstar die “Three Lions“ als Glücksbringer und zusätzlicher Betreuer im Stab von Trainer Fabio Capello am Kap zum ersten WM-Titel seit 1966 führen. © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Anderson (unten, Brasilien): Kreuzbandriss © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Salvador Cabanas (Paraguay): Ein Unbekannter hatte dem 29-Jährigen im Januar in einer Bar in Mexiko in den Kopf geschossen. Der 29-Jährige werde zwar in Südafrika dabei sein, aber “nur als Zuschauer“, sagte sein Repräsentant, José María González, dem Radiosender “1 de Marzo“. © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Nun zu den Verschmähten Stars, die von ihren Nationaltrainern schlichtweg nicht berücksichtigt wurden:Samir Nasri (links, Frankreich) © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Adriano (Brasilien) © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Kevin Kuranyi (Deutschland) © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Ronaldo (Brasilien) © Getty
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Ronaldinho (Brasilien) © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Pato (Brasilien) © Getty
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Javier Zanetti (Argentinien) © Getty
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Esteban Cambiasso (Argentinien) © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Patrick Vieira (rechts, Frankreich) © Getty
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Karim Benzema (Frankreich) © Getty
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Luca Toni (Italien) © Getty
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Francesco Totti (Italien) © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Ruud van Nistelrooy (Niederlande) © Getty
Verletzt und verschmäht: Diese Superstars fehlen bei der WM
Antonio Cassano (links, Italien) © Getty
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Diego (Brasilien) © Getty
Theo Walcott (England) © dpa
Benni McCarthy (Südafrika) © Getty
Andreas Beck wurde von Joachim Löw aus Deutschlands vorläufigem WM-Aufgebot gestrichen © Getty
Didier Drogba (Elfenbeinküste): Der Mega-Star hat sich im Testspiel am 4. Juni verletzt, hofft aber noch auf eine Wunderheilung © Getty
Auch der Nigerianer John Obi Mikel (spielt bei Chelsea) muss passen - seine Knieverletzung ist noch nicht ausgeheilt. © Getty

Trotz der bislang starken argentinischen Leistungen rechnet Frings wie vor vier Jahren bei der Heim-WM mit einem Erfolg gegen die Südamerikaner. “Ich tippe, dass wir 2:1 gewinnen“, sagte Frings, der beim Viertelfinalsieg 2006 gegen Argentinien stark gespielt hatte, aufgrund von Tumulten nach dem Spiel von der FIFA aber nachträglich für das Halbfinale gegen Italien gesperrt worden war. Dennoch hegt der 33-Jährige keinen Groll gegen die “Gauchos“: “Ich habe nichts gegen die Argentinier. Die FIFA hat mich damals doch gesperrt, obwohl die Argentinier für mich ausgesagt haben.“

Trotz seiner Zuversicht für das Spiel am Samstag hält Frings die Begeisterung über das bisherige Auftreten der deutschen Mannschaft bei der WM für überzogen. “Man muss doch mal ehrlich sein: Bei der Vorrundengruppe hätte man eigentlich einen Durchmarsch erwartet und kein Endspiel gegen Ghana“, sagte der 79-malige Nationalspieler. Auch einen weiteren Seitenhieb gegen Löw, der weitgehend auf junge Spieler setzt, konnte sich Frings nicht verkneifen: “Gegen England haben sie wirklich gut gespielt, aber auch ziemlich viel Glück mit dem Wembley-Tor gehabt. Ich hätte gerne mal gesehen, wie die junge Mannschaft mit dem 2:2 umgegangen wäre. Sie hat ja schon nach dem Anschlusstreffer ziemlich gewackelt.“

dpa

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