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Adieu, les Bleus: Frankreich-Aus nach Blamage gegen Südafrika

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Franck Ribéry & Co. treten die Heimreise an

Bloemfontein - Peinlich, peinlich! Nach einer Blamage gegen Südafrika verabschiedet sich Frankreich mit gerade mal einem Zähler auf dem Konto aus dem WM-Turnier.

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Kein Nichtangriffspakt: Uruguay gewinnt

Die Franzosen verloren mit 1:2 (0:2) gegen Gastgeber Südafrika. Doch beiden Teams brachte das Ergebnis nichts. Weiter sind Uruguay und Mexiko, deren Spiel 1:0 endete.

Die südafrikanischen Fans feierten ihre Spieler noch eine Stunde nach dem Schlusspfiff mit lauten Gesängen und ihren Vuvuzelas, sogar der Staatspräsident kam zur Mannschaft in die Kabine. Die französischen Anhänger dagegen hatten von ihrer Mannschaft die Nase voll. Nach Südafrikas 2:1 (2:0)-Sieg gegen Frankreich schieden am Dienstag gleich beide Teams in der Vorrunde der Fußball-WM aus, “Bafana Bafana“ sogar als erster Gastgeber der Weltmeisterschafts-Geschichte. Aber sie verabschiedeten sich in Bloemfontein auf völlig unterschiedliche Weise aus diesem Turnier. Die Südafrikaner gingen “stolz und erhobenen Hauptes“, wie ihr Trainer Carlos Alberto Parreira sagte, die Franzosen als eine der größten Peinlichkeiten der Fußball-Historie.

Aufgerissene Bluse und Handy im Dekolleté: So sexy war die WM bisher

Brüste als Handy-Tasche: So sexy war die WM

Ein neuer Trend geht von Paraguay aus um die Welt: Dieses Foto war der Anfang und wurde in zahlreichen internationalen Medien gezeigt. © AP
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan © AP
"Ich habe einfach keine Tasche", erklärt sie. © AP
Schönes Modell. Wir meinen natürlich das Handy. © AP
Vooooorsicht, könnte rausfallen. © AP
Lieber gut festhalten! © AP
Hier die sehr freizügige Version © AP
Das Handy sieht man kaum, dafür aber einen doppelten Nippelblitzer © AP
Hier sehen Sie weitere sexy Fotos von der WM © Getty
Dieser Herr ist ein Fan des Portugiesen Fabio Coentrao. © Getty
Und mit wem diese Damen gerne mal einen Kaffee trinken würden, ist unübersehbar. © Getty
Na na, wer wird denn gleich vulgär werden? © Getty
An heißen Hasen mangelt es bei dieser WM nicht. © dpa
Was für ein Lächeln! © Getty
Nach dem Viertelfinal-Einzug feierten die Fans in Rio de Janeiro ausgelassen © AP
Auch die Männer tanzten mit. © AP
Jaaaaaaaaa! © dpa
Samba Samba die ganze Nacht © dpa
Ein Meer in Grün und Gelb © AP
20.000 feierten vor Ort © AP
Dieser weibliche Fan durfte sogar im Stadion mit dabei sein © dpa
Vielleicht hat diese Dame nicht ganz mitbekommen, dass Ballack gar nicht dabei ist. © AP
Im Achtelfinale jubelten die Deutschen. © Getty
Ah, Superwoman ist ins Stadion eingeschwebt. © Getty
Knallenge Shirts sind doch ein Augenschmaus! © Getty
Heiße Hasen gibt's bei der WM einige. © Getty
Was für die Frauen: Ein Adler-Tattoo auf durchtrainiertem Oberkörper © dpa
Vor Achtelfinal-Anpfiff war die Stimmung bei den englischen Fans noch bestens - da lupfte diese Dame doch mal spontan das Shirt © dpa
Och, zieh dir doch bitte etwas an! © AP
Von diesen männlichen Fans wurde das Neuseeland-Team bei der Ankunft zu Hause begrüßt. Ob sie gleich wieder umkehren und in den Flieger steigen wollten, ist nicht überliefert. © Getty
Da wäre mancher Mann wohl gerne roter Punkt. © Getty
Da will jemand mit Spaniens Mittelfeld-Star anbändeln - und macht keinen Hehl draus © Getty
Das lässt tief blicken. © Getty
Ein Traum in Grün © Getty
Sexy Kleidung ist nicht nur den Jüngeren vorbehalten, findet diese Dame. © Getty
Heiß! © Getty
Das würde man sich doch gerne als Poster ausdrucken. © Getty
Da staunten die Anwesenden: Eine Italien-Anhängerin riss plötzlich ihre Bluse auf und zeigte, was sie drunter trägt: sehr wenig! © Getty
Drei Bälle auf einmal? © Getty
Wer keine hübsche weibliche Begleitung hat, der bläst sich eben eine auf © dpa
Sara Carbonero sorgt für Wirbel. © dpa
War Spaniens Nr. 1, Iker Casillas, bei der 0:1-Niederlage nicht voll auf der Höhe? Hat ihn seine für den TV-Sender "Tele 5" arbeitende Freundin Sara Carbonero abgelenkt? © dpa
Zumindest stand sie direkt hinterm Tor. Die bezaubernde Brünette wurde von FHM jüngst zur „sexiest Reporter in the World“ gewählt. © Getty
In Berlin kam es zu einem WM-Match der besonderen Art. © Getty
Am Rande des Public Viewings trafen sich verschiedene Erotikstars und ließen sich bemalen. © Getty
Dann traten sie gegen den Ball. © Getty
Und fragen Sie uns nun bitte nicht nach dem Ergebnis! © Getty
Weil die
Weil die Fotos vom Public Viewing in Asuncion (Paraguay) so schön sind, hier noch eines. © AP
Und noch eines! © AP
Schöne Wangen-Bemalung! Oder wo haben Sie jetzt hingeschaut? © dpa
Eine Brauerei hat eine Gruppe von 36 Frauen mit orangenen Minikleidern ausgestattet und zum WM-Auftaktspiel der Niederlande geschickt. Das gab Ärger mit der FIFA - denn daran war eine Werbung für die Brauerei befestigt, die kein offizieller Sponsor ist. © dpa
Schade, Diese Damen hätten wir gerne wiedergesehen. © Getty
Was da auf den Armen steht, wissen wir nicht. Aber ist das wichtig? © Getty
Schönes Shirt. © Getty
Ui! © Getty
So viel Eintritt gezahlt, und dann sieht man nix! © dpa
Nigeria ist ein tolles Land! © dpa
Griechenland auch! © dpa
So schön, so schön! © dpa
Dieses Foto ist aber definitiv sexy. Also nicht nur der Pokal. © Getty
Diese Dame sowieso © Getty
Applaus! © dpa
Sie liebt Paraguay. Und Paraguay liebt auch sie. © Getty
So feiert die Copacabana © dpa
Alphorn ist das aber keines. © Getty
Hon-du-ras! © Getty
Pustekuchen © Getty
Sexy WM-Fans
Diese hübsche Dame riskiert dank voluminöser Hutkrampe garantiert keinen Sonnenbrand © Getty
Sexy WM-Fans
Seit auch Gruppenspiele parallel laufen, fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Da helfen selbst diese Monsterbrillen nichts ... © Getty
Sexy WM-Fans
Die griechischen Gladiatoren zeigen Muckis. Leider zeigten sich die Hellenen auf dem Rasen weitaus weniger angriffslustig © Getty
Sexy WM-Fans
Auch gegen die heißen argentinischen Fans taten sie sich schwer © Getty
Sexy WM-Fans
Immer ein Hauch von Samba und Karneval: Das schöne Pärchen in Nahaufnahme © Getty
Sexy WM-Fans
Bei solch einem Anblick ist es kein Wunder, dass Messi und Co. wie ein Hurrikan ins Achtelfinale wirbelten © Getty
Sexy WM-Fans
Minnie Maus war auch dabei! Und alles tanzt nach ihrer Pfeife ... © Getty
Sexy WM-Fans
Sie ist nicht die einzige süße Maus im Stadion © Getty
Sexy WM-Fans
In Deutschand gab es pünktlich zum letzten Gruppenspiel wieder Strandkorbwetter © dpa
Sexy WM-Fans
Mit dem Rechner am Strand lässt sich übrigens auch unser Live-Ticker zu den deutschen Spielen verfolgen - sehr zu empfehlen! © dpa
Sexy WM-Fans
Die US-Girls "cheerten" die US-Boys ins Achtelfinale © Getty
Sexy WM-Fans
Einer der wenigen Fälle, in denen Querstreifen nicht dick machen! © Getty
Sexy WM-Fans
Eine kleine, sympathische Cheerleader-Gruppe © Getty
Sexy WM-Fans
Die deutschen Fans standen den US-Girls aber in keiner Weise nach © Getty
Sexy WM-Fans
Beim Public Viewing gaben sie in allen größeren deutschen Städten lautstark alles für die DFB-Elf © Getty
Sexy WM-Fans
Erst anfeuern, dann jubeln. © Getty
Sexy WM-Fans
Özil trifft, darauf ein Kuss! © Getty
Die italienischen Fans ... © ap
... waren hier noch guter Dinge. © Getty
Doch nach der sensationellen 2:3-Pleite ist der Titelverteidiger raus und hinterlässt tausende trauriger weiblicher Tifosi. © ap
Paraguay dagegen ... wow! © ap
Die Südamerikaner zogen als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. © dpa
ORANJE! © ap
Ach, ist sie nicht ... © Getty
... süüüüüüß? © Getty
Huch, eine Flitzerin. © Getty
Taschentuch gefällig? © Getty
Trotz tierischer Unterstützung: Australien ist nach Hause gehoppelt. © AP
Jaaaaaaaaaaaa! © AP
Auf geht's, Deutschland schieß ein Tor! © dpa

Als wären die vergangenen Tage nicht schon blamabel genug gewesen, verweigerte Raymond Domenech nach seinem letzten Spiel als französischer Nationalcoach seinem Gegenüber Parreira auch noch den Handschlag. Er hatte sich an einigen angeblichen Kommentaren des Brasilianers in der Vergangenheit gestört, aber das war Parreira an diesem Abend egal. “Sehen Sie den Stolz und die tolle Laune der Leute hier“, sagte er, “davon hatten wir vor der WM nichts. Zwei, drei Schüsse gingen heute an die Latte oder nur knapp vorbei, wenn die reingegangen wären, stünden wir jetzt in der Runde der letzten 16.“

So trennte Südafrika nur das schlechtere Torverhältnis im Vergleich zu Mexiko (0:1 gegen Uruguay) vom Achtelfinale, weil es trotz einer leidenschaftlichen und von bedingungsloser Offensive geprägten Leistung lediglich nur zu Toren von Bongani Khumalo (20.) und Katlego Mphela (37.) reichte. Parker, Mphela und Tshabalala vergaben weitere gute Chancen, stattdessen traf nur noch Florent Malouda (70.) für Frankreich. “Bafana Bafana“ hatte sich einfach völlig verausgabt in dieser Partie. Präsident Jacob Zuma sagte zu seinen “Jungs“: “Das ganze Land ist stolz auf euch. Ich würde mich freuen, wenn ihr es zur nächsten WM in Brasilien wieder schafft.“

Offiziell schlimmer als Husten! 22 1/2 Fakten zur Vuvuzela

Offiziell schlimmer als Husten! 22 1/2 Fakten zur Vuvuzela

Geliebt, verhasst, aber sicher das Symbol der WM 2010: der Vuvuzela gelang eine kurzer, beeindruckender Siegeszug. Hier lesen Sie 22,5 Fakten. Nummer 1: Die ersten Vuvuzelas waren aus Blech! Sie kamen in den 90er-Jahren auf © Getty
2. Drei Millionen Exemplare hat alleine das Unternehmen "Masincedane Sport" verkauft! Es hat die Tröten aus Plastik 2001 eingeführt. © Getty
3. Tröten im Flugzeug ist verboten! Zumindest hat die staatliche Fluglinie "South African Airways" darauf hingewiesen, dass der Vuvuzela-Gebrauch während eines Inlandsfluges untersagt ist und sogar mit Gefängnis bestraft werden kann. © Getty
4. Eine handelsübliche Vuvuzela ist rund einen Meter lang! © Getty
5. Vuvuzelaspielen ist schwieriger als es aussieht! Merkhilfe: So blasen wie Kinder ihren Spinat über den Esstisch spucken. © Getty
6. Die Tröte ist das lauteste Faninstrument! Es erreicht eine Lautstärke von 123,9 Dezibel. © Getty
7. "Vuvuzela" heißt "Krach machen" und stammt aus der Zulu-Sprache! © Getty
8. Ex-Präsident Nelson Mandela warb mit der Vuvuzela für die WM! Er hatte im Mai 2004 hunderte Tröten nach Zürich mitgenommen, als über die Vergabe der WM 2010 entschieden wurde. © Getty
9. Tröten ist bei vielen Fan-Events verboten! Zahlreiche deutsche Städte von Freiburg über Nürnberg bis Zwickau haben die Tröte bei ihren Public Viewings untersagt © Getty
10. Sogar einen Protest-Song gibt's zur Vuvuzela! "Lass die Finger von Emanuela" von Fettes Brot wurde kurzerhand von Trötenhassern zu "Lass die Finger von der Vuvuzela" umgedichtet. © Getty
11. Die Vuvuzela-Frequenz liegt bei 233 Hertz! Für Musiker: Das entspricht einem Ais © Getty
12. Vuvuzelas sind schlimmer als Husten! "Vuvuzelas können Erkältungskrankheiten und die Grippe sehr schnell verbreiten", warnt eine Ärztin. Die Tröte könne Infektionen deutlich stärker verbreiten als Husten oder Schreien. © Getty
13. Für echte Fans gehört zur Vuvuzela der Makarapa! Dabei handelt es sich um einen in den Farben seines Teams geschmückten Bergarbeiterhelm. Das auf diesem Symbolfoto ist übrigens KEIN Makarapa. © Getty
14. Uwe Seeler findet es lustig, dass die Tröte fast so heißt wie er! "Ja, ich habe schon gehört, dass man meinen Namen ständig mit der WM-Tröte Vuvuzela verwechselt. Ich finde das sehr lustig." © Getty
15. Sogar der Tierschutz warnt vor der Vuvuzela! Die Organisation SPCA: Haustiere sollten trotz aller Begeisterung aber keinen “hohen Lärmpegeln“ ausgesetzt werden. Das gelte etwa, wenn in der Öffentlichkeit von WM-Fans ausgelassen und ausdauernd die Vuvuzela geblasen werde. Es sei in solchen Fällen ratsam, die Tiere im Haus einzusperren, mahnte der SPCA. © Getty
16. Deutsche Reporter mussten wegen der Vuvuzela umrüsten! Die Sender statteten ihre WM-Reporter mit älteren Lippenmikrofonen statt mit modernen Headsets (Kopfhörer) aus. © Getty
17. Vuvuzelas setzen die Tradition der Hörner von Kudu-Antilopen fort! Mit diesen haben manche Stämme schon vor Jahrhunderten ihre Treffen eingeleitet. © Getty
18. Zahlreiche Spieler sind genervt von dem Krach. Darunter Lionel Messi und so ziemlich alle, die ein WM-Spiel verloren haben. © Getty
19. Vuvuzelas können dauerhafte Hörschäden verursachen! Bei diesen Schallpegeln ist das Gehör akut gefährdet, und es reicht unter Umständen ein einziger Fanfarenstoß aus, um eine Hörschädigung oder Ohrgeräusche zu verursachen“, erklärte Eckhard Hoffmann vom Studiengang Augenoptik und Hörakustik der Hochschule Aalen. © Getty
20. FIFA-Boss Sepp Blatter steht zur Vuvuzela. Afrika habe einen “anderen Rhythmus, einen anderen Sound“, schrieb Blatter in einer Twitter-Botschaft. Die Vuvuzela-Tradition der südafrikanischen Fußballfans dürfe nicht gestoppt werden. © Getty
21. Die Vuvuzela-Preise sind in Südafrika deutlich gestiegen! Kürzlich kosteten sie noch 30 Rand (ca. 3,00 Euro). Inzwischen zahlt man in Touristenregionen bis zu 200 Rand (20 Euro). © Getty
22. Findige Unternehmer bieten im Internet einen Vuvuzela-Filter zum Kauf an! Kostenpunkt 2,95 Euro. Auch der Ohrstöpsel-Verkauf ist gestiegen. Nicht nur in Südafrika, sondern auch rund um die Public Viewings. So kurbelt die Tröte die weltweite Konjunktur an. © AP
22,5. Statt einem Fakt zum Abschluss ein Zitat von Rudi Völler: "Bei uns in Leverkusen wird jeder eingesperrt, der eine Vuvuzela mit ins Stadion bringt" © Getty

Von solchen Worten geschweige denn einem solchen Empfang in der Heimat sind die Franzosen nach dem dritten vorzeitigen K.o. bei einem großen Turnier seit 2002 weit entfernt. “Es tut mir sehr leid für das französische Volk“, sagte Abou Diaby kleinlaut. Nach dem im Trainingsboykott vom Montag gipfelnden Chaos der vergangenen Tage hatte Domenech alles versucht: Er setzte Kapitän Patrice Evra und vier weitere Spieler auf die Bank, für den nach Hause geschickten Nicolas Anelka spielte Djibril Cissé im Sturm. Aber seine Mannschaft ließ bei dieser WM einfach nichts aus. Dem 0:1 ging ein schwerer Fehler von Torwart Hugo Lloris voraus. Nur 5 Minuten später sah Yohann Gourcuff nach einem übertriebenen Ellbogeneinsatz eine allerdings umstrittene Rote Karte. Frankreich hatte gut und vergleichsweise geschlossen begonnen an diesem Tag, fiel dann aber in sich zusammen.

“Ich fühle eine große Enttäuschung bei mir, für die Fans und das französische Volk. Wir haben unser Ziel nicht erreicht“, sagte Domenech. “Aber die Mannschaft hat ihr Bestes gegeben, das war das Wichtigste, was sie heute tun konnte.“ Was genau und warum aus dem Ruder gelaufen ist in den vergangenen Tagen, wollte er “noch nicht konkret analysieren“. Aber die große Distanz zwischen dem Trainer, seinem Team und den Fans war auch am Dienstag für jeden zu erkennen. Die Anhänger pfiffen ihn schon vor dem Spiel gnadenlos aus. Mit Alou Diarra ernannte er einen Mann zum neuen Kapitän, der zuvor noch keine Sekunde gespielt hatte. Nach dem Abpfiff gab Domenech jedem Spieler die Hand. Für eine erfolgreiche WM kam diese Geste zu spät.

dpa

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