Ablöse für Stürmer festgeschrieben

Klopp soll Bock auf Werner haben - RB Leipzig kontert unerwartet humorvoll

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Timo Werner von RB Leipzig ist extrem begehrt: Angeblich hat Jürgen Klopp Lust auf ihn - doch Leipzig kontert humorvoll.

  • Timo Werner wird immer wieder mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht.
  • Der Stürmer von RB Leipzig plant aber offenbar eine Zukunft im Ausland.
  • Von der Premier League schwärmt er offen.

Update vom 12. Februar, 21.20 Uhr: Geht Timo Werner zu Jürgen Klopp und dem FC Liverpool? Angeblich (Nachricht von 10.40 Uhr) besteht Interesse des aktuellen Champions-League-Siegers. Dieses Interesse teilte auch ein Plattform auf Twitter mit. 

Und RB Leipzig ließ es sich nicht nehmen, darauf selbst zu antworten. Auf die Aussage: „Liverpool ist sehr interessiert an einer Verpflichtung von RB-Stürmer Timo Werner“, folgte eine RB-Leipzig zugleich. Der Original-Account (am blauen Haken zu erkennen) schrieb: „Wir haben es gehört. Er ist jedoch auf dem Weg nach Tottenham ...“

Wer sich jetzt denkt, dass er zu Tottenham wechselt, ist falsch. RB Leipzig spielt im Achtelfinale gegen Tottenham. Die Aussage des Twitter-Accounts war nur ein Wink in Richtung Königsklasse. 

Klopp soll Bock auf Werner haben - Doch RB Leipzig kontert unerwartet humorvoll

Update vom 12. Februar, 10.40 Uhr: Timo Werner weckt offenbar auch das Interesse mehrerer Premier-League-Klubs. Nach Informationen der Sport Bild haben im Winter unter anderem Tottenham Hotspur und der FC Liverpool bei RB Leipzig angeklopft. Die Reds sollen auch über einen sofortigen Kauf inklusive Leihe bis Sommer an die Sachsen nachgedacht haben. Dies sei jedoch schnell verworfen worden - auch, weil die „Reds“ bei Werner auf der Pole Position für einen künftigen Wechsel stehen sollen.

England sagt dem Stürmer ohnehin zu: „Die Premier League ist die interessanteste Liga. Da laufen jedes Wochenende viele Bayern Münchens und Real Madrids auf. Es hat ein gewisses Flair bekommen, englische Liga zu gucken und dort zu spielen.“ Zwar sei Werners Respekt vor einem Auslandswechsel nach wie vor vorhanden, jedoch kleiner geworden. Die Lust auf einen Transfer zum FC Bayern demnach ebenfalls - nach den ablehnenden Aussagen einiger Verantwortlicher.

Wichtig sei Werner vor allem, dass er in einer Mannschaft nicht einer unter vielen sei. Beim LFC herrscht aber gerade in der Offensive mit Mohamed Salah, Sadio Mané und dem mit dem FC Bayern in Verbindung gebrachten Roberto Firmino immense Konkurrenz. Der Confed-Cup-Sieger kann die Leipziger je nach deren Abschneiden im Sommer für eine festgeschriebene Ablöse von 55 bis 60 Millionen Euro verlassen.

Update vom 8. Februar, 16.47 Uhr: Ex-FCB-Profi Thomas Helmer hat dem FC Bayern dringend geraten, Timo Werner von RB Leipzig zu verpflichten. Bedenken, der Angreifer würde nicht ins Bayern-System passen, wischte der ehemalige Abwehrspieler beiseite. 

„Natürlich passt er da rein. Ein Ratschlag: Die Bayern müssen sich von der Lewandowski-Abhängigkeit lösen. Wenn er in einem Tief ist oder sich verletzt, was machen die Bayern dann? Wenn du die Champions League gewinnen willst, musst du besser besetzt sein“, so Helmer gegenüber „t-online.de“. Laut Helmer besitzt Bayern aktuell zu wenige Akteure, um international mithalten zu können.

Für Helmer könnte der aktuelle Spieltag vorentscheidend für die Meisterschaft sein: „Wenn Leipzig verliert, wird es verdammt schwer mit der Meisterschaft. Die Dortmunder sind für mich tatsächlich insgesamt momentan der stärkste Konkurrent - aber die spielen in Leverkusen. Bayern kann der große Gewinner des Spieltags werden“, äußerte Helmer.

Timo Werner: Passt er nicht zum FC Bayern München?

Update vom 3. Februar, 12.12 Uhr: Timo Werner hat sich zu den wenig schmeichelhaften Aussagen von Hasan Salihamidzic geäußert, er passe nicht in die Spielphilosophie des FC Bayern München.

 „Ich lag nicht mit offenen Augen im Bett und habe über diese Einschätzung gegrübelt. Klar ist bei Bayern eine Riesen-Konkurrenz im Sturm, und sie haben in Lewandowski den aktuell besten Stürmer der Welt“, meinte der 23-jährige Schwabe im Interview mit dem Kicker: „Aber damit beschäftige ich mich nicht. Ich mach mein Ding in Leipzig und bin damit zufrieden.“

Seiner Meinung nach könnten er und Robert Lewandowski theoretisch beim FC Bayern sehr wohl nebeneinander stürmen, erklärte der Angreifer von RB Leipzig weiter*: „Stürmer mit jeweils 20 oder mehr Toren können bestimmt gut zusammenspielen.“

Timo Werner: Platzte der Wechsel zum FC Bayern wegen Sandro Wagner? 

Update vom 22. Januar, 10.46 Uhr: Mit 20 Saisontoren liegt Timo Werner an der Spitze der Bundesliga-Torschützenliste - gemeinsam mit Robert Lewandowski. Fast wären die beiden Angreifer gemeinsam für den FC Bayern gestürmt. Oder eben nicht. 

Denn genau das soll der Grund gewesen, warum die Bayern im Sommer bei Werner nicht zuschlugen, obwohl der 23-Jährige für 25 Millionen zu haben gewesen wäre. 

Der Rekordmeister wollte sich keine internen Querelen ins Haus holen. Lewandowski ist klar die Nummer 1 im Sturm, Werner wäre sein Back-up gewesen, weil er sich selbst auch im Zentrum sieht und nicht auf den Außen - daher nahmen die Bayern-Bosse laut Sport Bild Abstand von einer Verpflichtung. Man hatte Angst, dass Werner auf der Bank unzufrieden sein und Probleme machen könnte. 

Mit Sandro Wagner hatten die Bayern bis zum vergangenen Jahr ein Back-up für Lewy. Auch wenn Wagner um seine Situation wusste, war er unzufrieden, weil Lewandowski fast immer spielte. Am Ende ging Wagner nach China. 

Werner verlängerte nach dem geplatzten FCB-Deal seinen Vertrag bei RB Leipzig und entwickelt sich unter Julian Nagelsmann zu einem der treffsichersten Stürmer Europas.  

Timo Werner: FC Barcelona statt FC Bayern und RB Leipzig? Mega-Klub interessiert

Update vom 21. Januar, 11.09 Uhr:  Timo Werner und der FC Bayern München - kommt es irgendwann doch noch zum Transfer? In diesem Winter wird es wohl kaum etwas, zu wichtig ist er für Spitzenreiter Leipzig. Der Goalgetter hat seinen Vertrag bei RB im Sommer verlängert und liefert seitdem Tore wie am Fließband. Klar, dass solche Qualitäten nicht nur auf nationaler Ebene Bewunderer hervorrufen. 

Jetzt gibt es einen neuen Interessenten: Der FC Barcelona soll einem Medienbericht zufolge Interesse an Werner haben. Die Katalanen suchen dringend einen Ersatz für Stürmerstar Luis Suarez, der nach einer Knie-Operation vier Monate pausieren muss, berichtete die spanische Zeitung Sport am Dienstag. 

Timo Werner: FC Barcelona statt FC Bayern? RB-Leipzig-Star weckt Interesse

Die Barca-Clubspitze habe ursprünglich keine Pläne gehabt, im Januar neue Spieler einzukaufen, „aber die Abwesenheit des Uruguayers hat die Pläne radikal verändert“, heißt es im Artikel.

Die Blaugrana wolle aber nicht viel mehr als 30 Millionen Euro für einen Suarez-Ersatz zahlen oder alternativ einen Mittelstürmer mit Kaufoption zunächst ausleihen, hieß es. Neben Timo Werner prüfe die Clubführung auch noch andere Optionen. Denn es gilt als eher unwahrscheinlich, dass Leipzig sein Top-Talent ziehen lassen wird. 

Die Route Spanien-Deutschland scheint auf dem Transfermarkt derzeit dennoch beliebt zu sein. Offenbar steht Real Madrids Alvaro Odriozola vor einer Unterschrift beim FC Bayern.

FCB-Legende empfiehlt Werner-Transfer - Preis für Stürmer durchgesickert

Update vom 20. Januar, 11.15 Uhr: Deutschland hat wieder einen Bomber. Timo Werner trifft und trifft und trifft. Mittlerweile hat der Leipziger zu Robert Lewandowski aufgeschlossen. Beide Knipser stehen nach 18 Spielen bei außergewöhnlichen 20 Toren. Eine Doppelspitze aus Werner und Lewandowski? 

Es wäre im Moment wohl fast eine Wettbewerbsverzerrung. Das Schlottern der gegnerischen Abwehrbeine würde wohl die gesamte Bundesrepublik wachhalten. Doch geht es nach FC Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic stehen den deutschen Bundesbürgern keine schlaflosen Nächte bevor. Der bayerische Kaderplaner hatte eine Verpflichtung bisher abgelehnt. Das ausschlaggebende Argument: Timo Werner würde nicht ins System des FC Bayern passen. 

Torjäger von RB Leipzig: Timo Werner.

Für Stefan Effenberg eine hanebüchene Aussage:„Ein Timo Werner mit der Qualität passt in jedes System. Beziehungsweise du passt dein System auch ein Stück weit an“, widerspricht er vehement im Sport1-Doppelpass. Aus ökonomischer Sicht wäre ein Transfer des Nationalspielers auf jeden Fall interessant. Denn für heutige Verhältnisse wäre der Goalgetter beinahe erschwinglich. Dank einer Vertragsklausel kann er den Verein für 50 Millionen Euro verlassen. Dennoch soll weiterhin Leroy Sané die erste Wahl sein, wie der Kicker berichtet. 

„Stand jetzt ...“: Flick und Brazzo hakeln noch - jetzt äußert sich Timo Werner zum Wechsel

Update vom 16. Januar, 7.40 Uhr: Fußball-Nationalspieler Timo Werner von Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig trauert seinem gescheiterten Transfer zu Rekordmeister Bayern München nicht nach. Der Torjäger möchte den Sachsen sogar über die laufende Saison hinaus treu bleiben. "Einen Wechsel-Wunsch gibt es Stand jetzt nicht", sagte der 23-Jährige in der Bild-Zeitung auf die Frage, wie wahrscheinlich ein Wechsel im Sommer ist.

Werner, der mit 18 Toren und sechs Vorlagen großen Anteil am Gewinn der Herbstmeisterschaft hatte, gibt als Saisonziel das Erreichen der Champions League an - hofft aber auf mehr: "Der Gewinn der Meisterschaft wäre das Nonplusultra."

Erstmeldung: Hansi Flick will Timo Werner, aber Hasan Salihamidzic grätscht dazwischen

München - Im Fußball ist es eine Befürchtung, die Trainer gerne mal rumtreibt, insbesondere, seit Dreier-Sturm-Varianten Hochkonjunktur haben: Bringe ich den einen Mittelstürmer? Oder lasse ich den anderen Angreifer ran? Oder beide zusammen?

Beim FC Bayern München beanspruchtRobert Lewandowski den Platz im Sturmzentrum für sich selbst. Und zwar einzig und alleine für sich selbst. Das ist vom polnischen Superstar mehrmals überliefert und an der Säbener Straße ein offenes Geheimnis.

Bundesliga: Duell zwischen Timo Werner von RB Leipzig und Robert Lewandowski vom FC Bayern

Nun liefert sich der 31-jährige Routinier in der Bundesliga-Torschützenliste ein spannendes Duell mit Timo Werner vonRB Leipzig, acht Jahre jünger und auch noch einen Tick schneller als der Box-Stürmer Lewandowski, der zwischen den Linien herumschleicht, um dann explosiv im richtigen Moment am richtigen Ort im Strafraum zu sein.

Enttäuscht: Timo Werner (li.) kommt Ende Mai nach dem verlorenen DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern mit Freundin Paula im Leipziger Hauptbahnhof an.

Den gescheiterten Transfer von Werner nach München hat Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der auf dem Transfermarkt unter Zugzwang steht, nun eben auch mit der unterschiedlichen Spielweise der beiden Goalgetter begründet.

Transfer von Timo Werner zum FC Bayern? Hasan Salihamidzic sagt nein

Timo Werner ist ein guter Spieler, der eine hervorragende Hinrunde gespielt hat. Allerdings haben wir Robert Lewandowski. Robert ist ein Stürmer, der zu unserer Spielweise ideal passt“, erklärte Salihamidzic derSport Bild. „Timo Werner braucht mit seiner Schnelligkeit mehr Räume, die hatte er in dem System, das Leipzig gespielt hat. Das System bei RB hat sich nun zwar geändert, aber dennoch ist es vorne nicht so eng wie bei uns.“

Dem Bericht zufolge würde Trainer Hansi Flick den deutschen Nationalstürmer nur allzu gerne im Kader des FC Bayern begrüßen. Doch einmal mehr ist Salihamidzic offenbar anderer Meinung. 

Ende August hatte der 23-jährige Werner seinen Vertrag beim Bundesliga-Tabellenführer aus Leipzig bis Sommer 2023 verlängert, obwohl er Medienberichten zufolge für eine vergleichsweise geringe Ablöse von 25 Millionen Euro zu haben gewesen wäre.

FC Bayern München: Diskussionen um Back-up für Robert Lewandowski

In und rund um München wird dagegen schon lange diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre, würden die Bayern wieder ein Back-up für Lewandowski verpflichten - wie einst Sandro Wagner. Stattdessen ist mit Thomas Meunier von PSG aktuell ein Rechtsverteidiger als Transfer oder Leihe im Gespräch.

Trainer Hansi Flick (li.) und Sportdirektor Hasan Salihamidzic sind beim FC Bayern offenbar nicht immer einer Meinung.

„Robert hat die Fähigkeit, sich auf engem Platz zu orientieren, die Technik, sich in engen Räumen zu bewegen und mit dem Ball außergewöhnliche Lösungen zu finden“, meinte Salihamidzic über den polnischen Ausnahmekönner, laut Flick „der beste Mittelstürmer auf der Welt“. 

Zumindest in diesem Fall sind sich der Trainer und der Sportdirektor desFC Bayern mal einig.

pm

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Rubriklistenbild: © AFP / CHRISTOF STACHE

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