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Schweinsteigers emotionale Video-Botschaft an die Fans

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Bastian Schweinsteiger spricht via Facebook-Video zu den Fans des FC Bayern.

München - Jetzt spricht Bastian Schweinsteiger in einem Facebook-Video über den Transfer zu Manchester United. Das hat er den Fans des FC Bayern zu sagen. 

Das Video wurde um kurz nach 16 Uhr auf dem Facebook-Account von Bastian Schweinsteiger hochgeladen. Das ist seine Botschaft an die Fans des FC Bayern - einen Tag, nachdem sein Wechsel zu Manchester United offiziell von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wurde.  

Liebe Fans, ich möchte mich bei euch für die unglaublichen gemeinsamen Jahre beim FC Bayern München bedanken!Dear...

Posted by Bastian Schweinsteiger on Sonntag, 12. Juli 2015

"Hallo liebe Bayern-Fans. Hallo liebe Südkurve München. Ich weiß: In den letzten Wochen und Monaten wurde viel über meine Zukunft spekuliert. Ich möchte mich einfach nur bei Euch bedanken für die tolle Zeit, die wir miteinander verbracht haben. Angefangen im Olympiastadion. Und auch in der Allianz-Arena. Es war eine absolut geile Zeit. Vielen Dank dafür. Wir haben tolle Momente erlebt. Mit 15 nationalen Titeln. Auch dem historischen Triple und anderen Highlights. Wir werden für immer miteinander verbunden sein. Ich werde Euch immer in meinem Herzen tragen. Ich möchte mich auch bei den ganzen Mitarbeitern an der Säbener Straße bedanken für die tolle Zeit miteinander. Leider kann ich jetzt nicht alle Namen aufzählen. Weil: Sonst sitze ich hier noch a bisserl länger da. Aber: Viele Dank für alles! Ihr habt mir alle sehr viel geholfen und ich freue mich auf ein Wiedersehen. Ich hoff', liebe Fans, dass Ihr mich versteht, dass ich diesen Weg jetzt gewählt hab'. Ich glaub', es ist für mich 'ne tolle Herausforderung und ich freu' mich sehr darauf. Aber natürlich werd' ich Euch nie vergessen. Ich werd' Euch immer hier drin haben (klopft sich auf die Brust) und hoffe, wir sehen uns bald. Servus, Euer Basti!"

FC Bayern: Teamkollegen bedauern Schweinsteiger-Transfer

Mit Bedauern haben die Teamkollegen vom FC Bayern München auf den Wechsel von Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger zu Manchester United reagiert. „Mir tut es persönlich weh, weil wir befreundet sind“, sagte Nationaltorhüter Manuel Neuer bei der Teampräsentation in der Münchner Arena. Er wünschte dem 30-Jährigen alles Gute beim neuen Verein, „dass er verletzungsfrei bleibt“ und dort schnell Fuß fasse. „Ich glaube, wir werden ihn vermissen“, sagte Mario Götze. Es sei Schweinsteigers persönliche Entscheidung gewesen. „Ein Stück weit traurig“ zeigte sich auch Jerome Boateng: „Er war ein Weltklassespieler für den FC Bayern.“

Rummenigge verkündet Schweinsteiger-Transfer

Zuvor hatte Karl-Heinz Rummenigge das Ende der Ära Schweinsteiger nach 17 Jahren bei den Münchnern verkündet. Der Kapitän der Nationalmannschaft gehe auf eigenen Wunsch, versicherte der Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge und warb nach vereinzelten Pfiffen vor 60 000 Zuschauern in der Allianz Arena um Verständnis für die Zustimmung des Clubs zu dem Transfer. „Wir wären ein bisschen hartherzig, wenn wir dem einen Riegel vorschieben würden“, betonte Rummenigge.

Am Abend bestätigte ManUnited via Twitter die Einigung mit dem FC Bayern über den Transfer Schweinsteigers. Sowohl der Medizincheck als auch die Klärung persönlicher Detailfragen stünden allerdings noch aus.

Das Angebot eines persönlichen Abschieds von den Bayern-Fans hatte Schweinsteiger ausgeschlagen. „Bastian ist da ein sehr sensibler Mensch“, bemerkte Rummenigge. Ihm habe Schweinsteiger in einem „sehr seriösen und ausführlichen Gespräch“ am Freitag eröffnet, dass er die reizvolle Erfahrung im Ausland machen und das lukrative Angebot von ManUnited annehmen wolle.

Ein Jahr vor Vertragsende wechselt der Mittelfeldspieler vermutlich für drei Jahre und eine Ablösesumme von geschätzt 18 bis 20 Millionen Euro in die Premier League. Man habe mit Manchester „eine sehr faire, sehr seriöse Lösung gefunden“, berichtete Rummenigge. Nach seinem Karriereende werde Schweinsteiger ein großes Abschiedsspiel in München erhalten, kündigte der Bayern-Chef an. Auch über eine „gemeinsame Zukunft in der zweiten Karriere“ möchte er dann mit dem Profi reden: „Die Tür ist immer auf!“

fro/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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