Reaktionen auf Facebook und Twitter

Fans sind sicher: "Mit Hoeneß wäre das nicht passiert!"

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München - Nach dem "Trainer-Beben" bestimmte eine weitere überraschende Meldung Fußball-Deutschland. Viele FCB-Fans sind wütend auf Guardiola. Wir haben Meinungen gesammelt:

Diese Hammer-Meldung wird in den Sozialen Netzwerken seit Donnerstagabend kontrovers diskutiert: Nach der Pleite in Porto wollte Kult-Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nicht als Sündenbock bereit stehen und schmiss mit seinem ganzen Team hin.

Kabinen-Streit als Auslöser?

Die BILD berichtet, es habe nach der Niederlage in Porto in der Kabine gekracht. Vorstandboss Karl-Heinz-Rummenigge habe den Arzt mit der Frage konfrontiert, wieso die Verletzten, insbesondere Ribéry, nicht schneller wieder zur Verfügung stehen.

In einer Erklärung sprach der Kult-Arzt von einem „geschädigten Vertrauensverhältnis“. Mit dem Schreiben erklärten neben dem Nationalmannschaftsarzt auch sein Sohn Kilian sowie Peter Ueblacker und Lutz Hänsel, also die ganze medizinische Abteilung, ihren Rücktritt, weil sie aus "unerklärlichen Gründen" für die Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel "hauptverantwortlich gemacht“ worden sei.

Belegt dieser Ausschnitt das Zerwürfnis?

Auf der Videoplattform Vine hat ein User eine Szene hochgeladen, die auf ein angespanntes Verhältnis zwischen dem Trainer und Dr. Müller-Wohlfahrt hindeutet. Hier die angebliche Reaktion Guardiolas auf Benatias Verletzung in Leverkusen:

Fans kritisieren: Guardiola hat zu viel Macht

Klar ist: Im vereinsinternen Machtkampf hat sich damit Trainer Pep Guardiola durchgesetzt. Das führt teilweise zu wütenden Reaktionen in den Sozialen Netzwerken. Viele Fans solidarisieren sich mit dem Arzt, der bereits seit 1977 für den Verein arbeitete.

Auf der Facebook-Seite FC Bayern News der tz schrieb etwa Achim E.: "Man sollte grundsätzlich einem Trainer nicht zu viel Macht geben". Das findet auch Florian K.: "Wieder schafft es ein Trainer den ganzen Verein umzukrempeln. Das sowas sinnlos ist einem die Macht zu geben, sollte man eigentlich unter Klinsmann gelernt haben!"

Ma Sto gibt den Trainingsmethoden die Schuld an der Verletztenmisere: "Jetzt reicht's so langsam. Vielleicht sollten sich die Fitnesstrainer mal hinterfragen. In keiner Saison gab' so viele Verletzte."

Deutlich wird in den Kommentaren, dass Guardiola mit diesem Machtkampf viele Sympathien im Fan-Lager verloren hat. Wie etwa die von Daniel K., der auf der Facebook-Seite der Sportschau schrieb: "Jetzt hat es Guardiola endlich geschafft! Das macht ihn leider schlecht. Bisher fand ich ihn echt sympathisch und klasse - aber jetzt? So etwas macht man nicht mit einem, der über Jahre hinweg erstklassige Arbeit abliefert."

Dass man so mit einem verdienten Mitarbeiter des Vereins nicht umgeht, sieht Kai G. auf der Facebook-Seite La Bestia Negra - FC Bayern München so: "Ganz ehrlich, dann muss der Pepp eben weg, aber nicht der Dr. Müller Wohlfahrt, der gehört zum Inventar!"

Auch Michael G. stellt sich auf dieser Seite hinter den Arzt: "Wenn ich die Wahl habe zwischen Müller-Wohlfahrt und Guardiola... gewinnt Müller-Wohlfahrt"

Ähnlich sieht es dort auch Crc: "Schäm dich Guardiola... du schadest dem guten Image der Bayern!" und Kai K.: "So äußert sich das also bei Pep, dass er ein schlechter Verlierer ist??? Er sucht die Verantwortung beim Doc."

Nur wenige stellen sich hinter Pep

Nur wenige Kommentatoren sehen das anders und verteidigen den Trainer. So wie Mirko K. auf der Facebook-Seite La Bestia Negra: "Kommt doch mal runter. Wie könnt Ihr nun wirklich den Pep im Frage stellen??? Das ist aktuell der beste Trainer der Welt!!! Es ist ein Doktor der schon weit über 70 ist."

Auch Henne H. kann nicht verstehen, warum viele Fans so reagieren: "Ihr habt doch ALLE ne Vollmacke.....stellt Pep in Frage!! Gar nicht lang her, da war er noch der Messias..."

Dieser Twitter-Nutzer kritisiert den Zeitpunkt des Rücktritts:

"Mit Uli Hoeneß wäre das nicht so gekommen"

Andere Fans wünschen sich dagegen, dass Uli Hoeneß wieder die Führung im Verein übernimmt und sind überzeugt, dass es unter ihm nie zu so einer Eskalation gekommen wäre. So kommentierte Frank R. auf FC Bayern News: "Eins ist klar: Mit Uli wäre das so nicht gekommen."

Oliver Goldhahn sieht das auch so: "Schade das Uli nicht im Amt ist, denn dann würde das alles anders aussehen." Auch Christoph W. bestätigt das: "Uli Hoeneß fehlt an allen Ecken und Enden. Schade um den Doc".

Auch auf der Facebook-Seite der Sportschau häufen sich solche Stimmen. So schrieb Frank H.: "Holt Hoeneß in die Profiabteilung zurück. Dann herrscht wieder Zucht und Ordnung."

mg

Quelle: rosenheim24.de

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