Breno bleibt in Untersuchungshaft

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München - Fußball-Profi Breno vom FC Bayern München bleibt in Untersuchungshaft. Das teilte die Staatsanwaltschaft nach einer Anhörung im Rahmen der mündlichen Haftprüfung mit.

“Der Haftbefehl bleibt vorerst in Vollzug“, sagte Sprecherin Barbara Stockinger. Das Gericht wolle zunächst weitere Ermittlungsergebnisse abwarten, ehe es eine Entscheidung über die Haftfrage treffe. Diese falle “im Bürowege“, werde also schriftlich zugestellt.

Brenos Rechtsanwalt Werner Leitner sagte nach der Anhörung in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim , dass er bereits in den kommenden Tagen eine Entscheidung erwarte. Der Verteidiger des 21-Jährigen betonte, dass sich sein Mandant bei der Anhörung kooperativ gezeigt habe. Leitner zeigte sich zuversichtlich, dass Breno bald frei komme.

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Am 24. September war der Innenverteidiger wegen Verdachts auf schwere Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen worden. Die angemietete Villa des 21-Jährigen im noblen Münchner Vorort Grünwald war in der Vorwoche durch ein Feuer zerstört worden. Dabei entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Die Staatsanwaltschaft wirft Breno vor, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben. Das Amtsgericht München hatte gegen den Profi Haftbefehl wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr erlassen.

Nach dem 2:0-Erfolg in der Champions League gegen Manchester City hatten die Verantwortlichen des Fußball-Rekordmeisters Hoffnung auf eine baldige Freilassung geäußert. "Wir hoffen, dass die Staatsanwaltschaft und das Gericht zügig entscheiden und hoffen, dass Breno dann entlassen wird", betonte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Haus von Bayern-Star Breno ausgebrannt

Der FC Bayern bemühe sich weiterhin um eine baldige Entlassung seines brasilianischen Profis aus der Untersuchungshaft, sagte Präsident Uli Hoeneß. Der Verein habe "im Hintergrund die entsprechenden Weichen gestellt und ich denke, dass er in den nächsten Tagen freikommt", erklärte Hoeneß. Die Staatsanwaltschaft wollte zu den Äußerungen der Bayern-Verantwortlichen keine Stellungnahme abgeben. "Wir kommentieren Aussagen des FC Bayern nicht", sagte Sprecherin Stockinger.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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