Wieder ein Skandal bei Barça

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Joan Laporta war von 2003 bis 2010 Präsident des FC Barcelona.

Barcelona - Der frühere Vereinspräsident des FC Barcelona, Joan Laporta, soll nach einem Pressebericht Detektive darauf angesetzt haben, das Privatleben von Fußballstars wie Ronaldinho oder Samuel Eto'o zu überwachen.

 Wie das Wochenmagazin “Interviú“ am Montag berichtete, kundschaftete eine Detektiv-Agentur in der Saison 2007/2008 in einem Zeitraum von mehreren Monaten das Nachtleben des brasilianischen Barça-Profis Ronaldinho, des Kameruners Eto'o und des Portugiesen Deco aus.


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“Die Ergebnisse fielen nicht gerade günstig für die Fußballer aus“, berichtete das Blatt. “In den Berichten der Agentur wurden mehrere Verstöße gegen die internen, disziplinarischen Regeln des Vereins festgestellt.“ Trainer Josep Guardiola trat nach seinem Amtsantritt 2008 dafür ein, die drei Stars an andere Clubs abzugeben. Ronaldinho wechselte zu AC Mailand, Deco zum FC Chelsea. Nur Eto'o blieb noch ein Jahr bei Barça.

Im Herbst 2008 soll der Barça-Chef nach diesen Bericht die Detektive auf den damals neu verpflichteten Gerard Piqué angesetzt haben. Der Abwehrspieler sei eine Woche lang rund um die Uhr überwacht worden. Die Detektive stellten jedoch nichts Bemerkenswertes fest. Piqué gewann im Sommer mit Spanien die Weltmeisterschaft und zählt zu den Stützen des Barça-Teams.

dpa

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