Köppel will Gladbach-Präsident werden

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Horst Köppel will Gladbach-Präsident werden

Berlin - Horst Köppel will auf der Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach am 29. Mai für das Amt des Präsidenten kandidieren. Stefan Effenberg ist begeistert.

„Ich habe mich entschieden, die Initiative als Präsidentschaftskandidat zu unterstützen“, sagte Köppel. Gemeinsam mit Frontmann Stefan Effenberg wird der frühere Borussen-Profi und -Trainer für die Oppositionsbewegung „Initiative Borussia“ ins Rennen gehen.

“Seine fachliche Kompetenz steht außer Frage. Er ist eine Identifikationsfigur“, sagte Effenberg am Sonntagabend im TV-Sender “Sky“ über Köppel. Weitere Namen und Details seines Konzeptes will der einstige Borussen-Kapitän am Dienstag bekanntgeben. “Es wird kein großes Team um mich herumgeben“, sagte Effenberg, der Vorsitzender der Geschäftsführung und Sportdirektor werden will.

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“Ich möchte mitanpacken, damit sportlich erfolgreicher und schöner Fußball gespielt wird. Ich trage die Raute im Herzen“, erklärte Effenberg, der den jetzigen Kader für zu groß hält und der Clubführung um Präsident Rolf Königs und Sportdirektor Max Eberl vorhielt, den ehemaligen Trainer Michael Frontzeck zu spät durch Lucien Favre ersetzt zu haben. “Wenn Favre von Anfang an dagewesen wäre, würde man jetzt nicht so zittern“, sagte Effenberg, der betonte, mit seiner Mannschaft auch einen klaren Plan für den Fall des Abstieges zu haben.

Die sogenannte “Initiative Borussia“, die den Bundesligisten mit einer Satzungsänderung strukturell und personell reformieren will, braucht dafür bei der Jahreshauptversammlung am 29. Mai eine Zweidrittelmehrheit. Clubchef Königs hatte gelassen auf die Initiative reagiert und erklärt, er sei bis 2013 gewählt und wolle auch so lange im Amt bleiben.

dpa / sid

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