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Drei Spiele Sperre für VfB-Torhüter Lehmann

Das DFB-Sportgericht hat Jens Lehmann für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen
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Das DFB-Sportgericht hat Jens Lehmann für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen

Frankfurt - Torhüter Jens Lehmann vom VfB Stuttgart ist nach seinem Ausraster in Mainz glimpflich davongekommen.

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beurteilte Lehmanns Foul gegen Aristide Bancé als “Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall“ ein und sperrte den 40-Jährigen am Mittwoch für drei Spiele. Damit kann Lehmann frühestens im Bundesliga-Heimspiel am 31. Januar gegen Borussia Dortmund wieder eingesetzt werden. 

Jens Lehmann dreht durch: Chronik eines Eklats

Jens Lehmann dreht durch: Chronik eines Eklats

Jens Lehmann
Erst trat er Gegenspieler Aristide Bancé auf die Füße und provozierte Platzverweis plus Elfmeter, dann klaute er einem Fan die Brille. Die Chronik des Lehmann-Eklats. © dpa
Jens Lehmann
Die Vorgeschichte: Die Torwart-Reizfigur des VfB Stuttgart provozierte während des Bundesliga-Spiels mehrfach die Mainzer Spieler, indem er sich bei Abschlägen verdächtig Zeit ließ. Mainz' Aristide Bancé rammte ihm deswegen einmal sein Knie gegen das Knie. Lehmann brach von Schmerzen getroffen hernieder. Ab da hatte er eine Rechnung mit Bancé offen. Er beglich sie wenige Minuten später. © dpa
Jens Lehmann
Jens Lehmann fängt einen Ball. Bancé steht noch im Strafraum rum. Jens Lehmann nähert sich ihm und tritt ihm mit voller Wucht auf den Fuß. © dpa
Jens Lehmann
Rein zufällig, versteht sich. © dpa
Jens Lehmann
Aristide Bancé verspürt unglaubliche Schmerzen. © dpa
Jens Lehmann
Bancé bricht zusammen, als ob ihn eine tonnenschwere Dampfwalze zwölfmal in Folge überrollt habe. Schmerz lass nach! © dpa
Jens Lehmann
Zu diesem Bild und der ganzen Aktion möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden. © dpa
Jens Lehmann
Schiri Wolfgang Stark hat genug. Er entscheidet auf Elfmeter und greift in die Gesäßtasche. © AP
Jens Lehmann
Jens Lehmann kann es nicht fassen. Er hat doch gar nichts gemacht! © AP
Jens Lehmann
Das hat er nun davon. © dpa
Jens Lehmann
In dem Moment schüttelt jeder Fußballfan - ob Stuttgarter, Mainzer oder neutraler - wohl nur noch den Kopf. © dpa
Jens Lehmann
Man achte auf Bancé am Boden, der immer noch unheimliche Schmerzen auszuhalten hat. © dpa
Jens Lehmann
Jens Lehmann macht einen Abgang. © dpa
Jens Lehmann
Er hat den VfB zwei Punkte gekostet. Denn den Elfmeter verwandelte Mainz' Eugen Polakski zum 1:1-Ausgleich, der gleichzeitig der Endstand war. © dpa
Jens Lehmann
Doch damit nicht genug. Nach der Partie legte sich Lehmann mit einem Fan an. © DSF/sky
Jens Lehmann
Er riss ihm die Brille vom Kopf und gab sie erst nach einigen Aufforderungen zurück. © DSF/sky

Der VfB ist bei der “internen Aufarbeitung“ der jüngsten Verfehlung des Schlussmanns indes offensichtlich um Besonnenheit bemüht. Einen angeblichen Beschluss, nach dem sich der Verein beim nächsten Vorfall definitiv von dem eigenwilligen Schlussmann trennen will, bestätigten die Schwaben nicht. “Zu dem Thema ist alles gesagt“, erklärte Vereinssprecher Oliver Schraft. Die “Bild“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, Lehmann würde bei jedem noch so kleinen Vorfall fliegen.

Offen ist damit nach wie vor, ob Lehmann mit seiner Weigerung durchkommt, die noch ausstehende 40 000-Euro-Geldstrafe zu zahlen. Diese hatte der Vorstand in der vergangenen Woche nach einem kritischen Fernseh-Interview gegen Lehmann ausgesprochen und den 40- Jährigen deswegen zudem schriftlich abgemahnt.

Nach seinem Platzverweis in Mainz und seinem skurrilen Abgang mit einem Angriff auf einen Fan und seiner Taxi-Flucht aus dem Stadion hatte die VfB-Führung auf eine weitere Strafe verzichtet. Dabei soll der neue VfB-Trainer Christian Gross sich für Lehmann eingesetzt und den 40-Jährigen damit vor einer Suspendierung bewahrt haben. Sein früherer Rivale und Weggefährte Oliver Kahn hatte Lehmann am Dienstag öffentlich einen Rücktritt nahe gelegt.

Während Manager Heldt zur Personalie Lehman vorerst schweigt, hat der 40-Jährige unterdessen in eigener Sache Stellung bezogen und einen möglichen Wechsel zum Liga-Konkurrenten Hamburger SV ausgeschlossen. “Ich wurde vom HSV kontaktiert. Wir haben momentan aber andere Probleme in Stuttgart. Es ist absolut kein Thema, zum HSV zu gehen“, sagte Heldt der “Bild“-Zeitung (Mittwoch). Die Hanseaten hatten Heldt bei ihrer Suche nach einem Sportdirektor Medienberichten zufolge als Favoriten auserkoren.

dpa

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