DFL: Eintrittspreise werden nicht erhöht

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Frankfurt - Der Spielplan der beiden Bundesligen soll nach dem Willen der Deutschen Fußball Liga (DFL) in seiner jetzigen Form erhalten und nicht weiter aufgesplittet werden. Auch die Eintrittspreise sollen konstant bleiben.

“Bei den Anstoßzeiten ist mit fünf das Ende der Fahnenstange erreicht. Daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern“, erklärte Tom Bender, DFL-Geschäftsführer Marketing und Kommunikation, am Donnerstag bei den 16. Sponsoringtagen in Frankfurt am Main.


Die 2009 umgesetzte Spielplan-Reform war von heftigen Kontroversen begleitet worden. Seither finden in der Bundesliga in der Regel ein Freitagspiel (20.30 Uhr), fünf Partien am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) und das Top-Spiel am Abend (18.30 Uhr) sowie zwei Sonntagsspiele (15.30/17.30 Uhr) statt.

Die 2. Bundesliga spielt am Freitagabend (18.00 Uhr/3 Spiele), Samstagmittag (13.00 Uhr/2 Spiele), Sonntag (13.30 Uhr/3 Spiele) sowie am Montagabend (20.15 Uhr). “Es gab zwingende wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die zu diesen Anstoßzeiten geführt haben. Unter dem Strich hat sich der neue Spielplan bewährt“, hatte DFL-Chef Christian Seifert am Ende der vergangenen Saison bilanziert.


Ebenfalls kein Thema ist bei der DFL eine Erhöhung der Eintrittspreise. “Englische Verhältnisse wird es in der Bundesliga nicht geben. Man kann den Bundesliga-Clubs zu ihrer moderaten Preispolitik nur gratulieren. Wir haben immer noch die niedrigsten Ticketpreise im Vergleich der Top-5-Ligen in Europa. Auch deshalb hat die Bundesliga eine Stadionauslastung von mehr als 90 Prozent“, sagte Bender.

dpa

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