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Anregungen von außen

DFB-Talentförderung: Umschauen bei NFL, NBA und Feuerwehr

Der Cheftrainer U-Nationalmannschaften beim DFB: Meikel Schönweitz. Foto: Oliver Killig
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Der Cheftrainer U-Nationalmannschaften beim DFB: Meikel Schönweitz. Foto: Oliver Killig

Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund holt sich für die Talentförderung auch Anregungen außerhalb des Sports.

«Wir hatten zum Beispiel jemanden aus einer Spezialeinheit der Feuerwehr zu Gast, der Menschen aus Autowracks oder brennenden Häusern rettet. Er hat uns erzählt, wie er mit Entscheidungen in Stresssituationen umgeht. All die Erkenntnisse fließen in unsere Überlegungen ein, um den deutschen Fußball und seine Talententwicklung voranzubringen», nannte Meikel Schönweitz, Cheftrainer U-Nationalmannschaften beim DFB, in einem Interview bei «t-online.de» eines von mehreren Beispielen.

Schönweitz berichtete, dass man beim DFB «bewusst über den Tellerrand» schaue und sich auch in den USA bei NFL und NBA umgesehen habe. Auch andere Fußball-Verbände habe man schon besucht.

Der Cheftrainer wies auf die Schnelllebigkeit im Fußball hin. «Vor ein paar Jahren konntest du noch absehen, wie der Fußball fünf bis sechs Jahre später etwa aussehen wird und dementsprechend ausbilden. Heute geht das nicht mehr so einfach. Deswegen wurde nicht so spezifisch, sondern vor allem ganzheitlich entwickelt», sagte er.

Das Anforderungsprofil befinde sich immerzu im Wandel. «In Deutschland suchen wir derzeit dribbelstarke, temporeiche Außenstürmer, also die Sanés dieser Welt. Diesen Spielern gehört momentan die Zukunft. Auch kantige, abschlussstarke Mittelstürmer sind wieder mehr gefragt», sagte Schönweitz. «Dazu aber auch kleine, wuseligere Spieler, die stets für überraschende Momente sorgen und die Abwehrreihen beschäftigen.» Der Fußball werde «immer variantenreicher, immer dynamischer. Ohne Tempo geht heute nichts mehr. Das gilt auch für die Defensivakteure.»

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