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Schalke-Coach

Neue Verletzungen befeuern Tedescos Transfer-Wunsch

Musste die Heimreise aus Berlin mit neuen Sorgen antreten: Schalke-Coach Domenico Tedesco. Foto: Jan Kuppert
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Musste die Heimreise aus Berlin mit neuen Sorgen antreten: Schalke-Coach Domenico Tedesco. Foto: Jan Kuppert

Ein Punkt, aber gleich drei Verletzte: Das 2:2 bei Hertha BSC bereitet Schalke-Coach Domenico Tedesco neue Sorgen. In der Defensive gehen die Alternativen aus. Die Forderung an Manager Christian Heidel ist klar.

Berlin (dpa) - Der Druck auf Christian Heidel und den FC Schalke 04 im Transfer-Endspurt wächst.

Mit drei Verletzungen von derzeitigen Stammkräften verschärfte sich die prekäre Personalsituation beim Revierclub, so dass selbst Domenico Tedesco seine öffentliche Zurückhaltung zumindest ein wenig aufgab. «Wir haben nur noch zwei Innenverteidiger», konstatierte der Coach der Königsblauen nach dem hart erkämpften 2:2 bei Hertha BSC ernüchtert. Und fügte mit Blick auf die erhofften Wechselaktivitäten nach kurzer Pause hinzu: «Wenn wir einen holen, dann bin ich glücklich.»

Bis zum Schließen des Transferfensters - in den meisten europäischen Ligen am 31. Januar - hat der unter Druck stehende Manager Heidel nun noch Zeit, die drängendsten Probleme zu lösen. Im Abwehrzentrum stehen Tedesco nach dem Abgang von Naldo nur noch Salif Sané, der gegen Berlin nicht den sichersten Eindruck hinterließ, und Matija Nastasić zur Verfügung. Defensivallrounder Benjamin Stambouli zog sich bei einem Zusammenprall mit Herthas Arne Maier eine schwere Jochbeinfraktur zu und wird bis Ende Februar fehlen.

Doch nicht nur in der zentralen Defensive, sondern auch im Angriff besteht bei den Königsblauen Handlungsbedarf. Breel Emobolo und Guido Burgstaller fallen noch länger aus. Außenspieler Alessandro Schöpf zog sich nach einem harten Foul von Berlins Verteidiger Karim Rekik einen Riss des Außenbandes und eine Kapselverletzung im linken Knie zu. Beim 24-jährigen Schöpf rechnet Schalke mit einem Ausfall von acht bis zehn Wochen.

«Ich wollte ihn nicht verletzen», betonte Rekik und entschuldigte sich auch über die sozialen Netzwerke noch einmal bei seinem Gegenspieler. «Mein Ballkontakt war schlecht, dann war er schneller als ich, und ich bin ihm auf den Fuß gestiegen. Das tut mir sehr leid.» Nach den beiden Auswechslungen in der ersten Halbzeit musste eine Viertelstunde vor Schluss auch noch Stürmer Steven Skrzybski mit einem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel runter. Er werde auch die nächsten zwei Wochen fehlen, teilte Schalke 04 am Samstag mit.

Diese Woche hatte Sportdirektor Axel Schuster mit seiner Aussage, dass der Club sich personell «in keiner Notsituation» befinde, noch für Kopfschütteln gesorgt. Aber schon vor den neuerlichen Verletzungen galt Schalke als Interessent für Nikola Kalinic von Atlético Madrid. Einem Bericht der «Bild»-Zeitung (Samstag) zufolge sollen die Königsblauen eine Leihe mit Kaufoption anstreben und ein entsprechendes Angebot für den 31 Jahre alten Kroaten abgegeben haben. «Ich habe ihn nicht getroffen», sagte Heidel vor dem Anpfiff in Berlin bei Eurosport. «Wir werden Namen nicht kommentieren, man sollte abwarten, bis wir etwas bekannt geben.»

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