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Cristiano Ronaldo - "eine Schande"

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Cristiano Ronaldo spaltet die Fußball-Fans selbst in seiner Heimat Portugal.

Magaliesburg - An die Frotzeleien über seine Frisur hat sich Cristiano Ronaldo längst gewöhnt, aber der Liebesentzug der Portugiesen tut ihm weh.

 Der Superstar von Real Madrid will bei dieser WM in Südafrika endlich die Herzen seiner Landsleute erobern und mit einer rauschenden Leistung im Nationaltrikot alle Skeptiker in Lissabon und Porto überzeugen. Das zündstoffgeladene Nachbarduell im Achtelfinale gegen Europameister Spanien bietet dem 25 Jahre alten Beau die ideale Gelegenheit dazu. “Macht Euch keine Hoffnungen“, textete er per Handy schon mal seinem spanischen Teamkameraden bei Real Madrid, Sergio Ramos, der ihn an diesem Dienstag (20.30/ZDF und Sky) in Kapstadt bremsen will.

Ein Freund des Weltfußballers von 2008 sagte der portugiesischen Zeitung “Diario de Noticias“, Ronaldo sei “sehr heiß“: Er wolle Weltmeister, “aber nun erst recht auch zum besten Torschützen und besten Spieler der WM werden“. Dass dem Stürmer beim 7:0-Kantersieg gegen Nordkorea das erste Tor im Nationalteam nach 16-monatiger Durststrecke gelang, ist Medien und Fans zu Hause alles andere als genug. “Er hat wieder vergessen, für das Team zu spielen. Und seine Schussgenauigkeit ist sehr mangelhaft“, klagte die seriöse Zeitung “Público“ nach dem 0:0 gegen Brasilien.

Das sind die WM-Womanizer

Umfrage: Das sind die WM-Womanizer

Frauen-Umfrage: Das sind die WM-Womanizer
Mehr als 1000 Frauen können nicht irren: Cristiano Ronaldo ist der sexiest Fußballer bei der WM. © Getty
Frauen-Umfrage: Das sind die WM-Womanizer
Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage des Kondomherstellers Durex und des Frauen-Onlineportals "beQueen.de" hervor. © Getty
Frauen-Umfrage: Das sind die WM-Womanizer
Wir zeigen Ihnen die Top Ten, in denen der portugiesische Frauenschwarm Ronaldo wie gesagt Platz 1 belegt. 29 Prozent der Befragten stehen auf den Muskelmann. © Getty
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Platz 2: Mario Gomez. Auch der FC-Bayern-Stürmer hat bei den Damen einen Stein im Brett. © Getty
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20 Prozent finden, dass Gomez der heißeste WM-Kicker ist. © Getty
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Da klatscht er Applaus! © Getty
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Der drittplatzierte Rafael van der Vaart ist den deutschen Fußball-Fans auch noch bestens in Erinnerung - vor allem den weiblichen. © Getty
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18 Prozent votierten für den ehemaligen Hamburger, dessen Frau Sylvie für die männlichen Fußball-Fans nicht minder sexy ist ... © Getty
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Platz vier sicherte sich Thierry Henry. © Getty
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Immerhin zehn Prozent stehen auf den Franzosen. Die Damen auf dem Foto hätten sicherlich auch für ihn gestimmt. © Getty
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Platz 5: Kaka, der nicht nur am Ball eine gute Figur macht. © Getty
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Neun Prozent entfielen auf den Brasilianer. © Getty
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Platz 6: Michael Bradley. Der US-Kicker kommt in Sachen Bekanntheitsgrad nicht an die Genannten heran - im Sex-Appeal-Voting auch nicht. © Getty
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Fünf Prozent finden Bradley nicht nur spielerisch sehenswert. © Getty
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Platz 7: Lionel Messi ist zwar Weltfußballer des Jahres, steht in der Gunst der Damenwelt aber nicht sonderlich weit oben. © Getty
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Vier Prozent beweisen, dass Erfolg nicht immer sexy macht. © Getty
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Kommen wir zu den Abstiegsplätzen: Der Engländer Wes Brown steht auf Platz 8. © Getty
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Mit drei Prozent ist er unter den weiblichen WM-Fans aus Deutschland nicht gerade der Renner. © Getty
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Noch weniger können fußballinteressierte Frauen mit dem Italiener Claudio Marchisio anfangen. © Getty
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Zwei Prozent, Platz neun. Da spendet er maximal höhnischer Applaus ... © Getty
Um die Top Ten zu vervollständigen, sei erwähnt, dass Michael Ballack wegen seiner Verletzung leider nicht berücksichtigt werden konnte. © dpa
Der Kondomhersteller Durex ist sich "sicher, dass er mit Abstand Sieger der weiblichen Herzen geworden wäre". © dpa

“Wir haben ja nicht gegen Amateure gespielt“ und “ich stand vorne oft zu allein“ lauteten die Entschuldigungen des angeprangerten Stars. Aber selbst die Gegner waren offenbar nicht von der Leistung Ronaldos angetan. “Eine Schande!“, schimpfte der Brasilianer Lúcio, als Ronaldo im Internet zum besten Spieler der Partie gewählt wurde. Heftige Kritik an der Wahl gab es auch in Portugal: “Ronaldo bleibt vorerst lediglich ein medienwirksamer Verkäufer von Träumen. Als solcher muss er die Trophäen für den besten Spieler jenen Kameraden weiterreichen, die sie mehr verdient haben“, kommentierte Medienexperte Paulo Querido in einer Kolumne des Massenblattes “Correio da Manha“.

Viele Portugiesen werfen Ronaldo nicht nur Arroganz und Starallüren vor, sondern auch mangelhaften Einsatz im Trikot des WM-Vierten von 2006. Ronaldo mache sich mehr Sorgen um seine Frisur als um Portugal, schreiben die Zeitungen regelmäßig. In Ronaldos Kopf lebe ein “Riesen-Ego“, hieß es. Christoph Metzelder, der “CR7“ in der vergangenen Saison bei Real täglich im Training erlebt hatte, sieht den Glamour-Kicker in einem ganz anderen Licht. “Cristiano ist ein absoluter Vollprofi, sehr freundlich und sympathisch“, verriet der Neuzugang von Schalke 04, “er ist morgens der erste und abends der letzte auf der Trainingsanlage.“

Aber als Portugal in der WM-Qualifikation größte Probleme hatte, unterstellten Funktionäre und Medien dem marketingbewussten Cristiano Ronaldo sogar, er wecke bei Teamkameraden Eifersucht, da sich diese in den Schatten gestellt fühlten. Doch diejenigen, die Ronaldo aus nächster Nähe kennen, weisen die Vorwürfe zurück. Der brasilianische Weltmeister-Trainer von 2002, Luiz Felipe Scolari, der Ronaldo als portugiesischer Nationalcoach betreute, meinte in Südafrika: “Die Leute wissen gar nicht, wie wichtig Ronaldo für ein Team ist. Und wie professionell er arbeitet.“ Jetzt gilt's. “Wir setzen auf ihn“, erklärte Portugals Simao Sabrosa.

dpa

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