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Internationale Medien zum CL-Finale

Presse vergleicht Tuchel mit Albert Einstein und zerlegt Pep gnadenlos: „Stinkbombe zusammengebraut“

Pep Guardiola hat mit Manchester City das Finale der Champions League gegen Chelseas Thomas Tuchel verloren.
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Pep Guardiola hat mit Manchester City das Finale der Champions League gegen Chelseas Thomas Tuchel verloren.

Chelsea gewinnt mit den gefeierten Helden Thomas Tuchel und Kai Havertz die Champions League. Pep Guardiola wird von der internationalen Presse zerrissen.

Porto - Der FC Chelsea* hat zum zweiten Mal* die UEFA Champions League* gewonnen. In Finale von Porto reichte ein 1:0 gegen den englischen Rivalen Manchester City. Kai Havertz wurde mit seinem Siegtor zum gefeierten Helden.

Während Chelsea-Coach Thomas Tuchel* mit seiner Taktik überzeugte und zum dritten Mal seit seiner Ankunft zu Beginn des Jahres Manchester City besiegen konnte, muss sich Pep Guardiola für seine Aufstellung viel Kritik gefallen lassen. Der Ex-Bayern-Trainer verzichtete im Mittelfeld auf einen echten Sechser und ließ Stammspieler Rodrigo auf der Bank.

Internationale Pressestimmen zum Champions-League-Finale: Havertz und Tuchel geadelt - Guardiola zerrissen

Tuchels Fußball ist „genial“, seine Konter „verheerend“, Kai Havertz begeistert mit „makelloser“ Technik, Antonio Rüdiger ist „steinhart“ - und Timo Werner immerhin „kein hoffnungsloser Fall“. Die englische Presse feiert nach dem Champions-League-Triumph der Blues auch die deutschen Architekten des Sieges. Manchester Citys Teammanager Pep Guardiola habe am Samstag dagegen „eine Stinkbombe“ zusammengebraut.

Das restliche Europa huldigt vor allem Tuchel - einen bissigen Kommentar gibt es aus Frankreich, wo der 47-Jährige erst im Dezember bei Paris St. Germain entlassen worden war. Die internationalen Pressestimmen zusammengefasst:

Pressestimmen aus England: Tuchel vollendet „sein Meisterwerk der Renaissance“

Guardian: „Als Thomas Tuchel Ende Januar den Job erhielt, Chelsea wiederzubeleben, wollte er sie über einen Top-Vier-Platz zurück in die Champions League führen. Die Vorstellung, dass er das Ding tatsächlich erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnen könnte, war lächerlich. Nicht mehr. In einer Nacht voller Ruhm für ihn und sein Team setzte der Manager die letzten Pinselstriche auf sein Meisterwerk der Renaissance ein, manövrierte seinen Freund und Rivalen Pep Guardiola aus und sah zu, wie Kai Havertz kurz vor der Pause das entscheidende Tor erzielte. Chelsea verteidigte wie die Teufel, (...) aber dies war ein perfekt ausbalancierter Triumph, der auf einem strukturierten Angriffsansatz beruhte, die richtigen Momente zum Umschalten auswählte und von der Geschmeidigkeit von Havertz‘ Technik ausgeleuchtet wurde.“

Times: „Rücksichtslosigkeit wird belohnt: Roman Abramowitschs Politik des Hin und Her funktioniert erneut für Chelsea. (...) Nun da er (Tuchel) Abramowitsch sogar getroffen hat, kann er sich auf solche Genüsse wie ein Transferfenster freuen und vielleicht einen etwas längeren Vertrag. Aber er ist clever genug (...), um zu wissen, dass er das Hier und Jetzt einfach genießen sollte, solange es geht.“

Sunday Telegraph: „Kai Havertz krönt Chelsea zum König Europas und zerstört Man Citys Champions-League-Träume.“

Daily Mail: „Timo Werner ist kein hoffnungsloser Fall. Die Stürmer, die sich bei Anlässen wie diesem Spiel nicht zeigen, muss man aufgeben. Aber Werner hat sich gezeigt und bei jeder Gelegenheit den Ball gefordert. Es bleibt abzuwarten, was Tuchel noch aus ihm herausholen kann. Pep versaut es schon wieder! Er hat seinem Mittelfeld den Muskel herausgerissen, sein Spielplan machte überhaupt keinen Sinn.“

The Sun: „Thomas Tuchel schickt eine ausbalancierte Mannschaft aufs Feld und gewinnt verdient die Champions League. Pep Guardiola dagegen übertrat die Schwelle zwischen Genie und Wahnsinn und entschied, dass ein Champions-League-Finale der richtige Moment für eines seiner Verrückter-Professor-Experimente ist. Am Ende braute er eine Stinkbombe zusammen, City wurde ohne defensives Mittelfeld und ohne Stürmer ausgespielt. Heldenhafter Havertz, steinharter Rüdiger.“

Sky Sports: „Der Guardiola-Weg funktioniert immer noch, seine Überlegungen bringen immer noch den besten Fußball hervor und er hat die Titel, um dies zu beweisen. Aber seit einem Jahrzehnt weigern sich die größten Spiele, sich seinem Willen zu beugen. Der vermeintliche Überdenker hat jetzt einen Sommer, um darauf herumzukauen.“

Pressestimmen aus Italien: „Die Champions League spricht weiter Deutsch“

Gazzetta dello Sport: „Chelsea im Himmel! Tuchel siegt über alles. Seine Mannschaft dominiert von der ersten bis zur letzten Minute und vernichtet Manchester City. Das dritte Jahr infolge kommt der beste Coach aus Deutschland. Tuchel, der im Januar übereilig von PSG entlassen worden war, ist der Stratege eines Finales, das er nach seinem Willen gedreht hat.“

Corriere dello Sport: „Noch nie war der Erfolg so sehr einem Trainer zu verdanken, wie in dieser Saison. Der zweite Champions-League-Sieg Chelseas steht ganz im Zeichen Tuchels. Er hat Chelsea wiederbelebt und Spieler wie Rüdiger eingesetzt, die sein Vorgänger vernachlässigt hatte. Nach dem K.o. mit PSG im vergangenen Jahr feiert Tuchel eine unglaubliche Revanche.“

Tuttosport: „Tuchel erteilt Guardiola eine Fußball-Lehrstunde. Chelsea siegt dank einer Perle von Havertz in der ersten Halbzeit. Chelsea hat eine Mauer errichtet, die nicht unter den schweren Hieben der Gegner gefallen ist. Tuchel hat die Krone des Königs Europas voll verdient.“

La Repubblica: „An der Spitze Europas stehen junge Spieler, die Fußball im Blut und im Kopf haben: Chelsea siegt dank dem freien Geist von Kai Havertz, der für über 100 Millionen Euro aus Leverkusen geholt wurde. Tuchel hat Barrieren errichtet, Mut und Herz verlangt und mit eiskalter Strategie über Guardiola gesiegt. Tuchel zerbröselt die Architektur von Guardiolas konstruiertem Fußball.“

Corriere della Sera: „Tuchel hat Chelsea wiederbelebt, eine Mannschaft, die jetzt Seele, Taktik und eine Stahl-Abwehr hat. Nach elf Jahren Diktatur Guardiolas ist Tuchel der neue Meister des internationalen Fußballs. Nicht umsonst kommt er aus Ulm, der selben Stadt, in der Albert Einstein geboren wurde.“

Pressestimmen aus Frankreich: „Der deutsche Taktiker Tuchel hat sich gerächt“

France Info: „In sechs Monaten hat der Deutsche eine Mannschaft, der es an Selbstvertrauen fehlte, in eine der stärksten Englands verwandelt, die jetzt über den Kontinent regiert. Tuchel zeigte all das, was man von ihm bei seiner Ernennung im Jahr 2018 zum Trainer des französischen Fußballklubs PSG erwartet hatte: Intensität, hohe Dringlichkeit, die Fähigkeit, trotz der Fehler einiger Spieler schnell zu antizipieren: Das Chelsea von Tuchel sieht aus wie Tuchel. Im Vergleich dazu schien PSG nie zu ihm zu passen.“

Ouest France: „Thomas Tuchel ist der Champion von Europa mit Chelsea! Nach einem verlorenen Finale im vergangenen Jahr an der Spitze der PSG hat sich der deutsche Taktiker am Freitag gerächt. Mit den Blues von Chelsea hat der deutsche Trainer erreicht, was er mit PSG nicht geschafft hat: den Henkelpott.“

L‘Equipe: „Dieses Kapitel fehlte noch in der großen Geschichte von Paris St. Germain: Dieser kleine Zaubertrick eines scherzhaften Schicksals, bei dem der Trainer zu Weihnachten gehen muss, um im Mai den Thron Europas zu besteigen. Und zweifellos kann nur der Pariser Klub so etwas hinbekommen. Im Dezember rief Leonardo Tuchel für ein kurzes persönliches Gespräch herbei und verkündete seine Entlassung, im Mai sah er nun im Fernsehen, wie dieser Trainer lächelnd den Champions-League-Pokal stemmt.“

France Football: „Kai Havertz war seit seiner Ankunft in London im letzten Sommer nicht immer überzeugend und konnte sich keine bessere Nacht aussuchen, um sich in seinem besten Licht zu zeigen. Der junge Deutsche war schwer fassbar, leicht und fair in allem, was er unternahm, er glänzte und spaltete die Verteidigung von Manchester.“

Pressestimmen aus Spanien: „Werner ist ein Spieler mit Füßen aus Schlamm“

Marca: „Der Himmel ist blue! Havertz beschert Chelsea den Champions-League-Pokal nach einem brillanten Spielzug. Tuchel rächt sich für das verlorene Finale 2020 mit PSG, sein Plan war filmreif. Chelsea war ein Labyrinth, das nicht zu entschlüsseln war. Guardiola weiß nicht mehr, was er tun soll, um Tuchel zu schlagen.“

AS: „Tuchels Superchelsea, vom Henker zum Meister. Chelsea hatte schon Atletico und Real Madrid ausgeschaltet. Tuchel verwandelt eine unter Lampard deprimierte Mannschaft in wenigen Monaten auf brillante Weise in die Beste des Kontinents. Der Deutsche triumphiert über Pep Guardiola, und das ohne Zweifel. Tuchel stellte Werner und Havertz gemeinsam auf, bei Balleroberung waren es überfallartige Sturmläufe. Havertz macht genau das, wofür sie 80 Millionen Euro bezahlt haben.“

Sport: „Die Champions League verweigert sich Guardiola. Manchester City war nicht in der Lage, das von Tuchel gut eingestellte eisenharte Abwehrsystem zu durchbrechen. Der deutsche Trainer hat in vier Monaten einen soliden Felsen konstruiert, sein Tempofußball ist tödlich. Tuchel gewinnt die Schachpartie der beiden Toptrainer. Die Ungenauigkeit Timo Werners in der ersten Halbzeit hielt City am Leben.“

El Mundo Deportivo: „Tuchel - von der Entlassung aus dem Kabarett um Neymar und Mbappe auf den europäischen Thron. Er stellte seine Mannschaft im Finale besser ein als Guardiola, der keine Mittel fand. Tuchel ist der neue Herrscher Europas. Werner ist ein Spieler mit Füßen aus Schlamm. Er zeigte wieder Defizite beim Torabschluss.“

El Pais: Chelsea frisst City! Thomas Tuchels Mannschaft beherrscht Guardiolas City mit einem mutigen und brillanten Spiel.“

Pressestimmen aus der Schweiz: „Tuchel im Trainer-Olymp“

Neue Zürcher Zeitung: „Thomas Tuchel ist mit dem Champions-League-Triumph seines FC Chelsea im Trainer-Olymp angekommen. Der Deutsche gilt als vulkanischer Kontrollfreak und besitzt die Fähigkeit, in kürzester Zeit das Gesicht einer Mannschaft zu prägen. Seine Krönung ist kein Zufallsprodukt.“

Blick: „Es kann gefeiert werden in London! Chelsea siegt gegen Manchester City mit 1:0 und holt sich den Henkelpott. Mann des Spiels: Blues-Youngster Kai Havertz.“

Pressestimmen aus Russland: „Tuchel ist in den Rang eines Elite-Trainers aufgestiegen“

Sport Express: „Tuchel ist nun in den Rang eines Elite-Trainers aufgestiegen. Bis vor kurzem galt der Deutsche noch einfach als jung und vielversprechend, doch jetzt ist er selbst Guardiola überlegen und zerschlägt dessen Traum.“

(ck/sid/dpa) tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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