Stevens scheitert mit Saloniki

CL-Playoffs: Diese Mannschaften sind dabei

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Der Österreicher Markus Suttner versucht den Ball an Brynjar Gudmundsson vom FH Hafnarfjördur vorbei zu dribbeln

Berlin - Unter anderem haben sich am Mittwoch Austria Wien und Zenit St. Petersburg für die Playoffspiele zum Einzug in die Champions League qualifiziert. Trainer Huub Stevens scheiterte mit seinem Team.

Österreichs Fußball-Meister Austria Wien hat die Playoffspiele zum Einzug in die Champions League erreicht. In Unterzahl erreichten die Wiener am Mittwoch im Qualifikationsrückspiel ein 0:0 beim isländischen Titelträger FH Hafnarfjördur und kamen nach dem 1:0-Hinspielsieg eine Runde weiter. Austria-Spieler Markus Suttner hatte in der 62. Minute die Gelb-Rote Karte erhalten.

Sollte sich die Austria auch in der letzten Ausscheidungsrunde durchsetzen, würde der Club als erster österreichischer Vertreter seit Rapid Wien in der Saison 2005/06 die Gruppenphase erreichen.

Ebenfalls in den Playoffs steht Zenit St. Petersburg nach dem glatten 5:0 über die Dänen vom FC Nordsjaelland. Roman Schirokow (26./90.+3), die Brasilianer Hulk (51.) und Danny (62.) sowie Rückkehrer Andrej Arschawin (69.) erzielten die Tore für die Russen, die die erste Partie mit 1:0 für sich entschieden hatten.

Dem 44-maligen schottischen Meister Celtic Glasgow genügte ein 0:0 beim schwedischen Club Elfsborg IF, um nach dem 1:0-Sieg in der ersten Partie vor heimischem Publikum die Playoffs zu erreichen.

Geplatzt ist das Wiedersehen von Trainer Huub Stevens mit Fußball-Bundesligist Schalke 04. Der Niederländer kam mit dem griechischen Erstligisten PAOK Saloniki im Rückspiel der dritten Runde bei Metalist Charkiw nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und konnte die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel nicht wettmachen.

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Der ukrainische Vizemeister ist damit formal einer der möglichen Gegner der Schalker. Gegen Charkiw hatte die Europäische Fußball-Union (UEFA) jedoch am Dienstag ein Disziplinarverfahren eröffnet. Der Verband teilte mit, der Klub stehe unter Verdacht der indirekten oder direkten Manipulation von Spielen. Der Fall soll am 13. August in der UEFA-Zentrale verhandelt werden.

Die letzte Runde vor dem Einzug in die Gruppenphase machten am Mittwoch auch Dinamo Zagreb, Metalist Charkow, Viktoria Pilsen, Legia Warschau und der PSV Eindhoven perfekt.

dpa/sid

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