Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Brasiliens Hoffnungen: Kaká, Elano und Robinho

+
Kaka, Robinho und Luis Fabiano (v.l.) - sie sollen Brasilien ins Viertelfinale befördern.

Johannesburg - Kakás Können, Elanos Elan und Robinhos Raffinesse: Brasiliens "Traum-Trio" soll den Rekordweltmeister im Duell mit Chile vor einer unliebsamen Überraschung bewahren und zum 15. Mal unter die besten acht WM-Teams schießen.

Trainer Carlos Dunga setzt im Achtelfinale am Montag (20.30 Uhr) im Ellis Park von Johannesburg nicht nur auf seinen zuletzt gesperrten Regisseur Kaká und den zweifachen WM-Torschützen Elano, sondern vor allem auf den Angreifer vom FC Santos: "Robinho kann uns einen Vorteil verschaffen. Er kann den Unterschied ausmachen mit seinen Dribblings, wenn wir wie gegen Portugal nicht viel Platz haben."


Beim trostlosen 0:0 im letzten Gruppenspiel am Freitagabend gegen Portugal wurde Kaká schmerzlich vermisst. Julio Bapista vom AS Rom konnte den 65-Millionen-Mann von Real Madrid in keiner Phase adäquat ersetzen und auch Kakás geschonter Nebenmann Elano und Robinho fehlten an alle Ecken und Enden. "Brasilien kann den Titel gewinnen -aber nur mit seinen Stammspielern", prophezeite ein Kommentator des Senders "ESPN Brasil". Das größte Problem der Mannschaft sei die Ersatzbank.

So wertvoll sind die 32 WM-Teilnehmer

Sehen Sie folgend eine Rangliste mit den Marktwerten der Kader aller 32 Teilnehmer der WM 2010 in Südafrika. Die Angaben basieren auf Recherchen von transfermarkt.de. Deutschland ist immerhin im vorderen Bereich vertreten. © dpa
Platz 32: Nordkorea. Gesamtwert: 10.750.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert pro Spieler: 0,43 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Chong Tese (Kawasaki Frontale, 2,5 Millionen Euro). © Getty
Platz 31: Neuseeland. Gesamtwert: 10.900.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 0,57 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Ryan Nelsen (Blackburn Rovers, 3,3 Millionen Euro). © Getty
Platz 30: USA. Gesamtwert: 28.175.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 1,22 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Michael Bradley (Borussia Mönchengladbach, 4 Millionen Euro). © Getty
Platz 29: Südafrika. Gesamtwert: 36.675.000 Euro. Durschnittl. Marktwert: 1,30 Millionen Euro. © Getty
Teuerste Spieler: Steven Pienaar (FC Everton) ... © Getty
... und Benni McCarthy (Blackburn Rovers). © Getty
Platz 28: Honduras. Gesamtwert: 33.400.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 1,39 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Wilson Palacios (Tottenham Hotspur, 13,5 Millionen Euro).  © Getty
Platz 27: Australien. Gesamtwert: 33.200.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert 1,66 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Scott McDonald (Celtic Glasgow, 6 Millionen Euro). © Getty
Platz 26: Slowenien. Gesamtwert: 37.800.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 1,71 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Samir Handanovic (Udinese Calcio, 7 Millionen Euro). © Getty
Platz 25: Südkorea. Gesamtwert: 50.600.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert 1,94 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler Yi Sung Park (Manchester United, 12,5 Millionen Euro). © Getty
Platz 24: Algerien. Gesamtwert: 45.700.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 2,17 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Karim Ziani (VfL Wolfsburg, 6,5 Millionen Euro). © Getty
Platz 23: Paraguay. Gesamtwert: 57.725.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert 2,22 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Oscar Cardozo (Benfica Lissabon, 10 Millionen Euro). © Getty
Platrz 22: Slowakei. Gesamtwert: 65.050.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 2,5 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Marek Hamsik (SSC Neapel; 15,5 Millionen Euro) © Getty
Platz 21: Japan. Gesamtwert: 59.425.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 2,82 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Shunzuke Nakamura (Espanyol Barcelona, 7 Millionen Euro). © Getty
Platz 20: Chile. Gesamtwert: 71.150.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 3,23 Millionen Euro © Getty
Teuerste Spieler: Arturo Vidal (Bayer Leverkusen) und ... © Getty
... Rodrigo Tello (Besiktas Istanbul, je 7,5 Millionen Euro) © Getty
Platz 19: Dänemark. Gesamtwert: 89.500.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 3,31 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Daniel Agger (FC Liverpool, 12 Millionen Euro) © Getty
Platz 18: Ghana. Gesamtwert: 80.850.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 3,36 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Sulley Ali Muntari (Inter Mailand, 17 Millionen Euro) © Getty
Platz 17: Griechenland. Gesamtwert: 71.750.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 3,58 Millionen Euro. © Getty
Teuerste Spieler: Georgios Karagounis  ... © Getty
... und Sotiris Ninis (beide Panathinaikos Athen, je 7,5 Millionen Euro) © Getty
Platz 16: Mexiko. Gesamtwert: 79.600.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 3,79 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Rafael Marquez (FC Barcelona, 12 Millionen Euro). © Getty
Platz 15: Nigeria. Gesamtwert: 126.600.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 4,22 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Aiyegbeni Yakubu (FC Everton, 19,5 Millionen Euro) © Getty
Platz 14: Schweiz. Gesamtwert: 91.250.000 Euro. Durchschnittlicher Marktwert: 4,34 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Diego Benaglio (VfL Wolfsburg, 11,5 Millionen Euro). © Getty
Platz 13: Uruguay. Gesamtwert: 131.400.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 4,86 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Diego Forlan (Atletico Madrid, 30 Millionen Euro). © Getty
Platz 12: Kamerun. Gesamtwert: 143.150.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 5,50 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Samuel Eto'o (Inter Mailand, 40 Millionen Euro). © Getty
Platz 11: Serbien. Gesamtwert: 170.450.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 6,55 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Nemanja Vidic (Manchester United, 35 Millionen Euro). © Getty
Platz 10: Elfenbeinküste. Gesamtwert: 187.975.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 7,22 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Didier Drogba (FC Chelsea, 35 Millionen Euro). © Getty
Platz 9: Niederlande. Gesamtwert: 242.750.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 10,11 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Arjen Robben (FC Bayern München, 30 Millionen Euro). © Getty
Platz 8: Italien. Gesamtwert: 309.000.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 11,88 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Daniele de Rossi (AS Rom, 35 Millionen Euro). © Getty
Platz 7: Portugal. Gesamtwert: 274.350.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 11,92 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Cristiano Ronaldo (Real Madrid, 70 Millionen Euro) © Getty
Platz 6: Deutschland. Gesamtwert: 257.750.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 12,27 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Mario Gomez (FC Bayern München, 30 Millionen Euro). © Getty
Platz 5: England. Gesamtwert: 351.800.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 15,29 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Frank Lampard (FC Chelsea, 45 Millionen Euro). © Getty
Platz 4: Frankreich: Gesamtwert: 366.500.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 15,93 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Karim Benzema (Real Madrid, 35 Millionen Euro). © Getty
Platz 3: Brasilien. Gesamtwert: 418.250.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 17,42 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Kaka (Real Madrid, 60 Millionen Euro). © Getty
Platz 2: Argentinien. Gesamtwert: 299.600.000 Euro. Durchschnittl. Gesamtwert: 17,62 Millionen Euro. © Getty
Teuerster Spieler: Lionel Messi (FC Barcelona, 70 Millionen Euro). © Getty
Platz 1: Spanien. Gesamtwert: 542.500.000 Euro. Durchschnittl. Marktwert: 23,56 Millionen Euro. © Getty
Teuerste Spieler: Xavi und ... © Getty
... Andres Iniesta (beide FC Barcelona, je 50 Millionen Euro). © Getty

Maicon will davon nichts wissen. "Wir sind 23 Spieler und ob mit oder ohne Kaká: Die Mannschaft hat immer ihre Qualität", sagte der Abwehrspieler von Inter Mailand. "Bei uns gibt es keine Stammspieler und keine Ersatzleute. Unsere Stärke liegt in der Geschlossenheit der Truppe."

Die müssen die Brasilianer, die bisher nur beim Vorrundensieg gegen die Elfenbeinküste voll überzeugten, jetzt unter Beweis stellen. Stürmer Luis Fabiano rechnet mit einem "Defensivriegel" der Chilenen, doch die Statistik spricht für den fünfmaligen Weltmeister: Zum letzten Mal verlor die "Seleção" gegen den Konkurrenten vor zehn Jahren in der WM-Qualifikation. Auf dem Weg nach Südafrika gab es ein 3:0 in Chile und ein 4:2 vor heimischer Kulisse. Von 65 Begegnungen wurden 46 gewonnen, nur sieben gingen verloren. Auch in den bisherigen WM-Duellen hatte Brasilien die Nase vorn: Im Halbfinale 1962 mit 4:2, im Achtelfinale 1998 mit 4:1.

Dunga, der Felipe Melo (Knöchelverletzung) im defensiven Mittelfeld wahrscheinlich durch den Wolfsburger Bundesligaprofi Josué ersetzen muss, hält jedoch nicht viel von der Statistik. Der 46-jährige Coach forderte "Respekt" vor dem südamerikanischen Rivalen: "Chile ist im Aufwind. Sie haben eine Mannschaft mit hervorragenden Spielern und werden hart darum kämpfen, weiterzukommen."

Die schrägsten Kostüme bei der WM

Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © AP
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty
Die Fußball-WM 2010 halten schon manche für die bunteste Weltmeisterschaft der Geschichte. Diese Bilder sprechen eine deutliche - und vor allem farbenfrohe - Sprache: Einige Fans haben sich mächtig ins Zeug gelegt. © Getty

Ausgerechnet vor dem Knüller gegen Brasilien haben die Chilenen jedoch gravierende Personalprobleme. Weil "Pitbull" Gary Medel und Abwehrchef Waldo Ponce wegen ihrer zweiten Gelben Karte gesperrt sind, fehlen in der Dreier-Kette die beiden zentralen Figuren. Trainer Marcelo Bielsa ist gezwungen, seine Defensive fast komplett umzubauen. Dafür kehrt der gegen Spanien fehlende Stamm-"Sechser" Carlos Carmona zurück, so dass der Ausfall seines Vertreters Marco Estrada (Gelb-Rote Karte) nicht so sehr ins Gewicht fällt. Gegen Brasilien hat Chile in den letzten vier Pflichtspielen 16 Tore kassiert, so viele wie gegen keinen anderen Kontrahenten. Bielsa hofft dennoch auf ein kleines Fußball-Wunder. "Es wäre toll, wenn wir das Unmögliche schaffen könnten", sagte der Argentinier. "Wir wissen, dass es schwierig wird."

Seine angesichts der bisherigen guten Leistungen vor Selbstvertrauen strotzenden Schützlinge gehen voller Zuversicht in diese Riesen-Herausforderung. "Chile hat sich Respekt verschafft und für uns ist diese Partie wie ein Finale", sagte Verteidiger Pablo Contreras, der ein Kandidat für die freien Plätze ist. "Wir dürfen uns keine Fehler erlauben und hoffen, dass wir mit Brasilien auf Augenhöhe sind." Mauricio Isla versicherte: "Wir denken nie daran, weniger anzugreifen. Brasilien ist sehr stark und hat Spieler mit großer Qualität. Aber wir versuchen, ihnen unser Spiel aufzuzwingen."

Von Ulrike John und Elmar Dreher, dpa

Kommentare