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Brasilien stürmt ins Viertelfinale

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Brasilianer jubeln: Sie schossen drei Tore gegen Chile im Achtelfinale der Fußball-AM.

Johannesburg - Ohne großen Ballzauber ist Brasilien dem sechsten Weltmeister-Titel einen weiteren Schritt näher gekommen. Die “Seleção“ besiegte Lieblingsgegner Chile im Achtelfinal-Duell glanzlos.

Brasilien besiegt Chile im Achtelfinale

Brasilien besiegt Chile im Achtelfinale

Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa
Favorit Brasilien besiegt im WM-Achtelfinale in Johannesburg gegen Chile 3:0. © dpa

Die Brasilianer besiegten chile sicher mit 3:0 (2:0) und haben nun mit den “fliegenden Holländern“ einen Mitfavoriten vor der Brust. Abwehrspieler Juan (35. Minute), Luis Fabiano mit seinem dritten Turniertor (38.) und Robinho (59.) erzielten vor 54 096 Zuschauern im Ellis Park von Johannesburg die Treffer für den effektiven Rekordweltmeister. Im Viertelfinale der Fußball-WM warten am Freitag die Niederlande mit Bayern-Star Arjen Robben auf die Mannschaft von Trainer Carlos Dunga. Der siebte Sieg der Brasilianer gegen Chile hintereinander war zwar nicht berauschend, die Tore aber durchaus sehenswert: Beim 1:0 glänzten zwei Abwehrspieler. Nach Eckball von Maicon war der frühere Leverkusener Juan mit einem mustergültigen Kopfball zur Stelle, drei Minuten später Luis Fabianos nach Pass von Kaka. Robinho schlenzte die Kugel nach Zuspiel von Ramires aus 16 Metern ins Tor - die Entscheidung. Dani Alves, der überraschend für den zweifachen WM- Torschützen Elano in der Startelf stand, sollte den erneut glanzlosen Kaka als Spielmacher entlasten und kluge Pässe schlagen.

Die größten WM-Sensationen seit 1990

Die größten WM-Sensationen seit 1990

WM 2010: Frankreich sorgte für die erste große Blamage des Turniers: Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen gegen Uruguay und Mexiko benötigte die Equipe Tricolore in der abschließenden Partie gegen Gastgeber Südafrika unbedingt einen Sieg, um die Chancen aufs Weiterkommen zu wahren. Doch Ribéry & Co. unterlagen sang- und klanglos 1:2. Aus in der Vorrunde! © AP
WM 2010: Neuseeland trotzte dem Titelverteidiger Italien in der Vorrunde ein 1:1 ab. © AP
Und es kam sogar noch schlimmer für Italien: Das Aus für den Titelverteidiger in der Vorrunde! Und das als Tabellenletzter hinter Paraguay, der Slowakei und Neuseeland! Eine der größten Sensationen bei WM-Turnieren. © AP
WM 2010: Die Schweiz besiegte völlig überraschend im ersten Gruppenspiel Europameister Spanien mit 1:0. In den vorangegangenen 54 Spielen hatten die Iberer nur einmal verloren. © AP
WM 2006: Die Party-Boys von Trinidad & Tobago feierten ihr WM-Debüt mit einem sensationellen Unentschieden gegen Schweden. Nach dem 0:0 zum Auftakt gab es dann aber gegen England und Paraguay (jeweils 0:2) nicht viel zu holen. © Getty
WM 2002: Der Senegal war eine der großen Überraschungen bei der WM in Japan und Südkorea. Erst besiegten die Afrikaner im Auftaktspiel den Titelverteidiger Frankreich mit 1:0 ... © Getty
... später gab es im Achtelfinale einen 2:1-Sieg n.V. gegen die favorisierten Schweden. Im Viertelfinale kam das Aus gegen die Türkei (0:1 n.V.). © Getty
Auch Co-Gastgeber Südkorea war eine der Überraschungen bei der WM 2002. Das Weiterkommen im Achtelfinale gegen Italien (2:1 n.V.) kam einer Sensation gleich, wenngleich die Asiaten das eine oder andere Mal krass vom Schiedsrichter bevorzugt wurden. © Getty
Auch gegen Spanien im Viertelfinale gab es so manch zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidung. Südkorea kam ins Elfmeterschießen und gewann dort nach torlosen 120 Minuten mit 5:3. Der Halbfinaleinzug der Südkoreaner - sicher eine der bisher größten Sensationen bei Weltmeisterschaften. © Getty
WM 1998: Schon wieder eine Sensation, bei der die Spanier beteiligt waren: Nigeria besiegte die haushoch favorisierten Iberer im ersten Gruppenspiel mit 3:2 - auch der damalige Kölner Sunday Oliseh (l.) gehörte zu den Torschützen. Nigeria kam später ins Achtelfinale, Spanien schied aus. © Getty
WM 1994: Die WM in den USA hatte gleich in den ersten Tagen ihre ganz große Sensation, als Italien den tapferen Iren mit 0:1 unterlag (Tor: Ray Houghton). Irland scheiterte später im Achtelfinale an Holland, Italien verlor das Fionale gegen Brasilien im Elfmeterschießen. © Getty
Saudi-Arabien sorgte nicht nur für eine der größten Sensationen des Turniers 1994, sondern auch für das schönste Tor: Ali Owairan erzielte im Vorrundenspiel gegen Belgien einen Traum-Treffer nach einem Alleingang über gefühlte 100 Meter. Die Saudis zogen ins Achtelfinale ein (Aus gegen Schweden), genau dort war auch für Belgien Schluss (2:3 gegen Deutschland). © Getty
Ein Jahrhundert-Spiel mit sensationellem Ausgang war das Achtelfinale zwischen Argentinien und Rumänien. Die Osteuropäer zauberten gegen Batistuta & Co. und gewannen 3:2. Ilie Dumitrescu (Bild) erzielte zwei Tore. Rumänien schied dann im Viertelfinale gegen Schweden nach Elfmeterschießen aus. © Getty
Eine Sensation, auf die wir gerne verzichtet hätten: Bulgarien warf die deutsche Nationalmannschaft im Viertelfinale 1994 mit 2:1 aus dem Turnier. Bundesliga-Legionär Yordan Letchkov (Hamburger SV) köpfte die Stars um Stoichkov, Balakov und Kostadinov ins Halbfinale, wo aber gegen Italien Endstation war (1:2). © Getty
WM 1990: Paukenschlag zum Auftakt der WM 1990 in Italien! Kamerun besiegte Weltmeister Argentinien durch einen Kopfballtreffer von Francois Omam-Niyik mit 1:0. Argentiniens Keeper Nery Pumpido durfte nach seinem kapitalen Patzer im Turnier nicht mehr ran. Argentinien kam ins Endspiel - scheiterte dort aber an Deutschland (0:1). © Getty
Kamerun sorgte für weitere Sensationen und zog als erste afrikanische Mannschaft überhaupt ins Viertelfinale einer WM ein. Roger Millas zwei Treffer gegen Kolumbien (2:1 n.V.) ebneten den Weg dazu. Im Viertelfinale schieden die "Unzähmbaren Löwen" dann unglücklich gegen England aus (2:3 n.V.) © Getty

Als das Strohfeuer der Chilenen abgebrannt war, schossen sich die Brasilianer warm - und das aus allen Lagen. Erst vergab Luis Fabiano nach schöner Vorlage von Dani Alves aus guter Position vom Strafraumeck überhastet (5.), bei einem Distanzschuss von Gilberto Silva musste sich Chiles Keeper Claudio Bravo mächtig strecken (9.). Dann versuchte sich erstmals der zuletzt gesperrte Regisseur Kaka (10.). Doch die Spitzen des Rekord-Champions blieben anfangs oft im Doppelriegel der gegnerischen Abwehr hängen. Die von Lucio und Juan lautstark dirigierte Abwehr musste nur in der Anfangsphase bei schnellen Kontern der Chilenen auf der Hut sein. Vor allem Humberto Suazo, mit zehn Treffern Top-Torjäger der Südamerika-Qualifikation, sorgte in dieser Phase bei Gegenstößen für Gefahr. In Zweikämpfen waren die Chilenen sogar bissiger, von den zwei schnellen Gegentoren ließen sie sich aber den Schneid abkaufen.

In der 27. Minute hatten die Chilenen zudem Glück, als der englische Schiedsrichter Howard Webb ein Foul von Pablo Contreras an Lucio nicht ahndete. Wenig später zeigte er Kaka Gelb - der 65- Millionen-Mann von Real Madrid muss sich damit im Duell mit den Holländern in Acht nehmen, um nicht die nächste Sperre zu riskieren. Kaka vergab das 4:0 nach Flankenlauf von Michel Bastos (69.). Elf Minuten später nahm ihn Dunga vom Platz. Auf der Gegenseite vergab Jorge Valdivia Mitte der zweiten Halbzeit die beste Chance für die Mannschaft von Trainer Marcelo Bielsa: Sein 17-Meter-Schuss ging nur knapp übers Tor (67.). Suazo scheiterte an Brasiliens Keeper Julio Cesar (75.) von Champions- League-Sieger Inter Mailand. Bielsa hatte zur Halbzeit reagiert und die Offensive mit zwei Wechseln gestärkt. Doch die Wende brachte dieser Schachzug auch nicht mehr. In Gary Medel und Waldo Ponce (zweite Gelbe Karte) fehlten dem Coach allerdings die beiden zentralen Figuren der Dreier-Kette.

dpa

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