Zwei Platzverweise in drei Spielen

Brasilianer sieht Rot - Gustavo als böser Bube?

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Luiz Gustavo wurde bislang in drei Bundesliga-Spielen des VfL Wolfsburg eingesetzt und sah zwei Mal die Gelb-Rote Karte.

Leverkusen - Vier Platzverweise für Wolfsburger Spieler in fünf Bundesligapartien, gleich zwei davon für Luiz Gustavo. Ist der von Bayern München zu den Niedersachsen gewechselte Brasilianer als böser Bube abgestempelt?

 „Wenn das so weitergeht, bekomme ich diese Saison fünf- bis zehnmal Rot. Ich habe in zwei Spielen nur vier Fouls gemacht“, beteuerte der defensive Mittelfeldspieler nach seiner zweiten Ampelkarte hintereinander beim 1:3 in Leverkusen.

Am ersten Spieltag hatte es in Hannover schon Timm Klose (Gelb-Rot) und Maximilian Arnold (Rot) erwischt, in Mainz vor zwei Wochen flog Gustavo vom Feld. Für VfL-Manager Klaus Allofs ist das zu viel: „Wir müssen cleverer spielen.“ Speziell Gustavo empfahl Allofs, sich „mehr zurückzuhalten“. Auch, weil die Referees den zuweilen sehr körperbetont agierenden Brasilianer offenbar auf dem Kieker haben.

„Unsere Mannschaft ist nicht unfair“, betont Dieter Hecking. Für den Trainer sitzen die Karten bei den Schiedsrichtern manchmal zu locker. Oft würden ähnliche Vergehen unterschiedlich bewertet. Er fand die Bestrafung von Gustavo zu hart, akzeptierte sie aber. Generell tut sich Hecking in dieser Saison besonders schwer, sein Team darauf einzustellen: „Ich finde es sehr schwierig, den Spielern zu vermitteln, wie sie sich zu verhalten haben.“

dpa

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