Bierhoff muss zahlen

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Oliver Bierhoff.

Köln - Der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, und die Kölner Beratungsagentur Sports First haben ihren Rechtsstreit beigelegt.

 Im Verfahren vor dem Landgericht München II folgten beide Parteien dem Vorschlag des Gerichts - demnach bezahlt Bierhoff 25 000 Euro an die Agentur. Das teilte das Münchner Gericht am Donnerstag mit. Sports First hatte den früheren Nationalspieler wegen unterlassener Provisionszahlungen verklagt.

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Bierhoff hat seit 2007 einen privaten Werbevertrag mit der Postbank. Der mit angeblich 1,2 Millionen Euro jährlich dotierte Vertrag wurde 2008 um zwei Jahre verlängert. Die vom früheren Nationaltorwart Harald “Toni“ Schumacher geführte Agentur hatte im November 2009 Klage gegen Bierhoff eingereicht, weil der DFB-Manager der Kölner Firma 75 000 Euro Provision für die Vermittlung des Vertrags zwischen dem DFB-Manager und der Postbank schulde.

Bierhoff vertrat den Standpunkt, nicht er, sondern die Postbank sei für die Provision zuständig, und verweigerte die Zahlung. Das Münchner Gericht erklärte zum Abschluss des Verfahrens, dass alle gegenseitigen Ansprüche im Zusammenhang mit dem Engagement des Beklagten bei der Postbank erledigt seien.

dpa

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