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Bayerns Justizministerin fordert Gesetz gegen Manipulation im Sport

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„Wenn wir nicht durchgreifen, stehen Sauberkeit und Fairness des Sports auf dem Spiel“, sagte die CSU-Politikerin Beate Merk.

München  - Bayerns Justizministerin Beate Merk fordert vor dem Hintergrund des neuen Fußball-Sportwettenskandals ein umfassendes Gesetz gegen Manipulation und Korruption im Sport.

 “Wir haben es hier mit höchst kriminellen Machenschaften zu tun, die die Lauterkeit des Sports unterwandern. Wenn wir da nicht durchgreifen, stehen Sauberkeit und Fairness des Sports auf dem Spiel“, sagte die CSU-Politikerin am Freitag in München und rief dazu auf, über ein umfassendes Gesetz zum Schutz des Sports nachzudenken.

Die Bochumer Staatsanwaltschaft ermittelt sein Anfang des Jahres nach eigenen Angaben gegen eine Bande mutmaßlicher Wettbetrüger, die Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Offizielle aus europäischen Fußball-Ligen bestochen haben soll, um den Ausgang von Spielen zu manipulieren. Chancengleichheit und Fairness im Sport würden nicht nur durch Doping gefährdet, betonte Merk, “auch die Bestechungsskandale der letzten Zeit erschüttern die Glaubwürdigkeit des Sports“.

Wünschenswert wäre eine internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Sportbetrugs. “Wenn derartige Taten nicht rigoros verfolgt und hart bestraft werden, gibt es keine Abschreckung und wird das Ansehen selbst der beliebtesten Sportarten darunter leiden“, erklärte die Ministerin: “Die Ehrlichkeit und Lauterkeit der Sportler darf durch einzelne kriminelle Täter nicht in Zweifel gezogen werden“.

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