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Es kommt zum Kracherduell

Pokal-Auslosung: Die Partien im Überblick

Dortmund - Rekordmeister FC Bayern München empfängt Double-Gewinner Borussia Dortmund im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die weiteren Begegnungen am 26./27. Februar:

Der Viertelfinal-Knaller im DFB-Pokal ist perfekt: Titelverteidiger Borussia Dortmund muss in der Runde der besten Acht beim Rekordgewinner FC Bayern München antreten. Ausgerechnet der ehemalige Schalke-Profi Olaf Thon loste kurz vor Mitternacht am Mittwoch die brisante Begegnung der neuen deutschen Erzrivalen aus. „Ich hatte die Bayern schon gern gehabt, aber zu Hause“, meinte BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke zur Neuauflage des Finales der vergangenen Saison.

Daneben kommt es am 26./27. Februar zum Fußball-Erstligaduell zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg. Der VfB Stuttgart empfängt den Zweitligisten VfL Bochum. Pokalschreck Kickers Offenbach aus der dritten Liga hat Heimrecht gegen den VfL Wolfsburg. Das Ziel aller ist das Finale am 1. Juni in Berlin, die Vorschlussrunde findet am 16./17. April statt.

Mit dem höchsten Sieg aller Achtelfinal-Konkurrenten und einem überragenden Mario Götze war Dortmund in die nächste Runde spaziert. Einen Tag nach dem Zittersieg der Bayern spielten die Westfalen den Bundesliga-Rivalen Hannover 96 vor offiziell 77 615 Zuschauern in Dortmund an die Wand. Am Ende hieß es 5:1 - und drei Mal traf Götze; den Ball nahm er mit nach Hause.

Stuttgart musste hingegen am Ende beim 2:1-Heimsieg über Zweitligist 1. FC Köln noch mal bangen. Der VfL Wolfsburg kämpfte sich dank eines beachtlichen Schlussakts zum 2:1-Erfolg über Bayer 04 Leverkusen. Der VfL Bochum feierte einen 3:0-Sieg im Zweitliga-Derby gegen den TSV 1860 München.

Mit der Leistung gegen Hannover kann Double-Gewinner Dortmund für den erneuten Hauptstadtbesuch eigentlich schon planen. „Sehr schön, außergewöhnlich“, lobte Trainer Jürgen Klopp: „Wir haben ein fantastisches Spiel gemacht.“ Vor allem Götze. Er leitete den Torreigen in der 3. Minute ein. In der 40. und 85. Minute war der Nationalspieler erneut zur Stelle. Jakub Blaszczykowski (18.) und Robert Lewandowski (90.) erzielten die weiteren Treffer. Mame Biram Dioufs Tor (79.) war nicht mehr als Ergebnis-Kosmetik.

Mehr Mühe hatte Wolfsburg. Lange sah es so aus, als würde das womöglich letzte Spiel von Interimscoach Lorenz-Günther Köstner mit dem Pokal-Aus enden. Nach dem Ausgleich durch Christian Träsch (77.) machte Bas Dost den Kraftakt zum Sieg über Leverkusen aber perfekt. Die Rheinländer waren durch ein Eigentor von Fagner (31.) in Führung gegangen. Von den Spekulationen Bernd Schuster als möglicher Nachfolger ließ sich Köstner nach nicht sonderlich irritieren: „Solange ich gebraucht werde und nichts anderes gesagt wird, mache ich das. Ich bin ein Übergangstrainer.“

Kollege Bruno Labbadia hat derlei Sorgen nicht. Nach einer beachtlichen Hinrunde setzte sich sein VfB Stuttgart im Jahreskehraus gegen Bundesliga-Absteiger Köln durch. Vor allem eine starke erste Halbzeit machte den Weg frei zur zweiten Viertelfinal-Teilnahme nacheinander. Christian Gentner (31.) und Vedad Ibisevic (35./Handelfmeter) mit seinem 18. Pflichtspieltreffer in dieser Saison sorgten vor 22 000 Zuschauern für das i-Tüpfelchen auf eine beachtliche Hinrunde - gleichwohl Christian Clemens mit seinem Anschlusstreffer zehn Minuten vor Schluss die schwäbischen Nerven noch mal strapazierte.

Mit einem Grinsen durften sich auch die Bochumer in die Weihnachtsfeiertage verabschieden. Selbst wenn der Sieg gegen Lieblingsgegner 1860 München zunächst ein hartes Stück Arbeit war. 180 Sekunden nach der Roten Karte gegen Guillermo Vallori (27.) wegen einer Notbremse brachte Zlatko Dedic die Hausherren aber vor 20 206 Zuschauern in Führung. Mit einem Doppelschlag sorgte Marcel Maltritz (75./77.) für die Entscheidung.

dpa

"Grätsche ich meine Frau um?" Die Sprüche der Bundesliga-Hinrunde

"Grätsche ich meine Frau um?" Die Sprüche der Bundesliga-Hinrunde

„Wohin dann mit den Aggressionen? Grätsche ich dann meine Frau von hinten um, ramme ich sie über den Herd? Ist erfreulicherweise nicht der Fall.“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp über die Zeit nach dem Ende seiner aktiven Karriere) © dapd
„Vielleicht sollte ich mich mal so wegschütten wie der Butler.“ (Fürths Trainer Mike Büskens auf die Frage, ob er sich angesichts einer Pleitenserie so fühle wie bei „Dinner for one“) © Getty
„Abhacken müssen die Jungs die Dinger noch nicht, um kein Handspiel zu begehen.“ (Klopp bei Sky über Marcel Schmelzers Verhalten bei einer Rettungsaktion auf der Torlinie) © Getty
„Meine Jungs sind Mentalitäts-Monster!“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nach dem 2:1 in Mainz) © Getty
„Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt in die Isolation treiben.“ (Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß über das Buch des früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger) © Getty
„Das Dumme an Prognosen ist immer, dass sie sich auf die Zukunft beziehen.“ (Werder Bremens Manager Klaus Allofs zu den Gerüchten über einen möglichen Wechsel zum VfL Wolfsburg) © Getty
„Wir haben lange nicht verloren - zwei Spiele.“ (Hoffenheims Torwart Tim Wiese nach dem 1:1 bei Fortuna Düsseldorf) © Getty
„Metzelder? Ist wo Spieler? Auf Schalke? Mich wundert, dass er da Zeit hat, sich darüber Gedanken zu machen. Er soll seinen Job als Spieler machen - und fertig!“ (Trainer Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart über TV-Kritiker Christoph Metzelder) © Getty
„Wir kommen auch nicht aus der Baumschule. Ein bisschen Fußball spielen können wir auch.“ (Fürths Trainer Mike Büskens nach dem 1:1 in Wolfsburg) © dpa
„Was der Reif sagt, geht mir völlig am Arsch vorbei! Dieser Klugscheißer.“ (Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen über die kritischen Worte des Sky-Kommentators Marcel Reif) © dpa
„Eine Garantie kriegen Sie, wenn Sie eine Waschmaschine kaufen.“ (Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf auf die Frage, ob sein Kapitän Clemens Fritz mit einer Stammplatzgarantie rechnen kann) © dpa
„Das ist jetzt ein fester Termin für mich: Dienstag, ab 2.05 Uhr, Afterwork-Party bei Rudas. Da komme ich wenigstens mal von zu Hause raus.“ (Norbert Meier, Trainer von Fortuna Düsseldorf, nach dem nächtlichen Ausflug seines Offensivspielers Andrej Woronin) © dpa
„Ich habe die Schnauze voll. Irgendwann kommen diese Leute noch zu mir nach Hause, durchsuchen meine Mülltonne und schauen nach, was ich gegessen habe.“ (Andrej Woronin von Fortuna Düsseldorf findet Journalisten zu neugierig) © AP
„Wenn einer einen Scheißdreck spielt, muss man ihm das sagen.“ (Präsident Uli Hoeneß von Bayern München zum Umgamg mit Kritik beim Bundesliga-Spitzenreiter) © dpa
„In der zweiten Halbzeit haben alle versagt, alle. Von denen, die auf dem Platz standen, bis hin zum Busfahrer.“ (Sportdirektor Horst Heldt von Schalke 04 nach dem 2:2 bei Fortuna Düsseldorf) © dpa
„Ich habe mit Freunden in der Oberliga trainiert. Sie haben mir auch einen Vertrag angeboten - aber eine Kiste Bier war mir dann doch zu wenig.“ (Ivan Klasnic von Mainz 05 über seine Zeit vor dem Transfer an den Rhein) © dapd
„Ich wollte eigentlich Eto'o, aber der Präsident hat wohl Edu verstanden.„ (Fürths Trainer Mike Büskens über die Ausleihe des brasilianischen Stürmers Edu von Schalke 04) © dpa
„Wenn ich genug Zeit hätte, würde ich eine Zeichnung machen und alles neu einteilen.“ (Jens Langeneke, Abwehrchef von Fortuna Düsseldorf, auf die Frage, ob die Zuordnung bei einem Gegentreffer nicht gestimmt habe) © dpa
„Freu Dich DFB!“ (Plakat im Düsseldorfer Block beim Spiel gegen den SC Freiburg. Der Verein hatte die Fans aufgerufen, ihre Kritik am Deutschen Fußball-Bund nicht mehr so unflätig zu äußern - wohl wie etwa auf dem hier gezeigten Plakat) © dapd

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