Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

DFB-Krise

Almuth Schult: „Frischer Wind mit kompetenten Leuten“

Almuth Schult
+
Almuth Schult bei einer Pressekonferenz. Die Nationaltorhüterin hat die Forderungen nach einer grundlegenden Reform des Deutschen Fußball-Bundes bekräftigt.

Als Mitinitiatorin von „Fußball kann mehr“ fordert Schult unter anderem eine Frauenquote in Fußballverbänden. Das Amt der DFB-Präsidentin schließt sie nicht aus.

Wolfsburg (dpa) - Nationaltorhüterin Almuth Schult hat die Forderungen der Initiative „Fußball kann mehr“ nach einer grundlegenden inhaltlichen und personellen Reform des Deutschen Fußball-Bundes bekräftigt.

Es sei „schwer zu durchschauen, wie der DFB wirklich funktioniert“, sagte die Torhüterin des deutschen Pokalsiegers VfL Wolfsburg in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. „Wir fragen: Wie können wir den DFB-Bundestag mit den Wahlmännern aus den Landes- und Regionalverbänden diverser gestalten? Wie kann das Präsidium die Mitglieder besser repräsentieren?“ Der Dachverband sei „im Durchschnitt ja nicht männlich, weiß und über 50 Jahre alt, sondern vielfältig“, sagte sie.

Klare Regeln im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit

Schult zählt zu den neun Frauen, die die Initiative „Fußball kann mehr“ ins Leben gerufen haben. Darin fordern die Initiatorinnen „klare Regeln im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit im deutschen Fußball“. Dazu zählt unter anderem eine Quote für Fußballverbände von mindestens 30 Prozent Frauen in Führungspositionen. Die Gruppe fordert auch einen außerordentlicher Bundestag und einen Beschluss zu einer Strukturreform. „Damit mit kompetenten, unabhängigen Leuten frischer Wind reinkommt“, wie es die 30-Jährige formulierte.

Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, DFB-Präsidentin zu werden, antwortete Schult: „Grundsätzlich kann ich mir alles vorstellen, was den Fußball voranbringt und was dem Verband hilft, wieder nahbar zu werden.“ Sie verwies zudem darauf, dass das Positionspapier sie verpflichte, Verantwortung zu übernehmen.

© dpa-infocom, dpa:210602-99-828404/3

Kommentare