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Wiedergutmachung angesagt

OVB
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Die Waldkraiburger Eislöwen hoffen auf einen siegreichen Spieltag.

Waldkraiburg - Eine richtige „Klatsche“ haben am vergangenen Sonntag die Waldkraiburger Eislöwen bekommen. An diesem Wochenende sind die Jungs von EHC-Trainer Mitch Pohl auf Wiedergutmachung aus.

Lesen Sie hier den Vorbericht von den Waldkraiburger Nachrichten

Auf Wiedergutmachung aus

0:7 hieß es am vergangenen Sonntag zwischen dem EHC Waldkraiburg und den Selber "Wölfen". Die dritte Heimpleite in Folge, noch dazu in dieser Höhe - historische Negativwerte für die "Löwen" aus der Industriestadt. Auch wenn man mit Regensburg, Miesbach und Selb gegen drei absolute Top-Teams unterlag - die Zeichen für das kommende Wochenende stehen auf Wiedergutmachung- mit den treuen Fans, die an jedem Spieltag ins heimische Stadion pilgern, um ihre Mannschaft zu unterstützen und mit den Zuschauern, die am Sonntag schon beim zwischenzeitlichen 0:5 verärgert aus dem Stadion pilgerten.

Am heutigen Freitag ab 19.45 Uhr kommt dafür der Höchstadter EC, im Anschluss an die Partie soll in der "Löwenbar" gefeiert werden - mit Stürmer und Gast-DJ Markus Schütz - am Sonntag reist der EHC zu den "Eishacklern" vom TSV Peißenberg.

Hätte man vor der Saison irgendeinem der 16 Bayernligatrainer gesagt, dass sich die "Alligators" aus Höchstadt an der Aisch nach acht Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz befinden - man hätte mehr als nur verständnislose Blicke geerntet und ziemlich ähnliche Gespräche geführt: Höchstadt? Der Meister von 2001, 2006 und Tabellendritte aus dem Vorjahr, der erst im Halbfinale knapp an Peißenberg gescheitert ist? Ganz sicher nicht! Schon wäre das Gespräch wieder beendet gewesen. Auch die Höchstadter selbst zählten sich im Sommer schon zu den Favoriten auf den Titel, was ihnen in Anbetracht der neuverpflichteten Spieler auch niemand wirklich übel nehmen konnte: Nur fünf Akteure, darunter auch Spielertrainer Martin Ekrt, verließen die Mittelfranken, sieben andere stießen dafür in die Truppe von Neu-Coach Viktor Lukes, mit dabei ein echter Hochkaräter: Roman Kadera.

Der 36-jährige Stürmer kam vom Zweitligisten Freiburger Wölfe, war dort mit 64 Punkten in 45 Spielen der beste Vorlagengeber der Liga. Er sollte nach dem Weggang von Publikumsliebling Zbynek Kukacka das neue Gesicht der "Alligators" werden, doch daraus wurde nichts. Bereits nach dem zweiten Spiel, einer 2:9-Pleite gegen Memmingen, wurde Kadera aus dem Kader gestrichen. Wegen bislang "lustloser Vorstellungen", wie es von offizieller Seite hieß.

Ebenso offen, wie das Tor der Höchstadter am vergangenen Wochenende, als sie sich dem ERC Sonthofen mit 0:10 geschlagen geben mussten. Mit erst zwei Siegen - einem 5:4 in Buchloe und einem 6:4 gegen Schlusslicht Pfronten - belegen die Panzerechsen den vorletzten, 15. Tabellenrang,

EHC-Trainer Mitch Pohl warnt aber vor dem HEC: "Wir müssen konzentriert spielen, dürfen uns vom Tabellenstand auf keinen Fall irritieren lassen." Auch der zweite Gegner des EHC Waldkraiburg am Sonntag um 17 Uhr auswärts im Eisstadion am Pestalozziweg in Peißenberg läuft seiner Form des Vorjahres noch hinterher. Mit drei Siegen aus sieben Spielen rangieren die "Eishackler" nur auf dem neunten Rang.

Nach zwei dritten Plätzen, 2007 und 2008, und der Vizemeisterschaft im letzten Jahr hofften die Fans des TSV bereits im Sommer auf das Gesetz der Serie - was den Titel in der Saison 09/10 bedeuten würde. Gerade auch, weil man mit Marek Pospisil den "Spieler des Jahres" aus der Vorsaison in der Mitte des Pfaffenwinkels halten konnte. Doch bisher läuft es bei Peißenberg noch nicht wie erwartet. In ihrer letzten Begegnung, am vergangenen Freitag schlugen die Spieler von Norbert Strobl den ERC Sonthofen mit 4:1, vor der Partie gegen die "Löwen" wollen sich die "Eishackler" gegen den EV Pfronten, den Träger der "roten Laterne", warm schießen.

Mit den im Sommer gekommenen sechs Verstärkungen, darunter zwei Oberliga- und zwei Bayernliga-Spieler, sollte der TSV auch bald wieder ins Rollen kommen. Nach Meinung der Waldkraiburger Anhänger und des Löwen-Trainers Pohl aber doch bitte erst nach diesem Wochenende: "Peißenberg wird auswärts eine harte Nuss; generell hab ich aber nichts dagegen, wenn sich ein Gegner mit der Form noch etwas Zeit lässt."

Drei Niederlagen hatte der EHC bislang zuhause einzustecken, auswärts ist Waldkraiburg, das am Wochenende wieder auf die Verteidiger Richter und Schrödinger zurückgreifen kann, gleichzeitig noch ungeschlagen. Dafür, dass diese Serie auch weiterhin Bestand hat, wollen die Fans der "Löwen" sorgen und haben deshalb einen Bus organisiert. Informationen dazu findet man bei den Mitteilungen im Fan-Forum unter www.ehcwaldkraiburg.de.

göß/Waldkraiburger Nachrichten

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