Vorbericht Eishockey-Wochenende in Waldkraiburg

Mit zwei Comebacks ins zweite Drittel

Waldkraiburg - Nach zehn Tagen Spielpause wegen des Deutschland-Cups geht es heute Abend endlich weiter in der Eishockey-Oberliga Süd.

11 der 32 Vorrundenspiele, also etwa ein Drittel, sind vorüber. Heute Abend geht es mit dem Heimspiel gegen den EV Lindau um 19.45 Uhr für den EHC Waldkraiburg in der Raiffeisen Arena weiter. Die Löwen brennen jetzt auf die nächsten Punkte, freuen sich zu diesem Wochenende, das am Sonntag um 18 Uhr das Spiel in Landshut vorsieht, aber auch über die Rückkehr zweier Leistungsträger!

Schneller zurück als erwaret: Jakub Marek

Zum einen steht das Comeback von auf 1,78 Meter verteiltem, 80 Kilogramm wiegendem echten „Heil-Fleisch“ an - anders kann man es sich in der medizinischen Abteilung des EHC Waldkraiburg nicht erklären, dass Stürmer Jakub Marek wieder einsatzbereit ist. Der 25-Jährige Tscheche verletzte sich Ende September beim ersten Saisonspiel gegen Landshut an der Schulter und sollte ursprünglich vor Mitte Dezember nicht mehr eingesetzt werden können. Doch „Kuba“ arbeitete hart in der Reha, EHC-Physio Hubertus Franken trug wie gewohnt seinen Teil bestens dazu bei und nun wird die Nummer 8 der Löwen am Freitag gegen Lindau wieder auflaufen können. „Wir freuen uns riesig, dass Jakub Marek wieder dabei ist. Ich als Trainer, die Verantwortlichen und auch dieganze Mannschaft“ erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz. „Da sieht man wieder, wie hart er arbeitet. Neben, wie auch auf dem Eis, wo er vielleicht nicht der große Torjäger ist, aber durch seinen Einsatz offensiv wie defensiv einen starken Job macht. Genau so jemanden brauchen wir“ so Zerwesz weiter.

Das zweite Comeback beim Heimspiel gegen die Islanders aus Lindau, die vor der Sommerpause mit 3:2 in der Verlängerung geschlagen werden konnten, ist das von Andreas Paderhuber. Der „Verteidigungsminister“, wie ihn die Fans im Vorjahr nannten, ist vereidigt, wieder in Amt und Würden und soll dauerhaft wieder die Rolle einnehmen, die er in den letzten 3 Jahren in der Truppe des EHC Waldkraiburg gespielt hatte: „Andreas Paderhuber ist unglaublich wichtig für unsere Mannschaft und ein absoluter Führungsspieler“ weiß auch EHC-Coach Rainer Zerwesz. „Er ist ganz nebenbei auch eine echte Persönlichkeit und wir freuen uns, dass er wieder da ist. Auch wenn er sicher nochein, zwei Wochen brauchen wird um wieder komplett in den Rhythmus zu kommen“ so Zerwesz weiter.

Es wird wieder ein heißes Spiel

Mit dem EV Lindau kommt der Halbfinalgegner der Vorsaison in die Raiffeisen Arena und die Islanders von Trainer Dustin Whitecotton brennen auf die Revanche. Vor der Deutschland-Cup-Pause hatten sie auf eigenem Eis mit 2:0 gegen die Löwen geführt, doch der EHC rettete sich in die Overtime und holte sich hier dank Michael Trox den Sieg. Schon in den letzten Jahren hatten es die Partien in sich und das wird auch am Freitag nicht anders sein. Tickets für das Heimspiel heute Abend gibt es noch an der Abendkasse ab 18:15 Uhr.

Zwei Tage später steht dann das Derby beim EV Landshut auf dem Programm. Die Niederbayern sind derzeit Tabellensechster und verkündeten am Dienstagabend einen Wechsel auf der Kontingentspieler-Position. Statt dem 23-Jährigen Kanadier, der in elf Spielen sechs Scorerpunkte verbuchen konnte (3 Tore), stürmt beim EVL nun der 35-Jährige Slowake Roman Tvrdon. Der Rechts-Außen spielte zuletzt beim SHK 37 Piestany in der Slowakei, 2003 absolvierte er sogar neun Spiele für die Washington Capitals in der NHL.

Pressemitteilung EHC Waldkraiburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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