Zu Gast beim ERSC Amberg

Wenn Löwen Löwen besiegen – EHC Waldkraiburg gewinnt gegen Amberg

Kevin Yeingst im EHC-Gehäuse konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beschweren.
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Kevin Yeingst im EHC-Gehäuse konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beschweren.

Waldkraiburg - Oberbayern gegen Oberpfalz, Lions gegen Löwen oder einfach nur ERSC Amberg gegen den EHC Waldkraiburg, so lautete die Begegnung am vergangenen Freitag in der Eishockey Bayernliga. Nach einem Sieg und einer Niederlage wollten sowohl die Gastgeber als auch die Gäste aus Waldkraiburg die drei Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen können.

Die Löwen legten im ersten Drittel auch gleich fulminant los. Keine Minute war gespielt, da zappelte der Puck bereits im Netz hinter Ambergs Keeper Bätge. Nico Vogl war, auf Zuspiel von Trox und Hradek der erste Torschütze des Abends. Amberg verschlief die ersten zehn Spielminuten komplett und öffnete den Industriestädtern Tür und Tor. So fiel in der zweiten Spielminute bereits der zweite Treffer. Felix Lode durfte sich, auf Zuspiel von Thomas Rott und Leon Judt das erste Mal bei den Senioren in die Torschützenliste eintragen. Nur rund zwei Minuten später tauchen die in dieser frühen Phase starken Löwen erneut vor dem Gehäuse der „Wild Lions“ auf und erneut klingelt es hinter der Torlinie.


Josef Straka beim Bully gegen Liam Blackburn

Josef Straka bugsiert das Spielgerät auf Zuspiel von Michail Guft-Sokolov in das Tor. In der Folge und mit einem 0:3 im Rücken wird das Spiel der Löwen etwas ruhiger, jedoch aber nicht weniger gefährlich. So kann Nico Vogl und auch Michael Trox in eigener Unterzahl gefährliche Akzente setzen, jedoch aber den Spielstand vorerst nicht erhöhen. Zunächst wollte Amberg zeigen, dass sie auch auf dem Eis sind und das taten sie mithilfe eines Tores der Nummer 73 Markus Babinsky. Dies ließen die Waldkraiburger Spieler jedoch nicht lange auf sich sitzen. Nur rund eine Minute später erhöht Tomas Rousek auf Zuspiel von Judt und Sokolov von der blauen Linie auf 1:4.


Endstation Kevin Yeingst

Das Ende des Torregens war damit noch nicht erreicht. Wiederum nur eine Minute später verkürzt Amberg in Form von Köbele auf 2:4 und legt somit auch den Pausenstand fest. Traditionell ist das zweite Drittel nicht das der Löwen aus Waldkraiburg. Dies sollte auch gegen Amberg so sein. Die Oberpfälzer liefen, wegen farblichen Ähnlichkeiten der Trikots, in diesem Durchgang in ihren schwarzen Aufwärmtrikots auf. Dies sollte ihnen jedoch nicht schaden. Zuerst waren es jedoch die Waldkraiburger die durch Chancen auf sich aufmerksam machten.

Rousek, Bergmann oder auch Rott, der einen Querpass von Michael Trox nicht verwerten kann scheitern aber am Keeper. In der 13. Minute jedoch ist es Amberg die durch Daniel Krieger, der auffälligen Nummer 97, den Abstand auf nur ein Tor verkürzten. In der Folge wurden die Wild Lions noch wilder und drücken die Waldkraiburger Löwen regelrecht ins eigene Drittel.

Josef Straka mit vollem Einsatz

Doch sind es die Industriestädter, die in der 19. Minute das nächste Tor durch Michail Guft-Sokolov erzielen. Im direkten Gegenzug, nach Wiederanpfiff des Spiels, kann Amberg durch die Nummer 77 Florian Bocu den alten Abstand postwendend wiederherstellen und für den Pausenstand von 4:5 sorgen. Der dritte Durchgang gehörte wieder ganz den Löwen aus der Industriestadt. Nachdem es Tomas Rousek und auch Michael Trox vielversprechend, aber erfolglos versuchen durften, war es Nico Vogl der als erstes den Spielstand zugunsten des EHC ausbauen konnte. Nur selten kam Amberg noch vor das Tor des EHC und wenn, scheiterten sie meist am solide stehenden Kevin Yeingst.

Nachdem sich die Oberpfälzer nun mehr und mehr auf das Sammeln von Strafzeiten verlagerten, konnten die Löwen auch noch das siebte Tor erzielen. Christof Hradek setzte in Überzahl den Schlusspunkt in diesem Spiel und lässt die Löwen 4:7 gewinnen.

aha

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