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Am Sonntag im Heimspiel gegen Passau

Starbulls-Eishockeyspieler wieder vor leeren Rängen – Preiserhöhung bei Sprade TV

Außer ein paar Offiziellen dürfen am Sonntag zum Starbulls-Heimspiel gegen Passau wieder keine Zuschauer ins Rosenheimer Rofa-Stadion.
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Außer ein paar Offiziellen dürfen am Sonntag zum Starbulls-Heimspiel gegen Passau wieder keine Zuschauer ins Rosenheimer Rofa-Stadion.

Wie schon die gesamte letzte Saison müssen die Starbulls Rosenheim ab sofort wieder ihre Heimspiele vor leeren Rängen om Rofa-Eisstadion bestreiten. Wie lange – das hängt nicht nur von den Inzidenzwerten ab.

Rosenheim – Eishockey ist schnell, Eishockey ist intensiv und Eishockey lebt von der Stimmung im Stadion, von den Fans und deren Emotionen. Jetzt müssen die Rosenheimer Eishockeyspieler wieder vor leeren Rängen spielen, sind aber andererseits froh, dass sie überhaupt der schwarzen Hartgummischeibe hinterher jagen dürfen.

In Landsberg sind 340 Zuschauer erlaubt

Natürlich tun den Starbulls-Verantwortlichen die Fans leid und vor allem die Spieler wünschen sich eine möglichst schnelle Rückkehr ihrer treuen Anhänger, doch am Sonntag, 17 Uhr, im Heimspiel gegen Passau muss wieder ohne Fanunterstützung gespielt werden.

Zuschauer erlaubt sind dagegen beim Freitag-Gastspiel (19.30 Uhr) in Landsberg. Die River Kings aktuell Tabellenletzter der Eishockey-Oberliga dürfen 340 Zuschauer (inklusive Dauerkarten-Inhaber) ins Stadion lassen. Es gilt die 2G+-Regel.

Fragezeichen hinter der Starbulls-Aufstellung

Zum Sportlichen: Starbulls-Coach John Sicinski weiß noch nicht genau auf welche Spieler er zurückgreifen kann. Ein Fragezeichen steht hinter Max Vollmayer (krank), Max Hofbauer (krank) fehlt sicher in Landsberg wir aber voraussichtlich gegen Passau wieder spielen können. Komplett fehlen werden dagegen Tobi Draxinger (verletzt, mindestens zwei Wochen Pause) und Dominik Kolb (noch verletzt, aber letzte Woche mit ersten lockeren Einheiten auf dem Eis).

Enorm viele Torchancen herausgearbeitet

„Mir stehen trotzdem vier Sturmreihen und drei Verteidiger-Paare zur Verfügung“, sagt Trainer John Sicinski und hofft auf weitere sechs Punkte gegen Landsberg und Passau. „Auch wenn beide Teams in der Tabelle hinten stehen, ist Vorsicht geboten. Gegen uns bringen alle Mannschaften ihre besten Leistungen und deshalb müssen wir konzentriert an die Aufgaben herangehen“, fordert der Starbulls-Coach. John Sicinski sah trotz des mühevollen Heimsiegs gegen Lindau einige positive Sachen bei der Videoanalyse des Spiels: „Wir haben uns enorm viele Torchancen herausgearbeitet, haben hinten nicht viel zugelassen, haben im 5:5 fünf Tore erzielt und wir haben unsere Führungen gegen Füssen und Landsberg konsequent und gut verteidigt.“

„Gutes Forechecking und Power-Eishockey“

Trotzdem will Sicinski sein Team über die vollen 60 Minuten mit so einem „guten Forechecking und Power-Eishockey“ wie die letzten 40 Minuten gegen Lindau sehen. „Dann wird es für Landsberg und Passau gegen uns nichts zu holen geben“, ist sich Sicinski sicher. Landsberg hat bisher in 12 Spielen erst einen Drei-Punkte-Sieg gelandet, Passau ist das noch gar nicht gelungen. Aber gegen Rosenheim haben die Black Hawks beim 2:3 nach Penaltyschießen schon einen Zähler geholt.

Ohne Fans: Stellungnahme der Starbulls Rosenheim

Mit den neuesten Beschlüssen der bayerischen Staatregierung und der damit verbundenen Hotspot-Regelung steht fest, dass die Spiele der Starbulls Rosenheim vorerst ohne Fans stattfinden.

„Es ist natürlich bitter, dass wir nun wieder an diesem Punkt angelangt sind und wieder ohne Fans unsere Spiele bestreiten müssen. Mit Blick auf die regionale Entwicklung ist dies allerdings ein nachvollziehbarer Schritt und es ist für uns Selbstverständlich jegliche Impfkampagne zu unterstützen“, so Vorstand Marcus Thaller.

Auch unter 1000er-Inzidenz Öffnung fraglich

Selbst, wenn sich die 7-Tage Inzidenz fünf Tage in Folge bei unter 1000 einpendeln sollte, ist eine Öffnung des Stadions zum aktuellen Zeitpunkt fraglich, wie Vorstand Thaller bestätigt: „In diesem Fall würden zwar Lockerungen eintreten, aber weiterhin sehr strenge Regelungen gelten, die einen Betrieb vor Zuschauern im Stadion für den Verein wirtschaftlich nicht sinnvoll machen. Im Gegenteil, der Verein müsste mit jedem Spiel unter diesen Bedingungen Geld drauflegen. Eine andere Bewertung könnte es allerdings für die gastronomischen Bereiche (BullsLounge & Bulls28-Fantreff) geben.“

Rückerstattung von 3,33 Prozent

Dauerkartenbesitzer erhalten für jedes sogenannte Geisterspiel eine Rückerstattung von 3,33 Prozent des Dauerkartenpreises. Eine Abrechnung erfolgt gesammelt am Ende der Saison 2021/22.

Alle Spiele werden weiterhin bei SpradeTV übertragen. Die Situation erfordert eine Preisanpassung für die Einzelbuchung auf 8,90 Euro. Jeder einzelne Verein hofft und zählt weiterhin auf die Unterstützung aller Eishockey-Begeisterten. Die Preisanpassung stellt einen wichtigen Baustein dar, um die wirtschaftliche Lage der gesamten Liga nicht zu gefährden. Aus diesem Grund hoffen die Oberligisten, dass die Maßnahme mit Verständnis von den Zuschauern bei SpradeTV angenommen wird.

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