Starbulls treffen auf die Hannover Indians

Gegner, Paarungen, Termine: So laufen die Oberliga-Playoffs

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Rosenheim - 46 Partien im Süden, 44 im Norden mussten von jedem Klub in den Eishockey-Oberligen absolviert werden, ehe nun am Freitag endlich die heißeste und bei den Spielern beliebteste Saisonphase startet - die Playoffs!

Die Starbulls konnten am Sonntag in der Süd-Staffel mit einem klaren 7:1-Heimerfolg - Gegner Deggendorf konnte ohne Druck antreten - den zweiten Platz unter Dach und Fach bringen. Damit steht fest: Im Achtelfinale treffen die Grün-Weißen als Süd-Zweiter auf die Hannover Indians, die am letzten Spieltag der Nord-Staffel durch eine 1:4-Niederlage in Duisburg noch auf den siebten Tabellenplatz abrutschten.

Die Duelle im Überblick: 

  • Tilburg Trappers (1. Nord) - Blue Devils Weiden (8. Süd) 
  • Deggendorfer SC (1. Süd) - Herner EV (Sieger Quali Nord) 
  • Saale Bulls Halle (2. Nord) - Eisbären Regensburg (7. Süd) 
  • Starbulls Rosenheim (2. Süd) - Hannover Indians (7. Nord) 
  • EXA Icefighters Leipzig (3. Nord) - ERC Bulls Sonthofen (6. Süd) 
  • Selber Wölfe (3. Süd) - Füchse Duisburg (6. Nord) 
  • Hannover Scorpions (4. Nord) - EC Peiting (5. Süd) 
  • EV Landshut (4. Süd) - ESC Wohnbau Moskitos Essen (5. Nord)

Alle Playoff-Runden werden im Modus "Best of Five" ausgetragen. Die Starbulls beginnen am Freitag, 9. März, 19.30 Uhr mit einem Heimspiel im Emilo-Stadion. Spiel zwei findet am Sonntag, 11. März, in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Im dritten Spiel (Dienstag, 13. März) haben die Starbulls wieder Heimrecht. Die weiteren (möglichen) Termine: Freitag, 16. März und Sonntag, 18. März.

Ab dem Viertelfinale ergeben sich die Paarungen dann aus einer Gesamttabelle der Abschlussplatzierungen aller Teams nach dem letzten Meisterrundenspiel, wobei in dieser Spielzeit der Nord-Vertreter gegenüber dem gleichplatzierten Südvertreter als besser eingestuft wird. Im Viertelfinale trifft der nach dem Achtelfinale verbleibende Beste dieser Gesamttabelle auf den verbleibenden Letzten, der Zweitbeste auf den Vorletzten, der Drittbeste auf den Sechstbesten und der Viertbeste auf den Fünftbesten. Nach gleichem Muster ergeben sich dann auch die Halbfinalpaarungen. Der jeweils besser Platzierte (Nord im "Patt-Vorteil" gegen Süd) beginnt mit einem Heimspiel, danach wechselt das Heimrecht von Partie zu Partie.

Die Spieltermine:

Die Spieltermine für das Viertelfinale sind 21. März (Mittwoch), 23 März (Freitag), 25. März (Sonntag), 27. März (Dienstag) und 29. März (Gründonnerstag). Im Halbfinale wird am 2. April (Ostermontag), 4. April (Mittwoch), 6. April (Freitag), 8. April (Sonntag) und 10. April (Dienstag) gespielt. Die Finalserie beginnt am Freitag dem 13. April. Frühestens am Dienstag, 17. April und spätestens am Sonntag, 22. April steht der Oberligameister dann fest. Sollte dies die niederländische Mannschaft der Tilburg Trappers sein, fällt dem Verlierer der Finalserie das Aufstiegsrecht in die DEL 2 zu.

Wie stark sind die Gegner aus dem Norden?

Die Rosenheimer sind heiß auf die Playoffs, haben auch großen Respekt vor den Gegner aus der Nord-Staffel. "Letztes Jahr in Frankfurt habe ich in der Vorbereitung gegen Duisburg gespielt, das war recht zäh, vor zwei Jahren habe ich mit Landshut auch gegen Tilburg gespielt, das ist auch eine gute Mannschaft. Die spielen auch ähnlich wie wir, die marschieren und wollen Eishockey spielen. Gegen solche Teams tun wir uns auch leichter, als gegen Mannschaften, die sich hinten reinstellen und auf Konter spielen. Ich glaube, dass uns das liegen wird", sagte Starbulls-Kapitän Tobias Draxinger in einem Interview mit dem OVB.

Auch Trainer Manuel Kofler zeigte sich zuversichtlich: "Wir haben als Tabellenzweiter aber eine sehr gute Ausgangsposition und können nun auch mit einem positiven Eindruck in die Playoffs gehen." Jetzt gilt es, die Indians genau zu analysieren, um ab Freitag bestens vorbereitet zu sein und "böse Überraschungen" nach Möglichkeit auszuschließen. Bekannteste Namen bei den Hannoveranern, die traditionell von vielen Fans begleitet werden, sind Andreas Morczinietz, der in seiner Karriere über 600 DEL-Spiele bestritten hat, und Trainer Len Soccio, der als Spieler ausgerechnet beim ungeliebten Nachbarn in der Wedemark, den Hannover Scorpions, eine "große Nummer" war.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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