3:6 gegen die Steelers

Kein Weihnachtsgeschenk! Starbulls verlieren gegen den Meister

Rosenheim - Über 3000 Zuschauer kamen am zweiten Weihnachtstag ins Kathrein Stadion - doch letztlich war nichts zu holen für die Rosenheimer!

Spielbericht

Starbulls Rosenheim - Bietigheim Steelers 3:6 (1:3, 2:1, 1:1)

Tore: 

0:1 (4.) Jason Pinizzotto (David Wrigley , Justin Kelly - Powerplay)

0:2 (12.) René Schoofs (Frédérik Cabana , Yannik Baier)

0:3 (13.) David Wrigley (Justin Kelly - Unterzahl)

1:3 (17.) C.J. Stretch (Wade MacLeod , Peter Lindlbauer - Powerplay)

1:4 (26.) Justin Kelly (David Wrigley - Unterzahl)

2:4 (32.) Raimund Hilger (Michael Rohner, Florian Gaschke)

2:5 (35.) David Wrigley (Adam Borzecki, Justin Kelly - Powerplay)

3:5 (42.) David Vallorani (Manuel Edfelder , Tyler McNeely)

3:6 (51.) Dennis Palka (Frédérik Cabana)

Zuschauer: 3141 

Strafen: 5 - 6

Fazit 1. Drittel aus dem Liveticker: 

Die Gäste aus Bietigheim führen nach dem ersten Drittel verdient mit 3:1 Toren. Trotz des kleinen Kaders machen die Steelers einen frischeren Eindruck und sind meist einen Tick schneller als die Starbulls. Doch der Treffer von C.J. Stretch macht Hoffnung.

Fazit 2. Drittel aus dem Liveticker: 

Die Bietigheim Steelers konnten die Führung im 2. Drittel durch Kelly und Wrigley auf 5:2 ausbauen. In der besten Phase der Starbulls nach dem Treffer zum 4:2 durch  Hilger waren die Rosenheimer etwas am Drücker, doch die Hoffnung machte Wrigley in Überzahl wieder zunichte. 

Fazit nach Spielende aus dem Liveticker: 

Die Bietigheim Steelers gewinnen gegen die Starbulls Rosenheim verdient mit 6:3 . Die Steelers überzeugten durch ein technisch sehr starkes Spiel, allen voran ihre Topscorer mit Wrigley und Kelly. Die Starbulls gaben nie auf und kämpften bis zum Schluss, bekamen aber immer wieder ein Gegentor wenn sie etwas rankamen und Hoffnung aufkam. 

Nun stehen für die Starbulls anstrengende Wochen an! Weiter geht's am 28. Dezember bei den Lausitzer Füchsen, dann am 30. Dezember in Ravensburg und dann folgen drei Heimspiele, beginnend am 3. Januar gegen Bremerhaven, am 5. Januar gegen Bad Nauheim und am 8. Januar gegen die Heilbronner Falken.

Choreo der Mangfallkurve vor dem Spielbeginn: 

Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Vorbericht: 

Das letzte Heimspiel der Starbulls Rosenheim im Jahr 2015 hat es in sich. Am 26. Dezember empfangen die Grün-Weißen mit den Bietigheim Steelers den amtierenden Meister der DEL 2 im Kathrein-Stadion – und begrüßen damit an der Mangfall mit Shawn Weller und Dominic Auger auch zwei ehemalige Rosenheimer Publikumslieblinge im gegnerischen Trikot. Doch nicht nur deshalb hat die Partie des besten Heimteams der Liga gegen den aktuellen Tabellenzweiten, die am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr (kostenpflichtiger Internet-Stream auf sprade.tv) angepfiffen wird, das Potenzial zu einem echten Eishockey-Highlight.

Ein traditionsreicher und familienfreundlicher Spieltermin, ein spielstarker Gegner mit speziellen Charakteren, eine pikante Duell-Historie, eine Fan-Choreographie – das letzte Starbulls-Heimspiel im Jahr 2015 verspricht einen echten Eishockey-Leckerbissen vor einer stimmungsvollen Zuschauerkulisse. Mit den Bietigheim Steelers stellt sich zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit der Meister der Vorsaison an der Mangfall vor. Als derzeit Tabellenzweiter (56 Punkte aus 27 Spielen) werden die Steelers ihrer Mitfavoritenrolle auf den Meistertitel auch in der laufenden Saison gerecht. Und wie stark die von "Trainerfuchs" Kevin Gaudet trainierte Mannschaft ist, mussten die Starbulls Mitte September und Anfang Dezember bereits zweimal anerkennen: Weder am 4. Spieltag (1:5) noch am 23. Spieltag (0:4) gab es für die Grün-Weißen im Ellental etwas zu holen. Doch die Starbulls 2015/16 zeigen bekanntlich bislang auf eigenem Eis ein ganz anderes Gesicht als in der Fremde und deshalb reisen die Steelers mit Respekt im Gepäck nach Rosenheim, wo sie auf den Spitzenreiter der Heimtabelle treffen. In 13 von 14 Heimspielen punkteten die Starbulls Rosenheim, lediglich am 20. Spieltag gegen den ESV Kaufbeuren gingen sie im Kathrein-Stadion leer aus.

Beim Spiel der besten Heimmannschaft gegen den amtierenden Meister werden natürlich auch Erinnerungen an die legendären PlayOff-Serien zwischen Rosenheim und Bietigheim im Frühjahr 2013 und 2014 wach, im Rahmen derer die Starbulls im heimischen Stadion mit einer einzigen Ausnahme immer als Sieger vom Eis gingen. Damit dies auch diesmal gelingt, muss die Mannschaft von Franz Steer natürlich eine Top-Leistung abrufen. Bietigheim ist nicht nur das relativ beste Überzahlteam der Liga, sondern hat mit David Wrigley (durchschnittlich 1,5 Punkte pro Spiel) den erfolgreichsten und mit Justin Kelly (1,41) und Marcus Sommerfeld (1,4) auch noch den dritt- und viertbesten Scorer der Liga in den Reihen. Dazu kommt mit Dominic Auger (1,07) nicht nur der punktbeste Verteidiger der DEL 2, sondern auch jener mit der besten Plus-Minus-Statistik (+19). Als ehemaliger Starbulls-Spieler steht Auger natürlich ebenso wie Stürmer Shawn Weller auf Rosenheimer Eis ganz besonders im Fokus.

"Bietigheim hat eine herausragende Qualität in der Offensive", weiß Franz Steer, der in Justin Kelly auch den "spielerisch besten Stürmer der Liga" sieht. Bange ist dem Rosenheimer Trainer vor der Weihnachtsaufgabe gegen den Tabellenzweiten aber keineswegs. "Das ist eine Partie in der wir nichts zu verlieren haben. Außerdem spielen wir zuhause, da sind wir richtig stark und können gegen jeden Gegner punkten". Zudem erwartet Steer, dass sich die Mannschaft vor eigenem Publikum für die zuletzt auswärts verschenkten Punkte rehabilitiert. Sowohl in Bad Nauheim, als auch in Heilbronn gingen die Starbulls trotz jeweils deutlich mehr Torschüssen und klaren Torchancen als der Gegner als Verlierer vom Eis. "In Heilbronn haben wir zudem fünf der sechs Gegentore durch schlimme Scheibenverluste selbst aufgelegt – da kann man dann natürlich gar nicht gewinnen." Vor allem Leistungsträger wie Peter Lindlbauer, David Vallorani und Topscorer C.J. Stretch dürften ihre "Reifenplatzer" in Heilbronn selbst am meisten geärgert haben und entsprechend motiviert sind die drei für den Weihnachtsauftritt vor heimischer Kulisse.

Die Starbulls Rosenheim weisen darauf hin, dass für das Heimspiel gegen den amtierenden Meister Bietigheim Steelers am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr wie in der vergangenen Saison bei den Heimspielen gegen Landshut ein Topzuschlag (2 Euro für Stehplätze, 4 Euro für Sitzplätze)eingepreist ist. Eine in vergangenen Jahren bei Heimspielen zwischen Weihnachten und Silvesterinitiierte Kuscheltier-Wurfaktion ("Teddy Bear Toss") findet im Rahmen des Spieles gegen Bietigheim nicht statt.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Starbulls Rosenheim/Ludwig Schirmer

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