Mit einem Hauch von NHL gegen die Spitzenreiter

Verdienter Sieg für die Starbulls: 4:3 gegen Bietigheim!

Rosenheim - Im Rahmen des 22. Spieltags der DEL 2 empfangen die Starbulls am Freitagabend – Spielbeginn 19.30 Uhr – den Tabellenführer aus Bietigheim mit Shawn Weller, Dominic Auger und Benjamin Zientek.

Hier können Sie das Spiel in unserem Live-Ticker nachlesen


Fazit 1. Drittel aus unserem Live-Ticker:

Was für ein Einstand von Krys Kolanos, clevere Anspiele und ein Tor ! Zum Spiel: Bietigheim hatte wie zu erwarten war spielerische Vorteile im ersten Abschnitt des ersten Drittel. Als Rosenheim die erste Riesenchance vergab klingelte es hinten im Tor , in Form von Sommerfeld. Ab dem Tor ging es rauf und runter, Rosenheim erspielte sich eine tolle Chance nach der anderen und erzielte postwendend durch Scofield nach Klassevorarbeit von Edfelder den Ausgleich. Kurz vor Ende des ersten Drittels dann der große Auftritt von Kolanos mit der verdienten Führung, ebenso eine Klassevorarbeit dieses mal von Tyler Mcneely.

Fazit 2. Drittel aus unserem Live-Ticker:

Auch das zweite Drittel geht nach Toren mit 2:1 an die Starbulls Rosenheim ! Als Rosenheim nahe dem 5:1 war schlugen die Bietigheimer wieder zu und verkürzten auf 4:2. Rosenheim zeigt bisher eine Klasseleistung gegen den Tabellenführer .


Schlußfazit aus unserem Live-Ticker:

Die Starbulls Rosenheim besiegen die Bietigheim Steelers durch Tore von Scofield ( 2 ) , Mcneely und Kolanos mit 4:2 Toren. Waren die Rosenheimer in den ersten beiden Dritteln einen Tick besser, war es im letzten Drittel ein Spiel Herden gegen Bietigheim. Was der Torhüter der Rosenheimer gehalten hat, war allererste Sahne ! Wobei die gesamte Mannschaft fantastischen Kampf an den Tag legte, sich in jeden Schuß geworfen hat und sich den Sieg verdient hat. Lichtblick war auch Neuzugang Krys Kolanos, der seine Klasse das ein oder andere mal aufblitzen ließ, und in so einer Verfassung eine klare Verstärkung für die Starbulls ist. Weiter geht es am Sonntag in Frankfurt.

Ein ausführlicher Spielbericht folgt morgen

Der Vorbericht

Es sind zweifelslos zwei Herkulesaufgaben, denen sich die Rosenheimer Eishockeyspieler in der DEL 2 am zweiten Adventswochenende stellen müssen. Zuhause gegen den Tabellenführer Bietigheim Steelers und auswärts beim Tabellenzweiten und aktuell erfolgreichsten Team der Liga, den Frankfurter Löwen. „Ein Selbstläufer wird das in beiden Fällen nicht“, sagt Starbulls-Coach Franz Steer augenzwinkernd, „aber in dieser Liga ist kein einziges Spiel für uns ein Selbstläufer“.

Vor allem dann nicht, wenn wichtige Spieler fehlen. Und das ist nun einmal mehr der Fall. Mit Christian Neuert, Simon Fischhaber und Dominik Daxlberger – alle drei Offensivkräfte müssen wegen noch nicht überwundener Verletzungen passen – fällt eine qualitativ hochwertige Offensivreihe weiterhin aus. Und beim in den letzten Wochen immer besser in Schwung kommenden Cameron Burt hat sich der Verdacht auf Daumenbruch leider bestätigt. Ein nicht geahndeter Stockschlag Ende des zweiten Drittels im letzten Heimspiel gegen Bad Nauheim setzt den Verteidiger nun bis mindestens Ende des Jahres außer Gefecht.

Cameron Burt fällt aus

Die Lücke, die der Ausfall von Burt in der Starbulls-Defensive reißt, soll Jungspund Andreas Nowak füllen. Eine Alternative wäre eventuell noch Maximilian Vollmayer, der früher schon Verteidiger gespielt hat. Michael Baindl, der in früheren Starbulls-Zeiten ebenfalls schon temporär als Verteidiger aushalf, sieht Steer dagegen alternativlos in der Offensive. Wie diese in der Reihenzusammenstellung aussehen wird, das wird sich erst kurzfristig anhand der gesammelten und ausgewerteten Erkenntnisse einer interessanten Übungswoche mit Neuzugang Krys Kolanos entscheiden.

Der 35-jährige Ex-NHL-Spieler zeigte in den ersten Trainingseinheiten, die natürlich noch unter dem Eindruck des „Jetlag“ standen, positive Ansätze und ist sowohl für den ersten, als auch für den zweiten Sturm eine Option. „Wunderdinge“ werden von Kolanos, der mit der Rückennummer 4 auflaufen wird, in seinem ersten Spiel ausgerechnet gegen das Top-Team der Liga freilich nicht erwartet. Aber dass ein Hauch von NHL durch das emilo-Stadion wehen wird, verleiht der Partie am Freitagabend natürlich eine zusätzliche hochinteressante Note.

Tabellenführer gastiert in Rosenheim

Einmal mehr kommen die Bietigheim Steelers als Tabellenführer nach Rosenheim. Einmal mehr gelang es der Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet im bisherigen Saisonverlauf, zahlreiche Ausfälle herausragender Spieler zu kompensieren. So bestritten Justin Kelly und Markus Gleich – beide wegen den Nachwehen einer Gehirnerschütterung – überhaupt noch kein Spiel. Auch die Stürmer Frederik Cabana, Shawn Weller und David Wrigley fehlten zuletzt. Möglicherweise wird es aber am Freitagabend ein Comeback im emilo-Stadion geben.

Doch auch ohne die Genannten und mit teilweise nur noch 14 Feldspielern auf dem Spielberichtsbogen zeigten sich die Steelers in dieser Spielzeit bisher erfolgshungrig und eiskalt. Als Topscorer hat sich dabei Matt McKnight herauskristallisiert. Mit 32 Punkten (elf Tore, 21 Zuspiele) führt er nicht nur die interne, sondern auch die ligaweite Wertung an. Wie eh und je brandgefährlich zeigt sich Marcus Sommerfeld. Der Deutsch-Kanadier erbeutete bislang 27 Scorerpunkte.

Beeindruckende Tordifferenz

Die Steelers sind mit 87 Treffern in erst 20 Spielen – die Partie vom 21. Spieltag gegen Kaufbeuren wird erst am Nikolaustag ausgetragen – die Torfabrik der Liga, dicht gefolgt von den einen Platz und zwei Punkten dahinter rangierenden Frankfurter Löwen (84 Tore in 21 Spielen). Wahrlich beeindruckend ist aber die Bietigheimer Tordifferenz, denn die liegt aufgrund erst 41 hingenommener Gegentreffer bei plus 46! Hier zeigt sich dann doch noch ein deutlicher Qualitätsunterschied zu Verfolger Frankfurt (66 Gegentreffer, Tordifferenz plus 18).

In den vergangenen Wochen von der Ausbeute erfolgreicher und deshalb langsam im Tableau auf Tuchfühlung mit Bietigheim kommend waren allerdings die Frankfurter Löwen. Sie gewannen zehn der letzten zwölf Spiele nach regulärer Spielzeit, darunter auch das direkte Duell gegen Bietigheim (4:1). Die Steelers leisteten sich hingegen am vorletzten Spielwochenende eine „Null-Punkte-Diät“ – und dass diese ausgerechnet gegen die Gegner Crimmitschau (0:3) und Freiburg (2:3) zustande kam, sollte den Starbulls Rosenheim, die im Hinspiel im Bietigheimer Ellental Mitte Oktober 1:6 „baden“ gingen, für die Partie am Freitagabend Mut machen.

Starbulls treffen auf Ex-Spieler

Am vergangenen Wochenende waren die Steelers dagegen nur einmal im Einsatz. Am Freitagabend retteten sie sich mit einem trotz Videobeweis umstrittenen Tor in der letzten Spielsekunde in die Verlängerung und gewannen schließlich noch mit 5:4. Das den Zusatzpunkt bescherende Game-Winnning-Goal erzielte Dominic Auger. Der im Januar 40 Jahre alt werdende Verteidiger spielt auch in dieser Spielzeit eine ganz wichtige Rolle im Bietigheimer Team.

Gleiches gilt für zwei weitere Ex-Rosenheimer im Steelers-Trikot, auf die am Freitag natürlich die Augen der Zuschauer im emilo-Stadion ganz besonders gerichtet sein werden: Shawn Weller erzielte (in nur 15 Spielen) elf Tore und bereitete 13 weitere vor; Benjamin Zientek netzte im bisherigen Saisonverlauf sechsmal ein und lieferte für weitere neun Tore Zuspiele ab. Und gegen ihr Ex-Team dürften die beiden Bietigheimer Stürmer ganz besonders motiviert sein.

Am Sonntag gastieren die Starbulls um 18.30 Uhr bei den Frankfurter Löwen. Die beiden Spiele der Starbulls werden live im Internet übertragen. Der Livestream ist jeweils zum Preis von 5,50 Euro über das Portal sprade.tv buchbar.

Eintrittskarten für das Freitags-Heimspiel gegen Tabellenführer Bietigheim sind im Vorverkauf bequem online und zum Selbstausdrucken im Starbulls-Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, natürlich aber auch in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Eisstadion. Die Geschäftsstelle ist am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und am Spieltag von 9 bis 12 Uhr sowie ab 17 Uhr geöffnet.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Starbulls Rosenheim/Ludwig Schrimer

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