"Zweite Eisfläche muss Teil der Planungen sein"

Rosenheimer CSU fordert nachhaltige Eisstadion-Sanierung

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Rosenheim - CSU-Fraktionschef Herbert Borrmann und Fraktionsgeschäftsführer Daniel Artmann fordern von der Stadt, schnellstmöglich ein Gesamtkonzept für die Sanierung des Eisstadions zu entwickeln - in enger Absprache mit den Starbulls:

Das neue Konzept solle nicht nur, wie bislang vorgesehen, brandschutztechnische und statische Umbaumaßnahmen umfassen. Hierzu hat die CSU-Fraktion einen Antrag an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer gestellt

"Künftige Sanierungsmaßnahmen müssen eng mit der Vorstandschaft der Starbulls Rosenheim koordiniert werden. Auch eine zweite Eisfläche muss bereits jetzt Teil der Planungen sein, um insgesamt bedarfsgerechte Lösungen für das Rosenheimer Eishockey zu entwickeln", bekräftigt CSU-Fraktionschef Herbert Borrmann die Forderung der CSU. Artmann ergänzt, dass neben dem Brandschutz auch die Erneuerung der völlig veralteten Infrastruktur bei Umkleiden, Duschen und Trainingsräumen schon bei den jetzigen Planungen berücksichtigt werden müssen.

CSU sieht "dringenden Handlungsbedarf"

Borrmann und Artmann sind überzeugt, dass nur im engen Austausch aller Beteiligten ein Ergebnis erzielt werden könne, das trotz begrenzter finanzieller Mittel den Belangen des Rosenheimer Eissports, gerade auch im Nachwuchsbereich, Rechnung trage. "Gerade bei den infrastrukturellen Voraussetzungen für den Rosenheimer Eishockey-Nachwuchs besteht aufgrund sportlicher Vorgaben des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) dringender Handlungsbedarf, damit Kinder und Jugendliche auch weiterhin in den höchstklassigen Nachwuchsligen spielen können", erläutert Herbert Borrmann. 

Aktuell würde das Fehlen der zweiten Eisfläche den Verein an der Umsetzung seines 5-Sterne-Nachwuchskonzepts laut DEB-Statuten hindern. Die hierfür vom DEB geforderten Eiszeiten wären unter gegebenen Bedingungen nur zu Lasten einer erheblichen Einschränkung des Publikums-Eislaufs bzw. -Eissports zu realisieren. Gerade der Breitensport hat aber auch auf dem Eis in Rosenheim eine lange Tradition und eine hohe Resonanz.

Abriss von Vorbau und Bau von Parkdeck?

Zudem ist nach Auffassung der CSU in einem Gesamtkonzept aus wirtschaftlichen Gründen und wegen des vorliegenden Brandschutz-Ertüchtigungsgutachtens gegebenenfalls der Abriss des Vorbaus zu berücksichtigen. Auch ein Parkplatzkonzept, eventuell der Bau eines Parkdecks, sei in ein solches Konzept einzubeziehen. Die Frage, ob der in die Jahre gekommene Kopfbau nicht gleich neu kostengünstiger neu gebaut werden muss, stelle sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit bei Baumaßnahmen anderer Gebäude.

Das Thema "Eisstadion" hatte zuletzt Anfang des Jahres im Stadtrat auf der Tagesordnung gestanden. Damals gab es zwar auch Kritik am Sanierungskonzept, das laut Stadt insgesamt acht Millionen Euro kosten soll. Doch letztlich gab es im Gremium dafür eine breite Mehrheit. Die Forderungen, die die CSU in ihrem jetzigen Antrag stellt, gehen allerdings deutlich über die bisherigen Planungen hinaus.

CSU Geschäftsstelle Rosenheim/mw

Quelle: rosenheim24.de

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