Falken gleichen zum 2:2 aus

Verheißungsvolle Starbulls-Chancen wurden zum lauen Lüftchen

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Rosenheim/Heilbronn - Die Heilbronner Falken gewannen das vierte Spiel der Playdown-Serie gegen die Starbulls mit 4:1 und glichen am Dienstagabend die Serie damit zum 2:2 aus.

+++ Hier können Sie die Partie im Live-Ticker nachlesen +++


Drittel-Fazit aus unserem Live-Ticker:

3. Drittel

Das letzte Drittel lässt sich eigentlich sehr schnell zusammenfassen: Der vermeintlich verheißungsvolle Starbulls-Start mit zwei dicken Chancen durch Scofield und Greg Classen erwies sich rasch als "laues Lüftchen". Vielmehr zog Heilbronn noch einmal das Tempo an und machte spätestens durch das 4:1 von Schwartz alles klar (51.). Vorausgegangen war wieder ein individueller Fehler der Starbulls. Am Ende muss man klar konstatieren, dass es einzig und allein Herden zu verdanken war, dass die Pleite nicht noch deftiger ausfiel. Die Starbulls müssen nun ihre Wunden lecken und ihre Kräfte schleunigst bündeln, um am Freitag für Spiel fünf bereit zu sein.


2. Drittel

Im zweiten Drittel sind die Falken plötzlich davon gezogen. Nach einem frühen Lattenschuss von Järveläinen besannen sich beide Teams auf Eishockeyspielen und es entwickelte sich eine schnelle, intensive Partie mit zahlreichen Torchancen. Rosenheim offenbarte allerdings eklatante Defizite im Überzahl-Spiel, konnte ein 80-sekündiges doppeltes Powerplay nicht nützen. Dies nützte Heilbronn eiskalt aus und erzielte nach dicken Patzern in der Starbulls-Abwehr durch Markus Eberhardt (29.) und Rylan Schwartz (36.) die Tore zum 2:1 und 3:1. In den letzten Minuten bewahrte Herden seine Farben dann sogar vor einem noch höheren Rückstand.

1. Drittel

Nach 20 Minuten steht es zwischen Heilbronn und Rosenheim 1:1. Kevin Lavallee brachte die Gastgeber in der 10. Minute in Führung, Rosenheim hatte darauf durch Tyler Scofield nur wenig später die passende Antwort (12.). Anschließend nahmen Hektik und Härte zu, so dass es nun wohl ganz gut ist, dass sich die Gemüter in der Kabine auf beiden Seiten etwas abkühlen können.

Vorbericht

Diese Frage wird ab 20 Uhr beantwortet, wenn in der Kolbenschmidt-Arena das Auftaktbully erfolgt. Um im Norden Baden-Württembergs diesmal erfolgreich zu sein, bedarf es seitens der Rosenheimer aber einer deutlichen Steigerung im Vergleich zur Freitagspartie, als die Grün-Weißen lange 0:3 zurücklagen und den "Ehrentreffer" zum 1:3-Endstand erst in der Schlussminute erzielen konnten. Dass die Serie extrem eng ist, beweisen auch die beiden bisherigen Heimpartien der Starbulls. Am vergangenen Dienstag erlöste Joonas Valkonen seine Farben in der 76. Minute mit einem Knaller zum 4:3, am Sonntag behielt Tyler Scofield kühlen Kopf und verwandelte einen Penalty eiskalt zum 3:2-Siegtreffer - jeweils in der Verlängerung.

Personell gesehen dürfte sich bei den Starbulls wenig bis nichts ändern - schon alleine mangels Alternativen. Zudem hatte Trainer Franz Steer seiner Mannschaft am Sonntag eine gute Leistung attestieren können. Heilbronn hat da mehr Optionen. Schließlich stehen Trainer Gerhard Unterluggauer schon allein insgesamt sechs Ausländer zur Verfügung, von denen in der Serie gegen die Starbulls der schwedische Torwart Stefan Ridderwall und der finnische Angreifer Ville Järveläinen bislang nicht zum Einsatz kamen. "Wenn man nicht arbeitet, kann man kein Eishockeyspiel gewinnen", hatte der österreichische Ex-Nationalspieler nach der Sonntagspartie geschimpft - und ließ offen, ob und was er für das Spiel am Abend ändert.

Bei den Starbulls muss sich vor allem die Chancenauswertung verbessern. Die Grün-Weißen brauchen einfach viel zu viele Gelegenheiten, bis ihnen ein Tor gelingt. Wichtig wird auch sein, dass die erste Reihe wieder entsprechend "scort". Tyler McNeely, Tyler Scofield und Joseph Lewis waren bislang die entscheidenden Faktoren für die beiden Rosenheimer Erfolge. Und wenn das alles klappt, dann sollten die Starbulls den berühmten "Bock" auch auswärts umstoßen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können.

Live Ticker ab 20 Uhr

rosenheim24.de berichtet von der Partie wie gewohnt per Live Ticker. Auch unsere Kollegen von Radio Charivari sind vor Ort. Zudem kann bei Sprade TV ein kostenpflichtiger Live Stream im Internet gebucht werden.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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