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288 Notrufe, zahlreiche Einsätze und eine evakuierte Regionalbahn

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Starbulls fahren nach Herne!

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Der Fluch ist bezwungen: Seit dem Aufstieg in die Eishockey-Oberliga ziehen die Starbulls zum ersten Mal ins Play-off-Halbfinale ein.

Bad Nauheim - Geschafft! Die Starbulls Rosenheim haben ihren Play-off-Fluch bezwungen und zum ersten Mal seit ihrem Aufstieg in die Eishockey-Oberliga im Jahr 2004 die erste Play-off-Runde überstanden. **Interview mit Franz Steer** **Live-Ticker zum Nachlesen**

Dazu waren aber ein hartes Stück Arbeit und viele gute Nerven notwendig: Spiel sieben der Viertelfinal-Serie in Bad Nauheim ging mit 2:1 an die Starbulls.

Live-Ticker zum Nachlesen

„Es war unglaublich. Kompliment an die Jungs, sie haben brutal gefightet. Wir waren fitter und spritziger, immer einen Schritt schneller“, meinte Starbulls-Trainer Franz Steer nach den aufregenden 60 Minuten, in denen er seine Mannschaft als „das bessere Team über die gesamte Spielzeit“ ansah.

Interview mit Franz Steer bei Radio Charivari

Die Starbulls deuteten gleich zu Beginn des Spiels ihre Gefährlichkeit an und münzten diese in der sechsten Minute in einen ersten Torerfolg um: Beide Mannschaften spielten nach Strafzeiten mit nur vier Feldspielern auf dem Eis, dann konnte sich Bad Nauheim komplettieren – und sechs Sekunden später lag die Scheibe im Tor der Gastgeber. Mitch Stephens hatte einen Pass erhalten und sich die Chance in Unterzahl (Stephan Gottwald saß weiter auf der Strafbank) nicht entgehen lassen. Doch die Freude der Gäste – die von rund 100 Fans lautstark angefeuert wurden – währte ganze 88 Sekunden, dann erzielte Bad Nauheim den Ausgleich. Zu Gottwald gesellte sich auf der Strafbank auch noch Michael Höck, so dass die Wetterauer mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen. Tobias Schwab netzte ein.

Das Resultat war wieder ausgeglichen, das Spiel spannend. Beide Mannschaften riskierten nicht alles, zeigten aber vollen Einsatz. Die Starbulls hatten Vorteile – dies drückte sich letztlich auch in der Schussstatistik der gesamte Partie aus: Nauheims Goalie Markus Keller bekam 29 Schüsse auf sein Tor abgefeuert, auf der anderen Seite hatte es Claus Dalpiaz mit 18 Schüssen zu tun. Nahe dran am Torerfolg war für die Rosenheimer Stephan Gottwald, dessen Schuss am Pfosten landete. „Zudem hatten wir noch einige Alleingänge“, merkte Steer an.

Und dann passte doch einer: 54. Minute, die Starbulls waren wieder in Überzahl – und Alan Reader drückte die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie ins Tor. Jener Reader, der zu den Play-offs eh vom Glück geküsst war, nachdem er einen Tag vor dem ersten Play-off-Spiel Vater wurde. Danach rannte Nauheim noch einmal an, die Rosenheimer verteidigten aber ihren Vorsprung und durften am Ende jubeln. Auf der Heimfahrt dürfte deshalb auch der Westernhagen-Hit „Es geht mir gut“ geklungen haben. Schon morgen geht es im Halbfinale nach Herne!

EC Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)

Tore: 0:1 (6.) Stephens/Rohner, Reader, 1:1 (7.) Schwab/Gare, Piwowarczyk, 1:2 (54.) Reader/Newhook, Stanley

Strafminuten: Bad Nauheim 14 plus 10 Disziplinar für Breiter plus Spieldauer für Breiter und Trainer Carroll, Rosenheim 6

Zuschauer: 2118

Hier sehen Sie die Kartenpreise für das Play-off-Halbfinale:

Kartenpreise

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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