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Verwirrung um Stopp der Erstimpfungen in bayerischen Impfzentren: Ministerium relativiert Anweisung

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Weniger Fehler machen und mehr Tore erzielen

Rosenheim (OVB) - Nach der unterirdischen Leistung gegen Klostersee steht für die Starbulls bereits heute das nächste Spiel an: ab 19.30 Uhr in Dortmund!  **Live-Ticker**

Auch einen Tag nach der deftigen 3:6-Niederlage sprudelte es aus Starbulls-Trainer Franz Steer auf der Fehlersuche und -findung nur so heraus und das obwohl er ganz schlecht geschlafen hat: „Immer nach solchen Spielen. Da schaue ich mir noch bis tief in die Nacht das Spielvideo an, analysiere und mache mir Gedanken wie wir Fehler abstellen beziehungsweise vermeiden können“, erklärte der Rosenheimer Eishockey-Coach. Seine Mannschaft habe gegen Klostersee kaum etwas umgesetzt, was im Vorfeld besprochen wurde.

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Letztendlich aber waren es zwei Hauptpunkte, die zur Niederlage führten: „Wir haben trotz viel höheren Scheibenbesitzes und der daraus resultierenden Chancen zu wenig Tore erzielt und hinten haben wir viel zu viele einfache Fehler gemacht“, kritisiert Steer, spricht aber seiner Mannschaft nicht den Willen ab. „Da nehme ich meine Jungs in Schutz. Das war einfach ein Spiel, in dem neben unserer schwachen Leistung auch nichts für uns lief.“ Anders als in vorangegangenen Spielen, die man teilweise mit Glück gewonnnen hatte.

Ungeliebte Pausen

Viel Zeit etwas zu ändern bleibt Franz Steer allerdings nicht, denn bereits heute, Dienstag, 19.30 Uhr, steht in Dortmund das nächste Spiel an. Kein einfaches wie sich aus der Tabelle nur unschwer ablesen lässt. Dortmund (17 Punkte) ist „heimlicher Tabellenzweiter“, denn die Westfalen liegen bei zwei Spielen weniger nur einen Punkt hinter Peiting (18). Rosenheim (15 Punkte) hat sogar drei Spiele weniger absolviert und könnte Peiting ebenfalls locker einholen.

Starbulls: Das Tor, das keines war

Starbulls Rosenheim: Das Tor, das keines war
Auf dem Bild ist der Puck in voller Geschwindigkeit zu sehen und nimmt man die Flugbahn, kann der Puck nur an die Latte gehen oder direkt darunter einschlagen. © Ziegler
Starbulls Rosenheim: Das Tor, das keines war
Weil sich aber die Trinkflasche auf dem Tor keinen Millimeter bewegt, kann der Puck nur die Latte getroffen haben. © Ziegler
Starbulls Rosenheim: Das Tor, das keines war
Weil sich aber die Trinkflasche auf dem Tor keinen Millimeter bewegt, kann der Puck nur die Latte getroffen haben. © Ziegler
Starbulls Rosenheim: Das Tor, das keines war
Weil sich aber die Trinkflasche auf dem Tor keinen Millimeter bewegt, kann der Puck nur die Latte getroffen haben. © Ziegler
Starbulls Rosenheim: Das Tor, das keines war
Auch die Reaktion der Spieler auf dem Eis und auf der Bank deutet nicht daraufhin, dass die Scheibe im Tor war. Keine Jubel, keine Proteste. © Ziegler

Dortmund, mit dem Ex-Rosenheimer Stephan Stiebinger (1 Tor/ 2 Assists), hat zu Hause schon zwei von vier Spielen verloren. Und das obwohl die Dortmunder scheinbar einen klaren Heimvorteil besitzen. Franz Steer dazu: „Die Banden in Dortmund sind unglaublich. An den Seiten fehlt teilweise die Plexiglas-Umrandung, und wenn man da die Scheibe rausschießt gibt es zwei Minuten“.

Mit Sicherheit ausfallen wird auf Rosenheimer Seite Verteidiger Niko Senger, bei dem sich der Verdacht auf Kniescheibenbruch nicht bestätigt hat. Ob Christian Schönmoser (Grippe) spielen kann wird sich kurzfristig entscheiden. Fest steht, dass in Dortmund Claus Dalpiaz wieder im Tor steht. Und schon grübelt Franz Steer wieder, ob es denn vielleicht besser gewesen wäre gegen Klostersee Dalpiaz und nicht den jungen Steinhauer spielen zu lassen. „Nein“, kommt er zum Schluss, „ich würde es wieder so machen. Lukas hat sich den Einsatz verdient und er war auch nicht an der Niederlage schuld.“ Genau so ist es Herr Steer...

bz/Oberbayerisches Volksblatt

Drei Euro Nachlass

Weil sich die Starbulls-Vorstandschaft genauso wie die Fans über die schwache Leistung gegen Klostersee geärgert hat, entschieden die Starbulls-Verantwortlichen noch während des Spiels, dass es bei Vorlage einer Eintrittskarte aus dem Klostersee-Spiel drei Euro Nachlass für das nächste Heimspiel gegen Füssen gibt. "Das war eine Entscheidung, die bei uns innerhalb von 30 Sekunden gefallen ist", erklärte der Zweite Starbulls-Vorstand Karl Aicher. Eine nicht alltägliche und sehr noble Geste.

Rubriklistenbild: © Ziegler

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