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Sonthofen eine Spur zu clever

OVB
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Sergej Piskunov erzielte die beiden Treffer für die Eislöwen.

Waldkraiburg - Mit 2:4 mussten sich die Eislöwen am Sonntag geschlagen geben. Nicht aber weil sie schlechter waren, sondern weil Sonthofen cleverer war.

"Heute hat nicht die bessere, sondern die cleverere Mannschaft gewonnen" konstatierte EHC-Coach Jan Smolko nach dem 2:4 gegen den amtierenden bayerischen Meister Sonthofen und sein Gegenüber Harald Waibel nickte zustimmend. Die "Löwen" kassierten am Sonntagabend vor nur 325 Zuschauern ihre fünfte Niederlage in Folge.

Es wurde das erwartete schwere Spiel für den EHC Waldkraiburg gegen den neuen Tabellenführer der Eishockey-Bayernliga. Sonthofen hatte den Schwung nach dem 5:1-Sieg gegen den ERV Schweinfurt am Freitag problemlos mitgenommen und nicht groß umgestellt. Lediglich im Tor bekam Maximilian Hornik den Vorzug vor Stammkeeper Thomas Zellhuber.

Der ERC bestach technisch wie läuferisch, doch der EHC Waldkraiburg hielt im ersten Drittel sehr gut mit. Thomas Rott (7. Spielminute) und Daniel Hämmerle (14.) hatten zudem gute Chancen, die Führung für die Industriestädter zu erzielen, doch Hornik war jeweils auf dem Posten. Der EHC leidet schon seit mehreren Wochen unter der mangelnden Effizienz vor dem Tor und das Fehlen von Topscorer Martin Führmann tat da noch sein Übriges dazu. Sonthofen hingegen stellt mit Schweinfurt die derzeit beste Offensive der Liga und alle Stammkräfte waren auch an Bord, so war es keine allzu große Überraschung als die "Bulls" mit einem von Florian Bindl abgefälschten Schuss in Führung gingen (19:20). Mit der Schlusssirene legte sich Keeper Patric Scharnagl zu allem Überfluss dann auch noch selbst ein Ei und so hieß es 0:2 zur ersten Pause (20:00).

Das zweite Drittel konnten die "Löwen" ebenfalls lange offen gestalten, Daniel Hämmerle hatte nach 30 Minuten eine weitere gute Chance, wieder auf 1:2 heranzukommen, doch erneut war es Martin Hornik, der den Hausherren da einen Strich durch die Rechnung machte. In einer Überzahlsituation nutzte der EHC dann aber seine Chance und Sergej Piskunov traf aus unglaublich spitzem Winkel zum 1:2-Anschlusstreffer (36:32).

Damit aber nicht genug: In einer weiteren Überzahl war es erneut Sergej Piskunov, der Hornik überwinden und auf 2:2 stellen konnte (38:14). Die "Löwen" waren wieder im Spiel und Sonthofen wirkte etwas geschockt; im letzten Drittel sollte die Entscheidung fallen.

Sonthofen kam wieder frisch aus der Kabine und setzte die "Löwen" wieder unter Druck. Als die Waldkraiburger die Scheibe über eine längere Phase einfach nicht aus dem eigenen Drittel bekommen wollten, war Markus Vaitl, der zweitbeste Angreifer der Gäste, zur Stelle und Sonthofen wieder in Front (45:00). Die "Bulls" ließen nun nicht ab von den "Löwen" und drängten sie verstärkt ins eigene Spieldrittel. Die Waldkraiburger gaben zwar nicht auf und hielten verbissen dagegen, doch gegen den technisch wie läuferisch sehr starken amtierenden Meister fiel dies ziemlich schwer. Doch dann leistete sich die EHC-Abwehr einen schweren Schnitzer und Ron Newhook besiegelte den 2:4-Endstand (59:09).

Statistik:

Eishockey-Bayernliga, 14. Spieltag: EHC Waldkraiburg - ERC Sonthofen (2:4):

Tore: 0:1 19:20 Bindl F. (Grimm M.), 0:2 20:00 Friedl B. (Witting M.), 1:2 36:32 Piskunov S. (Piskunov A., Schrödinger A.), 2:2 38:14 Piskunov S. (Piskunov A., Loboda J.), 2:3 45:00 Vaitl M. (Grimm M., Lang M.), 2:4 59:09 Newhook R. (Vaitl M., Lang M.).

Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, ERC Sonthofen 12 Strafminuten.

Zuschauer: 325.

göß/Waldkraiburger Nachrichten

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