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Enttäuscht vom Inhalt

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Steht derzeit in der Schusslinie: Starbulls-Stürmer Ron Newhook, der von seinem Spitznamen "Magic" weit entfernt ist.

Rosenheim - Der offene Brief der Starbulls-Eishockeymannschaft sorgte natürlich auch gestern und vor dem Auswärtsspiel morgen, Sonntag, 18 Uhr, in Füssen noch für reichlich Diskussionsstoff bei den Fans, aber auch bei der Starbulls-Vorstandschaft.

Der Dritte Vorstand und Sponsor Richard Diebald war vom Inhalt des Briefes allerdings enttäuscht: "Ich hätte mir da etwas anderen erwartet. Zuerst muss ich einmal in Vorleistung gehen, sprich eine hundertprozentige Leistung abliefern und dann kann ich die Unterstützung der Fans erwarten. Außerdem fehlte mir ein klares Bekenntnis zu Trainer Franz Steer und das Eingestehen eigener Fehler nach dem Motto: Wir vergeben die Chancen und schießen keine Tore und nicht der Coach". Klare Worte von Diebald, der nach wie vor "voll hinter der Mannschaft steht", aber - wie auch viele Fans - von der Leistung enttäuscht ist. "Ich dachte eigentlich, in Bad Tölz sei der Knoten bei einigen Spielern geplatzt. Da hab ich mich genauso getäuscht wie bei dem einen oder anderen Spieler." Namen wollte Diebald nicht nennen, dass dabei aber vor allem Ron Newhook und auch Dylan Stanley gemeint sind, liegt auf der Hand. Diebald kündigte aber auch an, dass es durchaus Konsequenzen beziehungsweise Maßnahmen geben könnte, die bei Spielern, die nicht ihre volle Leistung abrufen, auf wenig Gegenliebe stoßen könnten.

"Spieler, die beleidigt sind und schlecht spielen, schaden nicht mir, sondern in erster Linie dem Verein, dem Zuschauer und sich selbst", erklärte Trainer Franz Steer. Der erhielt gestern noch einmal volle Rückendeckung von Richard Diebald: "Wenn einige Spieler so akribisch arbeiten würden wie Franz Steer, hätten wir keine Probleme." Damit sollte auch bei den Fans die Diskussion um den Trainer beendet sein. Es wird keinen Trainerwechsel geben und die "Trainer raus"- Rufe helfen, wenn überhaupt, nur den gegnerischen Teams.

Tatsache ist, dass die Starbulls der Musik hinterherlaufen, sprich der 4. Tabellenplatz nach der Vorrunde und das damit verbundene Heimrecht ist stark gefährdet. Um weiter aussichtsreich im Rennen zu bleiben, muss in Füssen ein Sieg her. "Ich werde genau beobachten, wie sich einzelne Spieler verhalten," schickt Steer eine versteckte Drohung in Richtung der Mannschaft, wobei er glaubt, "dass sich im Team positiv etwas tut". Sollte Steer aber den Eindruck haben, dass sich Spieler verstecken, wird er reagieren müssen und auch hier lässt ihm der Vorstand freie Hand. Es kann also gut sein, dass vielleicht noch während der Saison oder vielleicht nach der Play-off-Runde kein "offener Brief", sondern ein "blauer Brief" bei dem einen oder anderen Spieler ins Haus flattert.

bz (Oberbayerisches Volksblatt)

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