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Weitere Details sickern zum EVL-Aus durch:

Hohe sechsstellige Verluste und keine Bürgschaft

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Landshut - Einen Tag nach dem endgültigen „Aus“ für den EV Landshut kommen immer mehr Details ans Licht, warum dem Traditionsklub die Lizenz für die DEL2 verweigert wurde.

Wie die Fachzeitschrift Eishockeynews am Freitagvormittag schrieb, hätte der Verein in den vergangenen beiden Geschäftsjahren Verluste im hohen sechsstelligen Bereich gemacht. Zudem habe sich Hauptgesellschafter Rainer Beck geweigert, dieses Minus nun durch Darlehen oder Bürgschaften auszugleichen.

„Es lag eine bilanzielle Überschuldung vor“, begründete Gerhard Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied der DEL2, die Entscheidung der Liga gegenüber der Eishockeynews bezüglich der Verweigerung der Spielberechtigung. Die Liga habe sich diesen Schritt alles andere leicht gemacht. Aber nach Prüfung aller Fakten habe es „keine Chance für eine positive Entscheidung“ gegeben, so Kaufmann.

Doch wie passt das alles zusammen? Schließlich waren die LES GmbH-Verantwortlichen doch immer wieder mit Erfolgsmeldungen in Sachen Zuschauer, Etat und neuen Sponsorenverträgen an die Öffentlichkeit gegangen. Dazu wollte sich DEL2-Geschäftsführer Rene Rudorisch nur vage äußern: „Es obliegt jedem Standort selbst, wie man damit umgeht!“

Eine Umsatzsteigerung scheint es beim EVL in dieser Zeit übrigens sehr wohl gegeben zu haben. Allerdings müssen dann gleichzeitig auch die Ausgaben drastisch gestiegen sein. Für eine Stellungnahme waren die Landshuter Verantwortlichen auch bis Freitagmittag nicht zu erreichen.

Ob und in welcher Liga ist es für den Stammverein nun weitergeht, ist weiterhin völlig offen. Derweil scheint in die Suche nach dem DEL2-Nachrücker nun Bewegung zu kommen: Der EV Regensburg ist offenbar gewillt, in der DEL2 mitzuspielen, sofern in kurzer Zeit eine größere Summe an Sponsorengeldern zusammengetrieben werden kann. Die Donaustädter hatten genau wie Heilbronn und Duisburg fristgerecht eine DEL2-Bewerbung abgegeben.

mw

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