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EHC kämpft um dritten Platz

OVB
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Eislöwe Erich Dylla will mit seinem Mannschaftskameraden gegen Dingolfing einen Heimsieg einfahren.

Waldkraiburg - Höchst ambitioniert war der EHC Waldkraiburg im vergangenen Herbst in die Eishockey-Saison gestartet.

Nach einer verkorksten Spielzeit, in der die "Löwen" in die Abstiegsrunde mussten, wollte man mindestens wieder unter die besten acht Teams der Liga. Man wollte um den Halbfinaleinzug kämpfen und sich wieder als eines der starken Teams der Bayernliga etablieren. Knapp fünf Monate später sieht die Eishockey-Welt in der Industriestadt aber ganz anders aus als erhofft. Der Verein, der in seiner knapp 40-jährigen Geschichte auch Bundesligaluft schnupperte, kämpft stärker als je zuvor um den Klassenerhalt. Am Freitag zuhause gegen Dingolfing (19.45 Uhr) und am Sonntag auswärts beim ESC Dorfen (17.30 Uhr).

16 Teams spielen in der Bayernliga, nach 30 Spieltagen geht es für die ersten acht Mannschaften in die Aufstiegsrunde, für die letzten acht in die Abstiegsrunde. Der EHC qualifizierte sich in der Saison 2009/2010 zum zweiten Mal in Folge für die Abstiegsrunde. Diese gestaltet sich folgendermaßen: es werden zwei Vierer-Gruppen gebildet, in denen jedes Team zweimal gegen die anderen drei Konkurrenten spielt. Am Ende, also nach sechs Spieltagen, wird abgerechnet: die Gruppenersten und -zweiten schaffen den sofortigen Klassenerhalt, der Dritte der einen Gruppe muss gegen den Vierten der anderen Gruppe spielen und umgekehrt. Die Verlierer dieser "Halbfinals" steigen direkt ab, die Gewinner spielen noch den 13. und 14. Platz in der Abschlusstabelle aus.

Die "Löwen" stehen nach vier Spieltagen auf dem dritten Platz der Abstiegsgruppe B. Sie unterlagen bisher dem ESC Dorfen und zweimal dem EC Höchstadt - einmal davon nach Penalty-Schießen. Gemeinsam mit dem Auswärtssieg beim EV Dingolfing macht das summa summarum vier Punkte für die Mannschaft von Mitch Pohl. Der Gruppenerste aus Dorfen ist mit vier Siegen aus vier Spielen und damit 12 Punkten gerettet, auf dem zweiten Platz thront der EC Höchstadt mit acht Punkten. Die Waldkraiburger "Löwen" liegen mit vier Punkten Rückstand dahinter.

Mit einem Sieg gegen den noch punktlosen EV Dingolfing am Freitag und einem Auswärtserfolg in Dorfen wäre der Sprung auf Platz zwei theoretisch noch machbar, allerdings nur, wenn Höchstadt seine beiden Spiele gegen Dorfen und in Dingolfing verliert - und daran glaubt eigentlich keiner mehr so recht, der am letzten Wochenende gesehen hat, wie Höchstadt seine Spiele gewinnen kann.

Außerdem dürfte vom Lokalrivalen Dorfen keine Schützenhilfe zu erwarten sein. Man könne derartige glückliche Fügungen zwar "nie ausschließen" erklärte EHC-Trainer Mitch Pohl bei dieser chaotischen Liga zu Recht, "ich gehe aber wirklich nicht davon aus, dass es so kommt", so der 42-Jährige weiter.

Die Saison der "Löwen" wird nach diesem Wochenende aller Voraussicht nach noch nicht beendet sein. Um aber in jedem Fall den dritten Tabellenplatz ihrer Gruppe zu festigen und damit auf den vermeintlich schwächeren Vierten der Gruppe A zu treffen, müssen die Waldkraiburger mindestens einen Sieg an den kommenden beiden Spieltagen holen, und zwar so schnell wie möglich.

"Wir müssen am Freitag eine vernünftige Leistung abliefern und das Spiel gewinnen, damit Platz 3 schon mal abgedeckt ist", stimmt "Löwen"-Coach Pohl zu. Ein Sieg gegen Dingolfing ist Pflicht, während der Saison gelang das bereits in beiden Vorrundenspielen, der EHC siegte mit 6:3 bei den "Isar Rats" und mit 5:4 zu Hause. Die erste Begegnung in der Abstiegsrunde entschied Waldkraiburg ebenfalls mit 5:2 für sich. Diese Erfolge gilt es nun zu wiederholen.

Das Spiel beim Lokalrivalen Dorfen am Sonntag wäre dann bereits eine Art "Vorbereitung für das Kommende", erklärt Pohl. Das Kommende - die Halbfinals um den direkten Abstieg - werden die Entscheidung bringen, wer hinab muss in die Landesliga. Etwas kann den "Löwen" dafür aber Mut machen: Sollten sie Platz 3 ihrer Gruppe behaupten und sich auch in Gruppe A keine weiteren Veränderungen einstellen, hieße der derzeitige Halbfinalgegner des EHC Waldkraiburg EV Pfronten.

göß/Mühldorfer-Anzeiger

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