Pleite für Inzell: Aus 4:1 wurde 4:8

Fürstenfeldbruck - Ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten, für den DEC hätte das Landesliga-Spiel beim EV Fürstenfeldbruck besser schon 13 Minuten geendet.

Zu diesem Zeitpunkt führten die DEC-Puckjäger im "Brucker" Freiluftstadion mit 4:1 und hatten bis zu diesem Zeitpunkt den Gegner praktisch an die Wand gespielt. Am Ende stand allerdings für die Gäste eine 4:8-Schlappe, was die Inzeller Fans im Stadion sprachlos machte.


"Wir haben ein klasse erstes Drittel gespielt und hatten dazu noch viele Chancen", sagte DEC-Trainer Pino Dufter angesichts von vier "Schwabl-Toren" die sich auf Florian Schwabl (2) und Matthias sowie Thomas Schwabl verteilten. Die Gastgeber zeigten im weiteren Verlauf des Spiels große Moral und kam bis zum Schlussdrittel zu einer 5:4-Führung. "Das Glück war da nicht auf unserer Seite, das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wieder", haderte Dufter nach dem Rückstand seines Teams, bei dem im letzten Drittel dann endgültig die Dämme brachen und die Gastgeber mit weiteren drei Toren zum klaren Sieg kamen.

"Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen", bilanzierte der Trainer das Spiel diesmal gnädig, nachdem er das Team nach der Niederlage gegen Geretsried noch kritisiert hatte. "Wir brauchen jetzt die Unterstützung der Fans", sagte Abteilungsleiter Olaf Becker vor dem nächsten Heimspiel am Freitag gegen den SC Forst. "Wir können in der Landesliga mithalten, es muss nur der Knoten platzen", ist sich Becker sicher.

shu/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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