Nur knapp eine Überraschung verpasst

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Inzell - Der DEC Inzell hat bei seinem Auftaktspiel in der Eishockey-Landesliga gegen EA Schongau nur knapp eine Überraschung verpasst. 4:5 hieß es am Ende.

4:5 hieß es am Ende nach einem spannenden Spiel in dem die Gäste bereits mit 5:2 vorne lagen. Vor 350 Besuchern in der Max Aicher Arena berannten die Schützlinge von Trainer Dufter in der Schlussphase permanent das Tor des ehemaligen Bayernligisten. Sogar Goaly Peter Zeller musste vom Eis, allerdings gelang den Inzellern der Ausgleich nicht mehr. Das Spiel begann zunächst aber mit der Führung der Schongauer nach zwei Minuten, dabei wurden die Inzeller klassisch ausgekontert.

Auch in der 12. Minute setzte der Favorit den nächsten Konter zum 2:0. Postwendend kamen dann aber auch die Hausherren zu einem Tor durch Neuzugang Oleg Matveenko. Schongau erhöhte wenig später in Überzahl auf 3:1 ehe Kapitän Thomas Schwabl bei 5 gegen 3 mit einem mächtigen Schlagschuss zum 2:3 Pausenstand verkürzte. „Wir haben am Anfang viele Fehler gemacht und waren etwas konfus. Eigentlich wollten wir viel mehr Vorchecking spielen und hatten zu viel Respekt. Später haben wir gezeigt, dass wir durchaus mithalten können“, so DEC-Trainer Pino Dufter.

Im zweiten Drittel bewiesen die Inzeller zunächst nachhaltig, dass Spiele auf der Strafbank nicht zu gewinnen sind. Zwei Mal musste die DEC-Spieler sogar 3 gegen 5 Situationen überstehen. Trotzdem erhöhte Schongau bis zur 32. Minute auf 5:2. Eine Minute vor der Drittelpause verkürzte Andreas Graf auf 3:5. „Da haben wir sehr unglücklich agiert“, sagte auch Dufter anhand der Strafzeitenflut für sein Team. „Wir sind zu ungestüm in die Zweikämpfe, dazu waren die Schirris manchmal zu kleinlich. Trotzdem mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf.“

Im Schlussdrittel schnürten die Inzeller die Gäste immer mehr ein, außer ein Tor zum 4:5 durch Florian Schwabl sprang jedoch nichts mehr Zählbares heraus. „Schade, ein Unentschieden wäre möglich und verdient gewesen. Schongau ist eine sehr clevere Mannschaft. Der erste Schuss auf unser Tor war gleich drin. Ich meine, wir hatten auch am Anfang Chancen, wenn wir da eine reinmachen, wer weiß“, orakelte der Coach. Angesprochen auf das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Pfronten sagte er: „Das wird noch einen Tick härter als heute.“

Statistik:

DEC Inzell – EA Schongau 4:5 (2:3/1:2/1:0)

Strafen: DEC (16) – EA (20)

Zuschauer: 350

Tore: (2.) 0:1 Dominik Ebner, (12.) 0:2 Erik Scherf, (13.) 1:2 Oleg Matveenko, (15.) 1:3 Svatopluk Merka, (20.) 2:3 Thomas Schwabl, (27.) 2:4 Dominik Ebner, (32.) 2:5 Oliver Glöckner, (39.) 3:5 Andreas Graf, (46.) 4:5 Florian Schwabl.

SHu

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